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Salzburg: Memorandum für Markus Hinterhäuser

20. Februar 2026. Namhafte Künstlerinnen und Künstler haben ein Memorandum unterschrieben, das den Intendanten der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, unterstützt. Das meldet unter anderem die Süddeutsche Zeitung. Hinterhäuser liegt im Clinch mit seinem eigenen Kuratorium bei den Salzburger Festspielen.

Zu den Unterzeichnern gehören Elfriede Jelinek und Peter Handke, Regisseure wie Michael Haneke und Robert Carsen, Künstler wie Valie Export, Christian Ludwig Attersee und Erwin Wurm, Musiker wie Igor Levit, Ingo Metzmacher und Hubert von Goisern, dazu kommen Michael Heltau und André Heller.

Hinterhäuser sei für die Unterstützer ein "herausragender Programmgestalter und Festivalleiter", jemand, der  hohe Anerkennung bei Presse und Publikum genieße mit "enormen Zuwächsen bei den Kartenbestellungen". Deshalb möge das Kuratorium "von jeder Einmischung in künstlerische Fragen Abstand nehmen", zitiert die Süddeutsche aus dem Schreiben. 

Seit Anfang Februar ist bekannt, dass es in Salzburg hinter den Kulissen knirscht. Markus Hinterhäuser hatte "sieben Kandidaten und Kandidatinnen" zum "finalen Hearing" für die Schauspielleitung der Salzburger Festspiele antreten lassen – darunter auch die ehemalige Burgtheater-Chefin Karin Bergmann. Bergmann hatte sich aber gar nicht offiziell beworben. Das ist auch heikel, weil der Intendant laut Geschäftsordnung des Festivals allein über die Besetzung des Postens entscheidet. Das Kuratorium hatte ihn danach offen kritisiert und angegriffen.

(sueddeutsche.de / sik) 

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Kommentare  
Meldung Memorandum: Historisch
Das Medianalter der Unterzeichner:innen beträgt circa 70 Jahre.
Meldung Memorandum: Na und?
Na und? Das Durchschnittsalter der Zuschauer doch auch.
Meldung Memorandum: Passt schon
Dann würde ja auch Karin Bergmann passen (von der es im Übrigen heisst, sie habe nicht einmal an dem Hearing teilgenommen)! Warum also die ganze Aufregung!?
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