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Salzburg: Preise beim Schauspielschultreffen 2025
Alle Preisträger*innen als Wimmelbild @ Wolf Silveri
1./3. Juli 2025. Das Schauspielschultreffen 2025 in Salzburg ist zu Ende, die Preise vergeben! Leider haben uns die Meldungen zu den vielen Preisträger*innen nur portionsweise erreicht. So mussten wir diese Meldung immer wieder ergänzen.
Don Duncan Adams, Hendrik Andelfinger, Tamino Bösche, Tilla Danaylow, Felix Hürbe, Leo Kohlberger, Marie-Luise Kuntze, Pepe Röpnack, Lina Sternemann und Franziska Wachs haben beim Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender 2025 in Salzburg den Ensemblepreis Österreich gewonnen.
Die siegreichen Studierenden aus Rostock © Florian Ahlborn
Das teilt die Hochschule für Musik und Theater Rostock mit, wo die Preisträger*innen im vierten Studienjahr Schauspiel sind. Der Preis zeichnet der Mitteilung zufolge alle zwei Jahre ein Ensemble aus, das in seiner Arbeit zukunftsweisende Innovationen sichtbar werden lässt. Teilgenommen haben die Rostocker mit ihrer Abschlussproduktion "Süßes Gemüse. Eine Wirklichkeitsbegrüßung mit Texten von Nele Stuhler", die im Mai an der hmt Rostock Premiere feierte. Die Regie führte Irina Sulaver.
Gleich zwei Preise gewann die Inszenierung "Was ihr wollt" von William Shakespeare in der Regie von Simon Werdelis, eine Produktion mit den Studierenden des Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig, wie das Staatsschauspiel Dresden mitteilt, wo die Produktion entstand. Schauspielstudio erhielt den Ensemblepreis für das beste Figurenspiel und Lena Birke wurde mit dem Solopreis ausgezeichnet.
Schauspielstudio Leipzig / Dresden © Sebastian Hoppe
Gleich vier Preise holte die Hochschule der Künsten Bern mit dem Projekt "Scheinleistung" in der Regie von Lukas Bangerter, und zwar den "Preis der Studierenden", den "Jurypreis für den berührendsten Moment", sowie zwei Solopreise für Moritz Giese und Mariia Serheieva. Darüber hinaus gehörten Fabiano Bernardi, Elisa Dillier, Josefine Ebner, Jacob Hagemeyer, Ali Kandas, Jakob Kos, Lia Bayon Porter und Lara Sauer zum Ensemble.
Szenenbild der Berner Produktion "Scheinleistung" © Ben Zurbriggen
Die Berliner Universität der Künste erhielt einen Ensemblepreis "für die größte Spielwut". Außerdem bekamen Salar Jafari und Azaria Dowuona-Hammond je einen Solopreis.
Weitere Preise gingen an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, die Zürcher Hochschule der Künste,die Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz und die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Potsdam. Weitere Solopreise erhielten Pia Dembinski, Alina Thiemann, Anouk Piwek, Volodymyr Melnykov, Luke Venatier, Amadeus König und Ruby Betulius.
Das diesjährige Schauspielschultreffen fand vom 22. bis 28. Juni an der Universität Mozarteum Salzburg statt. Rund 180 Schauspielstudierende und 350 Gäste von 18 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen teil. Im kommenden Jahr wird die Rostocker Schule das Treffen ausrichten.
Der Jury gehörten Christine Eder, Camill Jammal, Sahar Rahimi, Valentina Schüler und Florian Troebinger an.
(sle)
Hinweis: Die Meldung wurde am 3.7.2025 um 12:15 Uhr aktualisiert
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Publikumspreis: HdK Bern
Ensemblepreise:
- Musikalität: Hochschule für Musik, Theater und Medie Hannover
- Stärkster Moment: HdK Bern
- Größtes Risiko: ZHdK Zürich
- Größtes Experiment: KUG Graz
- Bestes Figurenspiel: Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
- Größte Spielwut: UDK Berlin
- Raus aus der Bubble Preis: Mozarteum Salzburg
- Spezialpreis: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Potsdam
Hauptpreis Ensemble (10.000€): HfMT Rostock
Der Publikumspreis war mit 2000 Euro, die Ensemblepreise mit je 3125€ und der Hauptpreis mit 10.000 dotiert.