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Senftenberg: Brandenburgs Theater solidarisieren sich mit Daniel Ris

7. Juli 2025. "Mit Befremden und Erstaunen" haben die Brandenburger Intendanz-Kolleg*innen die Entscheidung zur Nichtverlängerung des Intendanten der Neuen Bühne Senftenberg, Daniel Ris, entgegengenommen. Ihre Solidarität sprechen sie Ris in einer Pressemitteilung aus.

"Gerade in Zeiten öffentlich geführter Spekulationen ist es von zentraler Bedeutung, Vertrauen in kulturpolitische Prozesse zu erhalten und Schaden vom Theaterstandort Senftenberg abzuwenden", heißt es in dem Schreiben, das "faire und nachvollziehbare Verfahren bei allen Entscheidungen von solcher Tragweite" fordert, "im Sinne der betroffenen Häuser wie auch der öffentlichen Verantwortung, die mit unseren Positionen verbunden ist".

Unterzeichnet ist die Öffentliche Stellungnahme von den Intendant*innen Alexander Busche (Brandenburger Theater), Bettina Jahnke (Hans Otto Theater Potsdam), Stefan Märki (Staatstheater Cottbus), André Nicke (Uckermärkische Bühnen Schwedt), Florian Vogel (Künstlerischer Leiter Kleist-Forum Frankfurt Oder) und Hasko Weber (Staatstheater Cottbus, Interim 2025/26).

Gestern hatten bereits die Vorsitzenden der Intendant:innengruppe im Deutschen Bühnenverein Daniel Ris ihre Unterstützung ausgesprochen. Die Nichtverlängerung des Senftenberger Intendanten Daniel Ris über 2027 hinaus war Anfang Juli publik geworden.

(Hans Otto Theater Potsdam / eph)

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