Der Theaterpodcast (18) - Wie prägen Film und Video Theaterarbeiten und Ästhetiken? Mit Ersan Mondtag, Voxi Bärenklau und Katie Mitchell
Leuchtendes Allzweckmittel
Dieser Beitrag ist Teil des nachtkriktik.de-Archivs. Er entspricht Layout und technischem Stand vor November 2021.
Wie Video und Film im Theater eingesetzt werden, wie Bewegtbild auch Ästhetiken und Sehgewohnheiten prägt, diskutieren Susanne Burkhardt und Elena Philipp in Folge 18 des Theaterpodcast. Zu Gast ist Ersan Mondtag, als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner mehrfach ausgezeichnet für seine bildstarken Inszenierungen.
Ins Malerische, Comichafte verändern Videoprojektionen bei Ersan Mondtag das Bühnenbild – wie zuletzt in Baal am Berliner Ensemble –, zugleich sind seine Dramaturgie und Erzählweise vom Film beeinflusst. An der Volksbühne, für den konsequenten Einsatz von Video geradezu berühmt, experimentierten Chris Kondek und Rene Pollesch mit Live-Video und Bühnenbildner Bert Neumann, der uneinsehbare Container auf die Bühne baute, brachte Frank Castorf auf die Idee, Kameras mit den Schauspieler*innen interagieren zu lassen. Katie Mitchell wiederum dreht Live-Filme im Bühnensetting – kürzlich hatte Orlando an der Berliner Schaubühne Premiere. Über die Making-Of-Ästhetik und ihre exakt getimte Virginia-Woolf-Adaption sprachen die Macherinnen des Theaterpodcast mit Katie Mitchell und der Protagonistin des Schaubühnen-Abends, Jenny König.
Mehr Anerkennung für Video auf dem Theater fordert im Gespräch Voxi Bärenklau. Mit Christoph Schlingensief hat er unter anderem bei dessen Bayreuther "Parsifal" zusammengearbeitet. Von der Videotechnik zur Verteilungsgerechtigkeit am Theater – das ist Folge 18 des Theaterpodcast.
Ein Podcast in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur

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