Umbau der Theaterleitung

Schwerin, 17. Juni 2015. Martin Nimz wird neuer Leiter der Schauspielsparte am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Das berichtet die Schweriner Volkszeitung auf ihrer Internetseite. Der gebürtige Brandenburger Nimz (Jahrgang 1956) war von 2002 bis 2004 Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel und seither als freier Regisseur tätig. Nimz folgt in Schwerin auf Peter Dehler, der mit Unterbrechungen 17 Jahre am Mecklenburgischen Staatstheater arbeitete.

Auch in den anderen Sparten nimmt der designierte Intendant Lars Tietje (derzeit Theater Nordhausen) zum Beginn seiner Amtszeit 2016/2017 Neubesetzungen vor: Musikwissenschaftler Peter Larsen (zuletzt Theater Trier) rückt in die Chefdramaturgie. Die derzeitige Operndirektorin Ute Lemm und Ballettdirektor Sergej Gordienko werden durch Toni Burkhardt und Jutta Ebnother (beide vom Theater Nordhausen) ersetzt. Generalmusikdirektor Daniel Huppert und der Direktor der Fritz-Reuter-Bühne Rolf Petersen bleiben dem Mecklenburgischen Staatstheater erhalten.

(SVZ / chr)

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Kommentare

Kommentare  
#1 Nimz geht nach Schwerin: Unwort des Jahresmal wieder 2015-06-17 15:27
"Eine "gemäßigte Ästhetik" schwebt Herrn Tietje vor. Das Unwort des Jahres, für den Theaterbereich zumindest, ist gefunden. Mehr darf man von einem IIntendanten nicht erwarten.
#2 Martin Nimz nach Schwerin: Hirn vom HimmelPeschel 2015-06-21 20:45
"gemäßigte Ästhetik" , sowas muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Oh Herr, schmeiß nur etwas Gehirn vom Himmel und vor allen Dingen tödlich Blitze auf das daherbrabbelnde Mitläufertum. Schließt endlich die Theater , die nicht für die Elite , sondern fürs gemein Volk finanziert werden, und sei es nur um die Tiedjes von heute dahinzuschicken, wo sie hingehören , nach H4.
#3 Martin Nimz nach Schwerin: kann nur besser werdenExil-Schweriner 2015-06-22 10:24
Egal was sich hinter diesem gewiss skurrilem Ausdruck verbirgt, es kann nur besser werden in Schwerin! Dieses Theater hat mehr verdient als Musicals, Liederabende, Sketchparaden und Komödien, zwischen die sich dann mal alle 2 Jahre eine wirklich gute Inszenierung verirrt (meist durch eine Gast-Regie verwirklicht).

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