Ich fühle mich so leer

3. Juni 2020. "Wir vermissen Euch," plakatierten in den letzten Wochen landauf und landab die Theater. Auf der Suche nach dem verlorenen Publikum tauchten sie ein oder unter im weltweiten Netz, streamten, beamten und arbeiteten schwer, ihre fragile Kunstform durch die Krise zu bringen. Und das Publikum? Hat es die Theater in gleicher Weise vermisst?

Grosze Lust am Morden

3. Mai 2019. Evy Schubert ist Künstlerin, Autorin, Filmemacherin und Dramaturgin von Herbert Fritsch. Stets begleitet sie auch zeichnend die Proben. Die Programmhefte, die zu den Inszenierungen erscheinen, denken das Printmedium als Fortsetzung der Inszenierung mit den Mitteln der Grafik weiter. Es entstehen jeweils kleine Kunstbücher als Give-Aways für das Publikum, die Motive der Inszenierung weiterspinnen. Auch die Probenprozesse finden hier immer wieder eigene Resonanzräume. Evy Schubert benutzt Farbstifte oder Tusche, auf Papier, Transparent- oder Farbkarton – die Wahl des Materials und des Farbspektrums folgt Logik und Tonlage der jeweiligen Inszenierung. nachtkritik.de präsentiert Zeichungen aus Programmheften zu vier Inszenierungen. (Für den Vollbildmodus bitte das Pfeilsymbol rechts neben dem Bild anklicken.)

 

Vivat, Frank von Senftenberg!

von Michael Wolf

Berlin, 7. März 2019. nachtkritik.de-Redakteur Michael Wolf hat in jahrelanger akribischer Archivarbeit die Ursprünge des teutschen Regietheatertrauerspiels untersucht. Die Früchte seiner Forschung gibt's zuerst hier auf nachtkritik.de, demnächst dann in der Encyclopædia Britannica.