Medienschau: SZ – Franz Xaver Kroetz im Interview
"Ich muss nicht nachdenken"
"Ich muss nicht nachdenken"
13. Juni 2025. Dramatikerlegende Franz Xaver Kroetz hat sein erstes Theaterstück seit Urzeiten veröffentlicht. "Brandner Kaspar", basierend auf einer klassischen bayerischen Mundarterzählung von Franz von Kobell aus dem Jahr 1871. Anlass für Kroetz, der SZ widerwillig ein Interview zu geben.
Er habe den "Brandner Kaspar" neu fürs Residenztheater eingerichtet (wo das Stück am 14. Juni in der Inszenierung von Philipp Stölzl uraufgeführt wird), weil "dieser Stoff nicht viel Mühe macht. Den 'Brandner', den hatte ich drauf. Jeder Bayer hat den 'Brandner' doch irgendwie drauf", lässt Kroetz die Interviewerin Christiane Lutz von der Süddeutschen Zeitung wissen.
Und auch sonst gibt es viele markige Worte: "Ich muss nicht nachdenken. Entweder schreibe ich, oder ich schreibe nicht. Mir fällt was ein oder eben nix. Nachdenken sollen die anderen. Zwei Monate habe ich für dieses Stück gebraucht." Volten gegen das moderne Regietheater und für "alte Theatermittel" gibt es auch. Das Interview hat den hitverdächtigen Titel "Was die anderen schreiben, geht mir am Arsch vorbei". Mehr lesen Sie hinter Paywall oder am Kiosk.
(sueddeutsche.de / chr)
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