Am Südhang - Schauspiel Frankfurt
Mit Amüsement und Zugeneigtheit
The Männy. Eine Menschtierverknotung - Schauspiel Hannover
Du musst ein Stein sein in dieser Welt
von Jan Fischer
Hannover, 21. Februar 2020. Es ist ein Kuddelmuddel, das Kevin Rittberger zeigt. Es treten auf: Lianenartiges Seilgeflecht, das sich über die Bühne rankt. Eine Gruppe "Kompostisten" in verschiedensten Stufen der Irgendwas-Werdung, mittendrin Camille I bis V, Monarchschmetterlingin und Mensch. Ein sowjetisches Arbeiterparadies auf dem Mars. Alexander Bogdanov, proto-sowjetischer Naturwissenschaftler, Science-Fiction-Autor, Lenin-Freund und -gegner. Donna Haraway, postmodernistische Feminismus-Theoretikerin und Cyborg-Netzwerkerin.
Mein Vater und seine Schatten - Theater Münster
Wie wir es gespielt haben, bleibt in der Luft
von Gerhard Preußer
Münster, 21. Februar 2020. Väter werfen Schatten, stehen im Licht und verdunkeln diejenigen, die nach ihnen kommen. Martin Heckmanns' Vater Jürgen Heckmanns hat als bildender Künstler Figuren gestaltet, giacomettiartige Papiermenschen, deren Schatten ebenso zu ihnen als Kunstwerk gehören, wie ihre aus vergänglicher Materie gestaltete Form. Martin Heckmanns hat nun ein Requiem geschrieben für seinen Vater, nicht nur für ihn, für alle deutschen Väter seiner Generation. Aus dem Schatten dieses im letzten Jahr gestorbenen Künstlervaters ist der Dramatiker Heckmanns längst herausgetreten, so kann er souverän mit ihm umgehen. Der autobiographische Kontext ist in dem nun in Münster uraufgeführten Text spürbar, aber nicht dominierend.
Nana kriegt keine Pocken - Theater Bremen
Balanceakte des Weiblichkeitsdiktats
Jens Fischer
Bremen, 20. Februar 2020. Alles auf Anfang: Wie schon bei "Nana ou est-ce que tu connais le bara?" vor einem Jahr tänzeln auch für die Fortsetzung der Doppelpass-geförderten Kooperation die typisierten Verkörperungen des Personals von Émile Zolas "Nana"-Roman auf die Bühne des Theaters Bremen, angepriesen erneut von Matthieu Svetchine, dem Conférencier und Live-Übersetzer der französischen, englischen und spanischen Äußerungen des Abends. Im Work-in-progress-Design verknüpft Regisseurin Monika Gintersdorfer gedankliche und körperliche Fundstücke aus den Probenarbeiten.
Regie: Bluespots Productions & Oleg Eremin, theter & Alice Bever
Regie: Jonathan Meese
Regie: Milan Peschel
Regie: Friederike Heller
Regie: Antú Romero Nunes
Regie: Dušan David Pařízek
Regie: Tom Kühnel&Jürgen Kuttner
Seite 58 von 197
meldungen >
- 20. April 2026 Kleist-Preis an Thomas Melle
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
neueste kommentare >
-
Burn, Baby, Burn!, Hannover Hingehen
-
Moskitos, Karlsruhe Kritiker gesucht
-
Süßer Vogel Jugend, Frankfurt Schauspielarrangement
-
Nach dem Leben, Nürnberg Ein Highlight
-
Deutsche Märchen, Leipzig Erfolgssträhne
-
Hermann Nitsch Danke
-
Deutsche Märchen, Leipzig Doppelerfolg
-
Thyra Uhde Tiefstes Mitgefühl
-
Wokey Wokey, München Virtiosität schlägt Inhalt
-
Frauenliebe und - sterben, Hamburg Leichte Irritation




