Der Kirschgarten - Peter Kupke inszeniert Tschechow am Staatstheater Cottbus
Gemeinsam allein
Schwimmen lernen - Marianna Salzmanns luftige Dreiecksgeschichte in Heidelberg uraufgeführt
Wenn die Luftballonherzen aufgeblasen werden ...
von Ralf-Carl Langhals
Heidelberg, 1. März 2013. Ein hübsches Paar, und ein nettes. Die Art, wie Feli und ihr Mann Pep miteinander umgehen, ist von liebevollem Spieltrieb und entwaffnender Jugendlichkeit geprägt. Das verrät der Text von Kleist-Förderpreisträgerin Marianna Salzmann ohnehin, und Regisseur Paul-Georg Dittrich hat es sich auf phantasievolle aber auch überbordende Weise zur Aufgabe gemacht, diese Besonderheit jungen Eheglücks mit dem dicken Stift und allerlei spaßigem Kindergeburtstagsschabernack szenisch nachzuzeichnen. Doch dann begegnet Barkeeperin Feli der noch spaßigeren Lil und es gilt, was das Fernsehen schon in den 70ern zu wissen glaubte: "Drei sind einer zuviel" – und Gatte Pep (erstmal) raus.
Peer Gynt - Staffan Valdemar Holm schickt am Düsseldorfer Schauspielhaus Henrik Ibsens Weltenbummler in die Kunstausstellung
Tags und nachts im Museum
von Andreas Wilink
Düsseldorf, 2. März 2013. Gehört Ibsen also ins Museum? Die Bühne ist ein Ausstellungsraum mit Sitzbank. Großformatige Fotografien hängen an den variablen Wänden, alle in Schwarzweiß. Oder eher noch mit Grauschimmer – wie der Galeriesaal selbst und das darin hantierende Museumspersonal. Erneut, wie schon bei Staffan Valdemar Holms Auftakt am Düsseldorfer Schauspielhaus im Herbst 2011 mit Hamlet, kann man in der Ausstatterin Bente Lykke Møller die Kunstgeherin erkennen, deren goldener Bühnenkasten damals auch auf Joseph Beuys' Palazzo Regale in der Kunstsammlung NRW verwies. An den Bildwerken entlang schlendert im Norwegerpullover, die Hände in den Hosentaschen, ein Mann mittlerer Jahre. Bald gefolgt von einer schwarz gewandeten Frau. Unvermutet beginnt ihr Dialog mit dem Satz "Peer, du lügst". Wir sind in Henrik Ibsens "Peer Gynt" und treffen auf Mutter und Sohn.
Regie: Branko Šimic
Regie: Peter Kastenmüller
Regie: Daniel Hengst
Regie: Nurkan Erpulat
Regie: SEE!
Regie: Pedro Martins Beja
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