30. September − Ulrich Rasche ästhetisiert den Bahnhofskampf in Stuttgart
Widerstand und Recht und Freiheit
Das Schloss - Nurkan Erpulat inszeniert seinen Respekt vor Franz Kafka bei der Ruhrtriennale
Die Weigerung des Textes
von Regine Müller
Bochum, 23. September 2011. Beinahe aus dem Nichts hat sich Regisseur Nurkan Erpulat in der vergangenen Spielzeit an die Spitze der Theaterrepublik katapultiert. Seine bei der Ruhrtriennale herausgekommene Uraufführung von Verrücktes Blut in Koproduktion mit dem Berliner Ballhaus Naunynstraße räumte die wichtigsten Preise ab und gastierte bei den großen Festivals, er selbst wurde von der Zeitschrift Theater Heute zum "Nachwuchsregisseur des Jahres" gekürt. Nun koproduziert Erpulat mit dem Deutschen Theater Berlin und ist Hausregisseur in Staffan Valdemar Holms neu aufgestelltem Ensemble am Düsseldorfer Schauspielhaus. So schnell gehen heute Theaterkarrieren. Nun ist Nurkan Erpulat mit einer Bühnenadaption von Franz Kafkas spätem Roman "Das Schloss" zur Ruhrtriennale zurückgekehrt. Wieder ist Jens Hillje sein Dramaturg und Ko-Bearbeiter.
Fanny und Alexander – Sebastian Hartmann mischt Ingmar Bergman mit Neo Rauch
In den Spiralen der Ich-Krise
von Ralph Gambihler
Leipzig, 23. September 2011. Es ist die vierte Spielzeit mittlerweile, die Sebastian Hartmann als Intendant in Leipzig waltet, und wenn man sich einmal anschaut, welche Themen und Stoffe er in dieser Zeit als Regisseur bearbeitet hat, stellt man fest, dass seine Inszenierungen beharrlich um die Identitätskrise des Individuums in einer zerfallenen Welt kreisen, wobei Moderne und Postmoderne einander überlagern und durchdringen.
Was Ihr wollt - In Mülheim von Karin Neuhäuser ins moderne Ego-Sampling übertragen
Der Mensch ist Schauspieler
von Guido Rademachers
Mülheim, 21. September 2011. Ein Bilderbuch-Vollmond scheint vom sternenklaren Nachthimmel-Hintergrund. Musiker Matthias Flake improvisiert schwer romantisch am Flügel. Und ein etwas aus dem Leim gegangener Herzog Orsino schluchzt ins Mikro "Die Jugend ist zu kurz".
Etwas Sentimentales dürfte ihre Mülheimer "Was ihr wollt"-Inszenierung auch für Karin Neuhäuser gehabt haben. Hier war sie sieben Jahre als Schauspielerin engagiert, bis sie das Ensemble 1999 verließ und eine Karriere startete, die sie über Zürich ans Hamburger Thalia Theater führte.
Regie: Sewan Latchinian
Regie: Kornél Mundruczó
Regie: Leopold von Verschuer
Regie: Tom Kühnel, Jürgen Kuttner
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