Dogville - Karin Henkel bringt Lars von Triers gefilmtes Theater mit filmischen Mitteln auf die Bühne des Schauspiels Frankfurt
Hundestadt ohne Hundegefühl
von Grete Götze
Frankfurt, 11. April 2014. "Was hat der eigensinnige Däne diesmal nur wieder angestellt? Er hat ein Theaterstück gefilmt." Das schrieb die Zeitschrift Spiegel, nachdem 2003 Lars von Triers Film "Dogville" in die Kinos gekommen war. Artikel-Titel: Theater, Theater. Ein brutaler Film, in dem Lars von Trier den Zuschauer mit ellenlangen Einstellungen, Überlänge und einer furchtbaren Dorfgemeinschaft quält, die ihre hässliche Fratze im Zusammenleben mit einer schutzlosen Fremden zeigt. Und ihm am Ende nicht einmal die Hoffnung lässt, dass Grace (Nicole Kidman) oder man selbst besser ist, weil man sich ihren Rachefeldzug nur herbeigesehnt hat.
Frühlingsopfer - She She Pop und ihre Mütter inszenieren am Berliner HAU mit Igor Strawinskys Ballett weiter an ihrem Familienalbum
Was hast du aufgegeben, Mutter?
von Matthias Weigel
Berlin, 10. April 2014. Nur die allein daheim wartenden Mütter seien nicht gerade begeistert, hieß es vor vier Jahren, dass die Väter nun mit den Töchtern um die Welt reisten. 2010 hatte das Performance-Kollektiv She She Pop mit Testament seinen bis dato größten Erfolg gefeiert: Ein an Shakespeares "King Lear" angelehnter Abend, an dem die Performer ihren alternden Vätern gegenüber traten. Einladungen zum Berliner Theatertreffen und zu Festivals in der ganzen Welt folgten. Nun also der späte Ausgleich: "Frühlingsopfer", nach Igor Strawinsky, zusammen mit den Müttern, wiederum am Berliner HAU herausgebracht. Auch wenn es kein wirkliches Gegenstück ist.
Regie: Anat Eisenberg und Mirko Winkel / Eyal Weiser
Regie: Konstantin Küspert und Jan-Christoph Gockel
Regie: Marco Storman
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