Spiralblog 69 - nachtkritik-Autor*innentreffen in Berlin
Das sind wir
5. Mai 2025. Heute ein kleiner Eindruck von unserem Autor*innentreffen gestern in Berlin – am 18. Geburtstag von nachtkritik.
Von Esther Slevogt
Nachtkritik-Autor*innen und Redakteur*innen am 4. Mai in Berlin © nachtkritik.de
5. Mai 2025. Einmal im Jahr versuchen wir, all unsere Autor*innen zu einem Treffen zusammen zu trommeln. Immer findet es im Rahmen des Theatertreffens statt, weil viele dann ohnehin in Berlin sind (was, by the way, die Besetzung von Premieren jenseits von Berlin während des Theatertreffens für die Redaktion zur Zitterpartie macht!).
Diesmal fand das Autor*innentreffen am 4. Mai statt – unserem 18. Geburtstag. Am 4. Mai 2007 ist nachtkritik.de online gegangen, zum Start des damaligen Theatertreffens. Wir sind also volljährig geworden!
Es ist immer sehr schön, die Kolleginnen und Kollegen, die sich so unverdrossen die Nächte um die Ohren schlagen ("Sie schlafen, wir schreiben" heißt es ja nach 18 Jahren immer noch!) dann wirklich live zu treffen, zu sprechen und gemeinsam zum (von der Redaktion verfertigten) Buffett zu schreiten.
Leider kam uns die Idee für das Gruppenfoto etwas zu spät – da waren viele schon wieder ins Theatertreffen entschwunden. So sind nicht alle, die gestern da waren, auch auf dem Foto dabei. Trotzdem wollten wir es Ihnen, unseren nicht minder wichtigen Leser*innen, nicht vorenthalten.
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Das Foto verrät die Schaperstraße qua Galerie MEYER RIEGGER, und ich vermute einmal, daß es neben den Schnittchen auch noch ein wenig vom Gallery Weekend zu sichten gab, also „Ich bin das Haus“, Kopffüßler und dergleichen.
Dann fragte ich mich plötzlich nach der ältesten Nachtkritik, die offenbar noch einer pränatalen Phase zugehört, sollte die Polleschkritik vom 11.10.2006 aus der Feder von Dirk Pilz die (inoffiziell ??) erste sein. Zum Geburtstag also das Motto des heutigen Geburtstagskindes Sören Kierkegaard: "Gib mir blöde Augen für Dinge, die nichts taugen, und Augen voller Klarheit in alle Deine Wahrheit!"
___
(Anm. Redaktion. Super geschaut, und nur ganz knapp daneben, lieber Arkadij Zarthäuser. Der Hauseingang wurde lediglich fürs Foto-Arrangement gewählt. Das Treffen war nebenan. Und tatsächlich, wenn ich es richtig rekonstruiere, ist die Nachtkritik zu "L'affaire Martin" von Dirk Pilz aus dem Oktober 2006 die erste Rezension, noch aus der Probebetriebsphase. Und allemal ja ein sehr würdiger Gegenstand. Herzlich, Christian Rakow)