Eine Gruppe namens Kollektiv

München, 15. Oktober 2018. Das Münchner Kulturreferat hat eine neue Leitung für das Tanz- und Theaterfestival Rodeo bestimmt. Erstmals wurde mit dem "Kollektiv" ein Team ausgewählt, das nächste Programm im Herbst 2020 zu kuratieren. Das teilt "Rodeo" in einer Pressemitteilung zum Abschluss des diesjährigen Festivals mit. Das Kollektiv besteht aus Simone Egger, Christiane Huber, Karnik Gregorian und Bülent Kullukcu.

Darüber hinaus gibt Rodeo den Sieger des neu geschaffenen Festivalpreises bekannt. Die Produktion "What are people for?" von Anna McCarthy und Manuela Rzytki überzeugte die Jury, bestehend aus Fanti Baum (Leitung des Festivals Favoriten 2018, NRW), Tina Pfurr (Künstlerische Leiterin Ballhaus Ost, Berlin) und Julian Kamphausen (Leitung Festival Hauptsache Frei, Hamburg). Der Preis besteht in einem Gastspiel beim Festival der Festivals im Februar 2019 in Berlin.

Das neue Leitungsteam:

Dr. Simone Egger (Jahrgang 1979) ist als Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin, Dozentin und Autorin tätig. Sie leitet unter anderem das Studienprogramm am Institut für Kulturanalyse der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Die diplomierte Psychologin und Schauspielerin Christiane Huber (Jahrgang 1973) ist als Künstlerin vielfältig und auch international im Einsatz und legt ihren Schwerpunkt auf kollaborative Projekte.

Karnik Gregorian (Jahrgang 1972) ist als Regisseur, Journalist, Dokumentarfilmer und Galerist in Erscheinung getreten. Seine vornehmlich transkulturellen Arbeiten führten ihn unter anderem an die Münchner Kammerspiele, das Schauspiel Köln oder das Gorki Theater Berlin.

Der Regisseur und bildende Künstler Bülent Kullukcu (Jahrgang 1971) tritt auch als Komponist in Erscheinung und hat von Bühnenmusiken bis zu größeren, teils kollaborativen internationalen Musikprojekten (wie "Generation Aldi") vielseitig gearbeitet.

(Rodeo / miwo)

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