Auf der Erfolgsspur

2. Dezember 2018. Der Ernst-Lubitsch-Preis geht in diesem Jahr an die Schauspieler Bjarne Mädel und Lars Eidinger. Das meldet die Berliner Zeitung. Das Duo bekommt den Preis für seine Performance in der Komödie "25 km/h".

Der Ernst-Lubitsch-Preis wird vom Club der Filmjournalisten Berlin vergeben, der sie als Auszeichnung für das Gesamtwerk eines Filmschaffenden verstanden wissen will. "Denn die große Ehre für einen Filmkünstler besteht darin, dass man sich diesen Preis nur einmal verdienen kann."

Der undotierte Preis, der an den 1947 in Los Angeles verstorbenen Filmregisseur Ernst Lubitsch (u.a. "Sein oder Nichtsein") erinnert, wird seit 1958 jährlich im Babylon-Kino in Berlin-Mitte vergeben. Als Trophäe wird eine Panfigur überreicht, die der Berliner Bildhauer Erich Fritz Reuter (1911–1997) schuf.

Preisträger des letzten Jahres war Charly Hübner für seine Rolle als Karl Schmidt in der Verfilmung des Romans von Sven Regener "Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt"

(Berliner Zeitung / Ernst-Lubitsch-Preis / miwo)

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Kommentare

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#1 Lubitsch-Preis: toller Filmmiss börlin 2018-12-03 14:17
die beiden spielen mindestens 100 kmh, ein toller film, sagenhaft, ich habe gelacht und geweint und die beiden schauspieler in jeder Sekunde genossen. glückwunsch. so kann deutsches kino sein.
#2 Lubitsch-Preis: tolle Schauspieler*innenKonrad Kögler 2018-12-03 16:04
Lars Eidinger (Christian) und Bjarne Mädel (Georg) stürzen sich schmerzfrei in den recht seichten Plot dieser Komödie.

Beeindruckend ist das Who is who der Schauspieler*innen, die für kleine Nebenrollen in diesem episodisch strukturierten Film zusagten: Sandra Hüller als unglücklich verheiratete Tanja/Tännle, in die Georg seit Schulzeiten heimlich verliebt ist, aber nie den entscheidenden Schritt wagte, schmückt „25 km/h“ ebenso wie Franka Potente als gelangweilte, betrogene Ehefrau Ute, Jella Haase als Aussteigerin Willie im Hippie-Camp, Jördis Triebel als Christians Ex-Freundin Lisa und Wotan Wilke Möhring als tumber „Hantel“.

„25 km/h“ ist kein großes Kunstwerk und will das auch gar nicht sein. Als Unterhaltungsfilm funktioniert die zweite Zusammenarbeit von Markus Goller (Regie) und Oliver Ziegenbalg (Drehbuch) nach der Schweighöfer-Buddy-Komödie „Friendship!“ (2010) trotz einiger zu pubertärer und alberner Gags recht gut.

Komplette Kritik: daskulturblog.com/2018/11/05/25-km-h-film-kritik/

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