Postdigital in der Postpandemie

13. Januar 2021. Der Dramaturg und Festivalmacher Kilian Engels wird neuer Kurator der Wiesbadener Biennale. Das teilt die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit.

KilianEngels 280h Gabriela Neeb uKilian Engels © Gabriela NeebEngels werde den Posten ab der Spielzeit 2021/2022 übernehmen und gemeinsam mit Theaterintendant Uwe Eric Laufenberg die nächste Ausgabe des Festivals realisieren. Er tritt die Nachfolge von Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer an. Ludewig war Silvester 2018 tödlich verunglückt. Gemeinsam mit Hammer hatte sie 2016 und 2018 die Wiesbaden Biennale künstlerisch geleitet.

Kilian Engels studierte in Bonn Philosophie und Germanistik und machte an der University of Oxford seinen Master in Europäischer Literatur. Nach Regieassistenzen am Schauspiel Bonn arbeitete er für die Mülheimer Theatertage, die Bonner Biennale und die Salzburger Festspiele. Von 2003 an war er Dramaturg, seit 2006 Chefdramaturg am Münchner Volkstheater. Seit 2005 fungierte er hier als künstlerischer Leiter des Festivals für Nachwuchsregie "radikal jung". Von 2014 bis 2017 war Engels stellvertretender Direktor der Otto-Falckenberg-Schule.

Engels gehe es in Wiesbaden "um Theater im weitesten Sinn als postdigitale Kunstform in einer postpandemischen Welt", schreibt die FAZ.

(faz.net / chr)

 
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