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Berlin: Erste Evaluation des Test-Pilotprojekts

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27. März 2021. Die Berliner Philharmonie hat die Zwischenergebnisse des Berliner Pilotprojekts vorgestellt, basierend auf dem Konzert der Philharmoniker am 20. März mit 1000 Zuschauer*innen, dessen Besuch mit einem Schnelltest verbunden war. Für 500 Besucher*innen waren vor Ort vier Teststationen aufgebaut, die anderen 500 Gäste mussten dezentrale Teststellen aufsuchen. Die Auswertung hat nun ergeben, dass 73 Prozent der Besucher*innen eine zentrale Möglichkeit vor Ort präferieren. "Die damit verbundene höhere Wartezeit und das notwendige frühere Eintreffen werden zwei getrennten Besuchen (Test dezentral tagsüber und Veranstaltung am Abend) vorgezogen", heißt es im Bericht, der auch online als pdf abrufbar ist. 

In der Philharmonie gab es bei 1000 Tickets nur 43 No-Shows – weniger als sonst. Das Durchschnittsalter der Konzertbesucher*innen betrug 45 Jahre, jünger als sonst. Von 486 in der Philharmonie durchgeführten Tests waren 7,4 Prozent uneindeutig, konnten aber vor Ort wiederholt werden. Keiner der vor Ort durchgeführten Tests sei positiv gewesen.

Pro Gast waren drei Minuten für die Durchführung des gesamten Prozesses kalkuliert worden. In der Realität ging es dann deutlich schneller mit 2,36 Personen pro Minute. In der Praxis zeigte sich auch, dass viele Besucher*innen zu früh erschienen waren und sich bei Öffnung der Teststation um 17 Uhr bereits eine große Warteschlange gebildet hatte. Die Kosten betrugen insgesamt 23.500 Euro.

(berliner-philharmoniker.de / Tagesspiegel.de / sik)

 

 

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