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Burgtheater Wien: Neue Kammerschauspielerinnen

9. Juni 2022. Die Ensemblemitglieder des Wiener Burgtheaters Elisabeth Augustin und Barbara Petritsch sind in den Ehrenrang der "Kammerschauspielerin" erhoben worden. Die Verleihung der Auszeichnung durch Jürgen Meindl, Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt, fand laut Auskunft des Theaters am gestrigen Abend im Burgtheater statt.

Elisabeth Augustin, geboren 1953 in Wien, absolvierte das Max Reinhardt Seminar und ist seit 1975 festes Mitglied am Burgtheater. Sie führt auch selbst Regie und war mit zahlreichen Solo- und Chanson-Programmen in Wien zu sehen. Sie unterrichtete zeitweise das Fach Rollenstudium am Max Reinhardt Seminar und ist seit 2018 ebenfalls Intendantin der Kulturtage Schloss Pöggstall. nachtkritik.de sah sie zuletzt in Das Himmelszelt von Lucy Kirkwood (Regie: Tina Lanik).

Barbara Petritsch, geboren 1945 und aufgewachsen in Admont/Steiermark, absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz. Nach Engagements unter anderem an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Bochum, am Schauspiel Frankfurt, an der der Freien Volksbühne und am Schillertheater Berlin kam sie 1999 ans Burgtheater Wien. nachtkritik.de sah Petritsch jünst in Eurotrash nach dem Roman von Christian Kracht (Regie: Itay Tiran)

Im derzeitigen Ensemble des Burgtheaters tragen Klaus Maria Brandauer, Maria Happel, Regina Fritsch, Michael Heltau, Martin Schwab, Peter Simonischek, Michael Maertens, Branko Samarovski und Nicholas Ofczarek den Berufstitel "Kammerschauspieler:in".

(burgtheater.at / chr)

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#1 Kammerschauspielerinnen, Wien: VerdientLuchino Visconti 2022-06-09 14:55
Absolut verdiente Auszeichnung für langjährig aktive Schauspielerinnen, die sich große Verdienste um das Burgtheater erworben haben. Bei Elisabeth Augustin ist es einfach nur staunenswert, dass sie dort schon unter Direktor Klingenberg tätig war (und Kušej müsste dann ihr siebter Burg-Chef sein!). Leider sind solche langjährigen Engagements eine Seltenheit geworden, dabei liebt das Publikum vertraute Gesichter.

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