Marode

Schleswig, 6. Dezember 2012. Schleswigs marodes Stadttheater muss nicht komplett geräumt werden. Wie die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung heute berichtet, haben sich Schleswigs Bürgermeister Thorsten Dahl und Peter Grisebach, Generalintendant des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters, darauf geeinigt, dass sämtliche Nebengebäude vorerst weiter genutzt werden können. Ein neuer Stützbalken soll dafür sorgen, dass vom Saal mit seinem einsturzgefährdeten Dach keine Gefahr für das Nachbarhaus ausgeht.

Erst gestern hatte die Zeitung gemeldet, dass nach einer neuerliche Untersuchung der Statik auch die angrenzenden Gebäude des Theaters geräumt werden müssten. Vor einenhalb Jahren war das Gebäude bereits für den Spielbetrieb geschlossen worden.

Allerdings müsse das Hauptgebäude selbst in absehbarer Zeit komplett geräumt werden, also das Lager, eine Garderobe in den Seitenräumen des Foyers sowie das Kassenbüro. Auch Proben seien von nun an im Stadttheater tabu. Die Suche nach Ausweichquartieren läuft.

Das Schleswig-Holsteinische Landestheater ist das größte Landestheater in Deutschland. Es hat seinen Sitz in Schleswig und bespielt weitere elf Bühnen.

(SHZ.de / geka)

 

 
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