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Begriff Definition
Hübner, Lutz

Lutz Hübner, geboren 1964 in Heilbronn, ist Dramatiker.

Hübner absolvierte zunächste eine Schauspielausbildung in Saarbrücken (wo er auch ein erstes Engagement einging), bevor er in Münster Germanistik, Philosophie und Soziologie studierte. Als Regisseur und Schauspieler war er in Karlsruhe, Neuss und Magdeburg tätig. In Neuss lernte er Sarah Nemitz kennen, damals ebenfalls Schauspielerin in Ensemble.

Seit 1996 lebt er als freier Schriftsteller und Regisseur in Berlin. In der Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins erscheint er regelmäßig als einer der meistgespielten Gegenwartsdramatiker auf deutschen Bühnen. Hübner greift mit seinen meist klassisch dialogisch gearbeiteten Dramen schnell und pointiert aktuelle Zeit(geist)themen auf. Bekannt wurde er für seine an ein jugendliches Publikum gerichteten Stücke wie "Das Herz eines Boxers", für das er 1998 den Deutschen Jugendtheaterpreis erhielt. Seit 2001 entstanden zahlreiche Stücke in Kollaboration mit Sarah Nemitz, mit der er seit 1994 verheiratet ist.

Nachtkritiken zu Stücken von Lutz Hübner:

Geisterfahrer (UA) am Schauspiel Hannover (9/2008)

Nachtgeschichte (UA) am Schauspiel Essen (9/2009)

Frau Müller muss weg (UA) am Staatsschauspiel Dresden (1/2010)

Blütenträume am Renaissance Theater Berlin (11/2010)

Die Firma dankt (UA) am Staatsschauspiel Dresden (1/2011)

Frau Müller muss weg am Grips-Theater Berlin (2/2012)

Was tun (UA) am Staatsschauspiel Dresden (10/2012)

Europa (DSEA) am Staatsschauspiel Dresden (5/2013)

Bochum (UA) am Schauspielhaus Bochum (10/2013)

Der Gast ist Gott am Grips Theater Berlin (3/2014)

Ein Exempel am Staatsschauspiel Dresden (6/2014)

Wir Glücksritter Beitrag zum Blogprojekt für das Theater Rampe Stuttgart (7/2014)

Einfach nur Hallo im Kurzdramenprojekt "Vom Ende der Kindheit" am Theater Chemnitz (6/2015)

Phantom (Ein Spiel) am Nationaltheater Mannheim (9/2015)

Wunschkinder am Schauspielhaus Bochum (5/2016)

Willkommen am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2017)

Abend über Potsdam am Hans Otto Theater Potsdam (4/2017)

Willkommen am Essener Grillo-Theater (12/2017)

Phantom (Ein Spiel) am Grips Theater Berlin (6/2018)

Abiball (UA) am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2018)

Furor (UA) am Schauspiel Frankfurt (10/2018)

Die Wahrheiten (UA) am Schauspiel Stuttgart (1/2020)

Andere Beiträge zu Lutz Hübner:

Bericht: Gegenwärtig irgendwie unverzichtbar – Der Dramatiker Lutz Hübner, der das Privatfernsehen im Theaterformat neu erfunden hat (6/2006)

Meldung: Lutz Hübners Stück "Ehrensache": BGH erlaubt Aufführung (9/2008)

Meldung: Die Nominierungen für den Mülheimer Dramatikerpreis 2009 (3/2009)

Meldung: Stück-Auswahl für den Mülheimer Dramatikerpreis 2011 steht fest (3/2011)

Presseschau: In der "Welt" porträtiert Stefan Keim den Dramatiker Lutz Hübner (12/2012)

Meldung: INTHEGA-Preise u.a. für Lutz Hübner und Theater Strahl (10/2014)

Meldung: Lutz Hübner erhält Preis der Autoren (5/2016)

Siehe auch: Sarah Nemitz, nachtkritik-stuecke09.de

Hüller, Sandra

Sandra Hüller, geboren 1978 in Suhl, ist Schauspielerin.

Sandra Hüller studierte von 1996 bis 2000 an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin, war danach von 1999 bis 2001 am Theaterhaus Jena, anschließend bis 2006 am Theater Basel engagiert.

Bekannt wurde Hüller durch ihre Rolle als Michaela Klingler in Hans-Christian Schmids Film "Requiem" (2006). Für ihre Darstellung der an Epilepsie erkrankten jungen Frau erhielt sie bei der Berlinale 2006 den Silbernen Bären als beste Darstellerin. Hüller spielte außerdem 2008 in Max Färberböcks Verfilmung von "Anonyma – Eine Frau in Berlin" und in "Der Architekt" (2009) neben Matthias Schweighöfer, Sophie Rois und Josef Bierbichler.

2003 wurde Hüller in der Umfrage von "Theater heute" zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gewählt. Mit Sebastian Nüblings Basler Inszenierung von Dido und Äneas, in der sie die Hauptrolle spielte, erhielt sie 2007 eine Einladung zum Theatertreffen in Berlin, wo sie seither immer wieder mit wechselnden Inszenierungen gastierte. Auf dem Theatertreffen 2013 erhielt Hüller den 3sat-Preis für ihren Auftritt in Elfriede Jelineks Die Straße. Die Stadt. Der Überfall, inszeniert von Johan Simons an den Münchner Kammerspielen.

Sandra Hüller gehörte auch zu jenen Schauspieler_innen, die in einer von Ulrich Matthes an der Akademie der Künste kuratierten und auf DVD aufgezeichneten Gesprächsreihe, Rede und Antwort zu ihrer Spielweise standen.

Nachtkritiken von Inszenierungen mit Sandra Hüller:

Dido und Aeneas, Gastspiel des Theater Basel beim Berliner Theatertreffen (5/2007)

Mamma Medea an den Münchner Kammerspielen (12/2007)

Drei Farben: Blau Weiß Rot an den Münchner Kammerspielen (3/2009)

Virgin Queen im Prater der Berliner Volksbühne (6/2009)

Parzival am Schauspiel Hannover (1/2010)

Gesäubert / Gier / 4.48 Psychose an den Münchner Kammerspielen (1/2012)

Gesäubert / Gier / 4.48 Psychose im Shorty zum Gastspiel beim Berliner Theatertreffen (5/2012)

Die Straße. Die Stadt. Der Überfall an den Münchner Kammerspielen (10/2012)

Die Straße. Die Stadt. Der Überfall als Gastspiel beim Berliner Theatertreffen (5/2013)

Seltsames Intermezzo an den Münchner Kammerspielen (5/2013)

Gasoline Bill an den Münchner Kammerspielen (11/2013)

März an den Münchner Kammerspielen (2/2014)

À corps perdu an den Münchner Kammerspielen (11/2014)

Bilder einer großen Liebe am Zürcher Theater Neumarkt (4/2016)

Penthesilea bei den Salzburger Festspielen (8/2018)

Hamlet am Schauspielhaus Bochum (6/2019)

Die Hydra am Schauspielhaus Bochum (10/2019)

Andere Beiträge zu Sandra Hüller:

Kolumne Zeug & Stücke: Teresa Präauer über "Toni Erdmann" (9/2016)

Meldung: Sandra Hüller und Peter Simonischek erhalten Europäische Filmpreise (12/2016)