Medienschau: Berliner Zeitung – Leander Haußmann von Security attackiert

Zum Glück gibt es Schießverbot

Zum Glück gibt es Schießverbot

7. Juli 2024. Der Regisseur Leander Haußmann ist beim Betreten der Berliner Kulturfabrik während des EM-Public Viewings am vergangenen Freitag von Sicherheitsleuten angegriffen und verletzt worden. Die Berliner Zeitung hat den Fall recherchiert.

Haußmann war mit seiner Tochter auf dem Weg ins inklusive Theater RambaZamba, das sich auf dem Gelände der Kulturbrauerei befindet, schreibt Anja Reich in ihrem umfangreichen Text für die Berliner Zeitung (online nur in Kurzfassung). Da die Sicherheitsbeamten den Zugang verwehrten, sei es zu einem Handgemenge gekommen, dessen Ablauf sich in den verschiedenen Zeugenaussagen unterschiedlich darstellt. In der Konsequenz wurde Haußmann minutenlang auf den Boden gedrückt und mit Handschellen gefesselt.

"Zum Glück gibt es Schießverbot in diesem Land, sonst wär ich jetzt tot", sagt Haußmann. Er habe Anzeige gegen die Sicherheitsleute gestellt, die ihrerseits Anzeige gegen ihn gestellt hätten. "Der Regisseur hat gehört, dass das die übliche Methode sein soll bei Vorwürfen gegen Security-Firmen: den Spieß umdrehen, Gegenanzeige stellen, die Aussagen der Kollegen bezeugen. Er selbst hat auch Anzeige gestellt, gegen die Security-Firma wegen Körperverletzung und Nötigung", heißt es in dem Text von Anja Reich.

(Berliner Zeitung / chr)

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