Medienschau: republik.ch – Zürich: Stemann/Blombergs letzte Saison

The Final Season

The Final Season

15. Mai 2024. "Es wäre so viel mehr möglich gewesen" ist Valeria Heintges republik.ch-Text über die letzte Spielzeit von Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg am Schauspielhaus Zürich betitelt. 

Was diese Spielzeit über die Arbeit der umstrittenen Intendanten verrät und wie es weitergeht, beschreibt Heintges in dem Text, erschienen im Schweizer Onlinemagazin republik.ch.

Vor Augen geführt habe die letzte Spielzeit  noch einmal drei grundsätzliche Eigenheiten dieser Intendanz, so die Kritikerin: "Dass das Zürcher Modell das Theatergenre sprengen wollte. Dass die Theaterleute, als ihre Arbeit nicht wie erhofft angenommen wurde, ihr Modell und die Umstände des schnellen Endes der Intendanz auf der Bühne selbst zum Thema machten. Und dass es nichts mehr half, dass nun doch noch vermehrt klassisch gearbeitete Inszenierungen auf die Bühne kamen.

Wie es weiter geht

Zu hoffen sei, dass mit Pınar Karabulut und Rafael Sanchez zwei Menschen das Ruder übernehmen, "denen kein Zacken aus der Krone bricht, wenn sie Fehler machen, sondern die einfach souverän nachjustieren. Und die sich selbst ein bisschen mehr infrage stellen, als es von Blomberg und Stemann taten. Dann kommt das gut." 

Unter Interims-Intendant Ulrich Khuon bleibe vieles beim Alten. "Bis auf zwei sind im Ensemble nur bekannte Gesichter. Und Yuvviki Dioh bleibt Agentin für Diversität. Kontinuität herrscht auch auf Regieseite. (...) Neu ist: Das Theater wird nicht mehr von den Haus­regisseurinnen her gedacht, sondern explizit vom Ensemble."

(republik.ch / sik)

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