Medienschau: Süddeutsche Zeitung – Kathrin Mädler im Porträt
Herz und Kopf
Herz und Kopf
28. Dezember 2023. In der Süddeutschen Zeitung porträtiert Alexander Menden die Intendantin des Theaters Oberhausen und Co-Vorsitzende der Intendant:innengruppe im Deutschen Bühnenverein Kathrin Mädler an ihrem aktuellen Arbeitsort und in ihrem Werdegang als Intendantin, Dramaturgin und Regisseurin.
"Es ist, bei allen offiziellen Beteuerungen, wie wichtig die deutschen Theater seien, eine schwierige, ja existenzielle Zeit für die Sprechbühnen. Dafür, wie man unter solchen Bedingungen ortsspezifisch arbeiten und zugleich interessantes Theater machen kann, ist Kathrin Mädler ein überaus erfreuliches Beispiel - mit einer guten Mischung aus Herz und Kopf."
"Ihren eigenen Stil als Regisseurin beschreibt sie als 'Theater-Theater': Sinnlichkeit, Lebendigkeit, hohe Emotionalität 'bis hin zu dem, was andere vielleicht Kitsch nennen', so Menden, der in der aktuellen Mädler-Inszenierung "Zeit für Freude" dann aber selbst keinen Kitsch sah, "sondern einfach Theater, das nicht vor großen Emotionen zurückschreckt, ohne dabei je ins Melodram abzurutschen".
Als Intendantin empfinde Mädler es als ihre Aufgabe im Kontext ihrer lokalen Umgebung "Relevanz zu generieren", und: "Man könne und solle durchaus Theater mit einer "Haltung" machen, diese dem Publikum aber nie oktroyieren, sondern sie immer auch zur Disposition stellen."
(SZ / sd)
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