Medienschau: taz – Porträt von Regisseurin Mizgin Bilmen

Sprache und Körper werden Widerstand

Sprache und Körper werden Widerstand

4. September 2025. Die taz hat Regisseurin Mizgin Bilmen nach Diyarbakır zu ihrer dortigen Inszenierung "Jîn – Jinên Azad" ("Die Frauen der Freiheit") begleitet.

"Diyarbakır, von den Kurden Amed genannt, liegt im Südosten der Türkei. Für Bilmen ist es mehr als ein Aufführungsort. Es ist ein Raum, in dem Sprache und Körper Widerstand werden dürfen, ein Ort, an dem das Kurdische, so lange verdrängt und kriminalisiert, auf einer Bühne lebendig wird", heißt es im Text von taz-Autorin Derya Türkmen, der auch den Werdegang der 1983 in Duisburg geborenen Regisseurin nachzeichnet. Hier online nachzulesen.

(taz.de / chr)

Kommentare  
Medienschau taz Mizgin Bilmen: Klarheit
Sie sagt wenig – aber wenn, bleibt es hängen. In ihrer Ruhe liegt eine Klarheit, die andere nervös macht. Keine Maske, kein Lärm, nur Präsenz. Wer sie versteht, sieht mehr als nur Worte
Medienschau Mizgin Bilmen: das ging ja schnell
war Bilmen nicht letzte Spielzeit in Darmstadt als Hausregie gestartet? Schon wieder vorbei?
Medienschau Mizgin Bilmen: Unersetzlich
Mizgin Bilmen ist im künstlerischen Sinne unersetzlich. Sie inszeniert kein Theater, sie gestaltet Erfahrungen. Indem sie Erinnerungen, Körper, Sprache und Widerstandsgeist auf die Bühne bringt, schafft sie nicht nur Kunst – sie öffnet Räume, in denen Gemeinschaft, Reflexion und Empowerment entstehen. Ihre Arbeit ist ein weit mehr als ästhetisches Statement: Sie ist politisch, vital und zutiefst menschlich. Jede Inszenierung von ihr ist ein Auftrag, hinschauen zu lernen – und darin besteht ihre unwiderstehliche, unersetzliche Bedeutung. Respekt!!!
Medienschau Mizgin Bilmen: Wie es ergangen ist
@be.yonce: stimmt. Im Interview erzählt sie kurz wie es ihr dort ergangen ist und damit auch eigentlich, dass es enden musste.
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