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Begriff Definition
Wengenroth, Patrick

Patrick Wengenroth, geboren 1976 in Hamburg, ist Regisseur und Übersetzer (u.a. der Theaterstücke von Rafael Spregelburd).

Entwickelte für den Theaterdiscounter Berlin 2003 das Theater-Show-Format "Planet Porno". Er inszenierte unter anderem am Staatsschauspiel Dresden, den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Köln, dem Berliner Hebbel am Ufer/ HAU. Seit 2017 leitet er das Augsburger Brechtfestival.

Nachtkritiken
zu Inszenierungen von Patrick Wengenroth:

Festung am Berliner Hebbel-am-Ufer (10/2008)

Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? Teil 1 an der Berliner Schaubühne 9/2009

Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? Teil 2 an der Berliner Schaubühne (11/2009)

Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? Teil 3 an der Berliner Schaubühne (1/2010)

Was! Ist das episches Theater? an der Berliner Schaubühne (3/2010)

Die letzten Tage der Menschheit am Hebbel am Ufer Berlin (10/2010)

Prinzessinnendramen am Staatstheater Braunschweig (5/2011)

Baywatch Ballermann Berlin im Rahmen des Festivals "Berlin del Mar" (6/2011)

Du muss dein Leben ändern am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2011)

Notizen aus der Küche an der Berliner Schaubühne (3/2013, im Rahmen des F.I.N.D.)

Männerfantasien am Badischen Staatstheater Karlsruhe (4/2013)

Leonce und Lena an der Berliner Schaubühne (9/2014)

Ab jetzt ist Ruhe oder Die fabelhafte Familie Brasch am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (10/2016)

Love hurts in Tinder Times an der Schaubühne Berlin (1/2017)

Die Welt ist: schlecht! Und ich bin: Brecht! beim Brechtfestival Augsburg (3/2017)

Nachdenken über Christa T. / Störfall am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (11/2017)

König der Möwen beim Int. Sommerfestival Kampnagel Hamburg (8/2018)

werkgruppe2

werkgruppe2 ist eine freie Theatergruppe, bestehend aus der Regisseurin Julia Roesler, der Musikerin und Komponistin Insa Rudolph und der Dramaturgin Silke Merzhäuser.

Für ihren ersten Film "Marina" wurden sie im November 2018 beim Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm ausgezeichnet. Der Film beruht auf dem Projekt Polnische Perlen, für das osteuropäische Pflegekräfte in Braunschweiger Privathaushalten interviewt wurden.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von werkgruppe2:

Friedland am Deutschen Theater Göttingen (5/2009)

Soldaten am Deutschen Theater Göttingen (6/2011)

Polnische Perlen am Staatstheater Braunschweig (3/2014)

Blankenburg am  Staatstheater Oldenburg (6/2014)

Fliehen & Forschen Fliehen & Forschen am Staatstheater Braunschweig (3/2015)

Die Georgier am Theater Ingolstadt (11/2016)

 

Website:

www.werkgruppe2.de

 

Werktreue

Oft beschworen, meist missverstanden: Es geht viel durcheinander, wenn über Werktreue im Theater gestritten wird. Petra Kohse schafft Klarheit.

Werner, Christoph

Christoph Werner, 1964 in Dessau geboren, ist Regisseur und Intendant.

Werner studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Nach Engagements am Volkstheater Rostock und am Theater Waidspeicher in Erfurt ist er seit 1995 künstlerischer Leiter am Puppentheater der Stadt Halle. Von 2005 bis 2011 war er außerdem Intendant des Neuen Theaters Halle. 2005 bis 2008 war Werner Intendant des Festivals Theater der Welt.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christoph Werner:

Hamlet am Neuen Theater Halle (10/2008)

Der Sturm am Neuen Theater Halle (11/2010)

1913 am Neuen Theater Halle (3/2016)

Wenn mich einer fragte … am Theater Chemnitz (10/2018)

 

Weitere Beiträge zu Christoph Werner:

Festivalbericht: Theater der Welt 2008 (6/2008)

Weyde, Clara

Clara Weyde, geboren 1984, ist Regisseurin.

Weyde studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft und arbeitete zwei Jahre als Regieassistentin am Theater Bremen. Es folgte ein Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg, das sie 2015 abschloss. Im selben Jahr gewann sie den Start Off Preis, 2016 wurde sie mit dem Rolf Mares Preis in der Kategorie "Herausragende Inszenierung" ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Clara Weyde:

Ruf der Wildnis am Schauspiel Hannover (12/2017)

Supergutman am Theater Bonn (1/2018)

König Ubu am Theater Bielefeld (3/2019)

Der Sandmann am Staatstheater Nürnberg (6/2019)

Ruhig Blut am Schauspielhaus Graz und bei der Langen Nacht der Autoren am Deutschen Theater Berlin (6/2019)

Weitere Beiträge zu Clara Weyde:

Meldung: Hamburger Start off-Preis an Regieabsolventin Clara Weyde (6/2015)

Meldung: Rolf Mares Preise 2016 vergeben (11/2016)

Wieler, Jossi

Jossi Wieler, geboren 1951 in der Schweiz, ist Theater- und Opernregisseur.

Von 1972 bis 1980 lebte er in Israel und studierte an der der Universität von Tel Aviv Regie. Seine ersten Inszenierungen entstanden am israelischen Nationaltheater Habima. 1982 inszenierte er erstmals in Deutschland, am Düsseldorfer Schauspielhaus. Von 1983 bis 1985 war er fester Regisseur am Theater Heidelberg. Ab 1988 war er fester Regisseur am Theater Basel, ab 1994 am Schauspielhaus Hamburg. Seit 1994 inszeniert er auch Opern. Wieler ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und erhielt 2002 den Konrad-Wolf-Preis. Ab der Spielzeit 2011/2012 ist Wieler Intendant der Staatsoper Stuttgart. 2013 erhielt er den Kulturpreis des Landes Baden-Würtemberg.

Zu seinem 60. Geburtstag gab der Theaterwissenschaftler Hajo Kurzenberger den Sammelband "Jossi Wieler – Theater" heraus, den Simone Kaempf für nachtkritik.de besprach.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Jossi Wieler

Ödipus auf Kolonos an den Münchner Kammerspielen (9/2007)

Rechnitz (Der Würgeengel) an den Münchner Kammerspielen (11/2008)

Iphigenie auf Tauris an der Schaubühne Berlin (5/2009)

Das letzte Band/Bis dass der Tag euch scheidet bei den Salzburger Festspielen (8/2009)

Prometheus, gefesselt an der Schaubühne Berlin (11/2009)

Angst bei den Salzburger Festspielen/Münchner Kammerspielen (7/2010).

I'm searching for I:N:R:I am Staatstheater Stuttgart (3/2016)

Wien, Freie Szene

In Wien liefern die großen Bühnen eigenproduzierte Avantgarde, während die Off-Szene im Bereich Theater stagniert. Seit den 1980er Jahren haben sich freie Theatergruppen in ihren Produktionsweisen einzementiert. Mit der Eröffnung des brut im November 2007 soll sich das ändern, Georg Petermichl beleuchtet die Situation der Freien Szene Wiens zwischen Reform und Zukunft.

Wilke, Alexandra

Alexandra Wilke, geboren 1980, ist Regisseurin.

Von 2003 bis 2007 Studium der Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Regieassistentin am Schauspiel Chemnitz von 2008 bis Sommer 2011. In der Zeit realisierte sie u. a. die Uraufführungen "Küß mich hinter Kaufhof" von Anne Habermehl und "Menschen bei der Arbeit" von Henriette Dushe. Und inszeniert auch sonst hauptsächlich Gegenwartsdramatik. Seit 2011 freie Regisseurin in Chemnitz, am Volkstheater Rostock, Theater Plauen-Zwickau, Staatstheater Cottbus, Theater Magdeburg und am Schauspiel Leipzig. 

nachtkritiken zu Inszenierungen von Alexandra Wilke:

Küss mich hinter Kaufhof (UA) am Theater Chemnitz (5/2009)

Lohnarbeit und Liebesleid... (UA) am Theater Chemnitz (12/2010)

Die Handgriffe der Evakuierung (UA) am Theater Chemnitz (3/2012)

Die zweieinhalb Leben des Heinrich Walter Nichts (UA) am Schauspiel Leipzig (11/2014)

Grand Prix de la Vision (UA) am Schauspie Leipzig (11/2016)

Wilson, Robert

Robert Wilson, geboren am 4. Oktober 1941 in Waco, Texas, ist ein Theater- und Opernregisseur, Autor, Maler, Lichtdesigner, Bühnenbildner, Videokünstler und Architekt.

Wilson studierte zunächst Betriebswirtschaft, dann Architektur und Bühnenbild. Ab 1966 machte er in New York mit Theaterperformances auf sich aufmerksam, etwa mit "Deafman Glance" von 1970. Mit der Uraufführung seiner Oper "Einstein on the Beach" mit Musik von Philip Glass 1976 in Avignon begann seine Karriere in Europa: So realisierte er an der Berliner Schaubühne "Death, Destruction & Detroit" (1979) und "Death, Destruction & Detroit II" (1987) sowie am Thalia Theater Hamburg "The Black Rider" (1991) und "Alice" (1992). Ab Mitte der 1980er arbeitete er in mehreren Projekten mit Heiner Müller zusammen, den er 1977 kennengelernt hatte. Neben seinen Theaterarbeiten ist Wilson als Maler, Zeichner und Designer tätig. 1993 erhielt Wilson den Goldenen Löwe der Biennale Venedig für die Installation "Memory/Loss" zusammen mit Hans Peter Kuhn. Am 4. Oktober 2011 gratulierten nachtkritik.de ihm zum 70. Geburtstag.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Robert Wilson:

Die Dreigroschenoper am Berliner Ensemble (9/2007)

Shakespeares Sonette am Berliner Ensemble (4/2009)

Lulu am Berliner Ensemble (4/2011)

The Life and Death of Marina Abramović am Theater Basel (6/2012)

Peter Pan am Berliner Ensemble (4/2013)

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern bei der Ruhrtriennale (9/2013)

Einstein on the Beach bei den Berliner Festspielen, Rekonstruktion von 1976 (3/2014)

Faust I und II am Berliner Ensemble (4/2015)

Endspiel am Berliner Ensemble (12/2016)

Der Sandmann bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2017)

Mary Said What She Said bei den Wiener Festwochen (5/2019)

Das Dschungelbuch am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2019)

Andere Texte zu Robert Wilson:

Presseschau vom 6. Oktober 2014: Süddeutsche und Neue Zürcher berichten von Robert Wilsons Inszenierung von "Les Nègres" am Pariser Odéon-Theater

Kommentar vom 5. Dezember 2014: Robert Wilson vermeidet mit Jean Genets "Les Nègres" am Pariser Théâtre de l'Odéon nur scheinbar diskriminierenden Zeichengebrauch

Link:

www.robertwilson.com

Winkler, Angela

Angela Winkler, geboren am 22. Januar 1944 in Templin, ist Schauspielerin.

Winkler begann 1964 ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, das sie jedoch nach zwei Monaten abbrach. Stattdessen nahm sie privaten Schauspielunterricht. 1967 erhielt sie ihr erstes Theaterengagement in Kassel, anschließend Castrop-Rauxel. Ihr Filmdebüt gab sie 1969 in Peter Fleischmanns "Jagdszenen aus Niederbayern", der ihr zum Durchbruch verhalt. Für die Rolle in "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", von Volker Schlöndorff nach der gleichnamigen Erzählung von Heinrich Böll 1975 verfilmt, wurde sie vielfach ausgezeichnet. Bei Peter Stein an der Berliner Schaubühne spielte sie von 1971 bis 1978. Zu ihrem bevorzugten Regisseur wurde später Peter Zadek. Sie ist Mutter von vier Kindern, darunter die mit dem Down-Syndrom geborene Nele Winkler, ebenfalls Schauspielerin. Zuletzt erhielt Angela Winkler 2019 für ihre Rolle als Irina in Drei Schwestern den Deutschen Schauspielpreis.