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Salzburger Finanzskandal weitet sich aus - Selbstmordversuch des entlassenen Technikdirektors
Salzburger Sumpf
Verschiedenen Medienberichten zufolge, weitet sich der Skandal um die Salzburger Osterfestspiele aus. Durch die "Unkultur der Selbstbedienung" könnten den Osterfestspielen bis zu zwei Millionen Euro Schaden entstanden sein, sagte gestern die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) und erhob erneut schwere Vorwürfe gegen den im Dezember fristlos entlassenen Geschäftsführer Michael Dewitte, wie unter anderem die Salzburger Nachrichten schreiben.
Der größte Brocken der Verdachtsmomente bezieht sich dem ORF zufolge auf ungerechtfertigte Provisionszahlungen, die der entlassene Osterfestspiel-Geschäftsführer Dewitte vor allem an sich selbst ausbezahlt haben soll, die aber auch an den technischen Direktor der Sommerfestspiele Klaus Kretschmer geflossen sein sollen.
In diesem Zusammenhang war am 22. Januar auch Klaus Kretschmer fristlos gekündigt worden, der inzwischen versucht hat, sich das Leben zu nehmen. Kretschmer, der in Interviews alle Schuld bestritten hatte, und von sich als "Bauernopfer" sprach, wurde am Dienstag schwer verletzt unter der acht Meter hohen Schlachthof-Brücke in Bergheim aufgefunden. Er liegt inzwischen auf der Intensivstation der Salzburger Landeskliniken. Sein Zustand sei stabil, schreibt Weltonline.
Einem Bericht des Wiener Standard zufolge haben Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young bereits 2007 vor Ungerelmäßigkeiten gewarnt und auch die politisch Verantwortlichen über die Missstände in Kenntnis gesetzt.
(sle)
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