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Plenzdorf, Ulrich

Ulrich Plenzdorf, geboren am 26. Oktober 1934 in Berlin, gestorben am 9. August 2007 ebenda, war Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg.

Mit seinem Buch "Die neuen Leiden des jungen W." ist Ulrich Plenzdorf berühmt geworden. In Ost- wie in West-Deutschland. In der DDR hat es nach dem Erscheinen 1972 eine heftige Debatte ausgelöst – und wurde dennoch zu einem der größten Bühnenerfolge. Am 9. August 2007 ist er 72-jährig gestorben.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Ulrich Plenzdorf:

Die Legende vom Glück ohne Ende am Theater Greifswald (12/2007)

Die neuen Leiden des jungen W. am Thalia Theater Hamburg (12/2008)

Legende vom Glück ohne Ende / Kein runter kein fern am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2012)

Die neuen Leiden des jungen W. am Theater Augsburg (11/2012)

Andere Beiträge zu Ulrich Plenzdorf:

Nachruf: Der Jugendversteher (8/2007)

Plötner, Katrin

Katrin Plötner, geboren 1985 und aufgewachsen in Berlin, ist Theaterregisseurin.

Plöttner absolvierte 2006–2011 ein Regiestudium an der Universität Mozarteum Salzburg und inszeniert seither an Theatern im ganzen deutschsprachigen Raum. Produktionen von ihr waren eingeladen zum Sächsischen Theatertreffen, zum Heidelberger Stückemarkt und zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater. Mit "Liliom" vom Theater Regensburg war sie 2019 nominiert für das nachtkritik-Theatertreffen. Plötner unterrichtete als Gastdozentin für Schauspiel an der Universität der Künste Berlin und für Regie an der Universität Mozarteum Salzburg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Katrin Plötner:

Angriff auf Anne beim Festival für junge Regie "Fast Forward" am Staatstheater Braunschweig (2/2011)

Pest am Theater Regensburg (11/2015)

Die europäische Wildnis, eine Odyssee bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2016)

Willkommen in Deutschland am Schauspiel Frankfurt (4/2017)

Drei Schwestern am Staatstheater Darmstadt (11/2020)

Die Kunst der Wunde am Schauspiel Leipzig (4/2022)

Homepage:

www.katrinploetner.de

Pohl, Klaus

Klaus Pohl, geboren am 30. März 1952 in Rothenburg ob der Tauber, ist Dramatiker, Drehbuch-, Hörspielautor und Schauspieler.

Nach dem Besuch der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in West-Berlin gehörte er erst drei Jahre, 1976 bis 1979, unter Ivan Nagel zum Ensemble des Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Danach wechselte er ans Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Köln. Sein Debüt als Regisseur gab er 1980 in Rotterdam. 

Sein erstes Theaterstück war 1979 "Da nahm der Himmel auch die Frau". Für "Das alte Land", das den Konflikt zwischen Flüchtlingen und Alteingesessenen in Norddeutschland nach Kriegsende thematisierte, erhielt er 1983 den Schiller-Förderpreis, 1984 wurde er in der Kritikerumfrage von Theater heute zum Dramatiker des Jahres gewählt. 1985 erhielt er den Mülheimer Dramatikerpreis, viele weitere Preise folgten, jüngst der erstmals verliehene Therese-Giehse-Preis.

Nachtkritiken zu Stücken von Klaus Pohl:

Einmal noch am Josefstadttheater Wien (6/2010)

Die schöne Fremde am DT Göttingen (6/2016)

Lasst mich in Ruhe! am St. Pauli Theater Hamburg (4/2019)

Besprechungen Romane von Klaus Pohl:

Kinder der Preußischen Wüste (1/2012)

Sein oder Nichtsein (9/2021)

Pohle, Christiane

Christiane Pohle, 1968 geboren, ist Regisseurin.

Sie absolvierte zunächst eine Schauspielausbildung in Hamburg. Ihre erste Regiearbeit "Sitzen in Hamburg", 1999 auf Kampnagel frei nach Tschechows "Drei Schwestern" entstanden, wurde mit dem Impulse-Preis für Freies Theater und dem von der Akademie für Darstellende Künste und der Stadt Bensberg vergebenen Förderpreis für Regie 2001 ausgezeichnet. Von 2012 bis 2019 war sie Studiengangsleiterin Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Sie unterrichtet an zahlreichen weiteren Hochschulen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christiane Pohle:

Parzival an den Münchner Kammerspielen (6/2007)

Zones of my exclusions am Theater Basel (11/2007)

Zur schönen Aussicht an den Münchner Kammerspielen (4/2008) 

Freier Fall am Burgtheater Wien (5/2008)

Bulbus an den Münchner Kammerspielen (1/2009)

Die Marx-Saga am Thalia Theater Hamburg (10/2009)

Jeff Koons an den Münchner Kammerspielen (1/2011)

Die drei Schwestern am Thalia Theater Hamburg (4/2011)

Von morgens bis mitternachts am Centraltheater Leipzig (2/2012)

Hirnbonbon am Schauspiel Stuttgart (7/2014)

Gegenwart der Erinnerung am Schauspielhaus Graz (1/2015)

Schmerz Camp am Theater Bremen (11/2023)

Politik im Freien Theater
Pollesch, René

René Pollesch, geboren 1962 in Friedberg/Hessen, gestorben 2024 in Berlin, war Autor, Regisseur und Theaterleiter.

Pollesch studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, bevor er sich mit Inszenierungen eigener Texte einen Namen machte. In der Spielzeit 1999/2000 war Pollesch Hausautor am Luzerner Theater, am Berliner Podewill kam seine legendäre "Heidi Hoh"-Serie heraus. Von 2001 bis 2007 gestaltet er das Programm des Praters der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Außerdem realisierte Pollesch seine eigenen Texte u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Wiener Burgtheater und in Zürich am Schauspielhaus. Für seine Dramen, die – mit Ausnahme der Prater-SAGA 2004/05 – einem strikten Nachspielverbot unterliegen, gewann er 2001 (World Wide Web-Slums) und 2006 (Cappuccetto Rosso) den Mülheimer Dramatikerpreis. Mehrfach wurden seine Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2018 erhielt er den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis, 2019 in Wien den Arthur-Schnitzler-Preis. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Pollesch Intendant der Berliner Volksbühne. In unserer Video-Reihe Neue Dramatik in 12 Positionen sprach Pollesch über sein Theater.

Beiträge von René Pollesch auf nachtkritik.de:

Laudatio auf Bert Neumann zur Verleihung der Hein-Heckroth-Bühnenbildpreises (4/2015)

Video-Interview: Neue Dramatik in 12 Positionen #11 René Pollesch (12/2021)


Nachtkritiken zu Inszenierungen von René Pollesch:

L'affaire Martin! Occupe-toi de Sophie! Par la fenetre, Caroline! Le marriage de Spengler. Christine est en avance in der Berliner Volksbühne (10/2006)

Liebe ist kälter als das Kapital am Staatstheater Stuttgart (9/2007, eine Arbeit, die zu den Mülheimer Theatertagen 2008 eingeladen war. Auf der nachtkritik.de-Seite zum Festival findet sich ein umfangreiches Dossier zu Stück und Autor)

Diktatorengattinnen I in der Berliner Volksbühne (10/2007)

Hallo Hotel Nachtportier! in der Berliner Volksbühne (12/2007)

Darwin-Win & Martin Loser-Drag-King & Hygiene auf Tauris in der Berliner Volksbühne (4/2008)

Tal der fliegenden Messer (Ruhrtrilogie I) im Ringlokschuppen in Mülheim/Ruhr (6/2008)

Fantasma am Burgtheater Wien (12/2008, eine Arbeit, die zu den Mülheimer Theatertagen 2009 eingeladen war und dort den Publikumspreis gewann. Auf der nachtkritik.de-Seite zum Festival findet sich ein umfangreiches Dossier zu Stück und Autor. Und Martin Wuttke spricht in Bild und Ton über die Geburt von "Fantasma" aus dem Geiste der "Nackten Kanone 2 1/2")

Du hast mir die Pfanne versaut, du Spiegelei des Terrors! in der Berliner Volksbühne (1/2009)

Ein Chor irrt sich gewaltig im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009)

Cinecittà aperta (Ruhrtrilogie II) im Ringlokschuppen Mülheim/Ruhr (6/2009 – einen Textauszug können Sie hier lesen)

Calvinismus Klein im Zürcher Schauspielhaus (12/2009)

Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang! in der Berliner Volksbühne (1/2010)

Mädchen in Uniform am Schauspielhaus Hamburg (2/2010)

Cinecittà aperta auf Gastspielreise in Istanbul (5/2010)

Peking Opel am Burgtheater Wien (5/2010)

Der perfekte Tag (Ruhrtrilogie III) in Mülheim an der Ruhr

Drei Western am Staatstheater Stuttgart (09/2010)

Sozialistische Schauspieler sind schwerer von der Idee eines Regisseurs zu überzeugen am Schauspiel Frankfurt (10/2010)

XY BPassing - It's so easy, was schwer zu machen isteat an den Münchner Kammerspielen (11/2010)

Schmeiß dein Ego weg! in der Berliner Volksbühne (1/2011)

Fahrende Frauen am Schauspielhaus Zürich (5/2011)

Die Kunst war viel populärer als ihr noch keine Künstler wart! an der Berliner Volksbühne (6/2011)

Jackson Pollesch am Teatr Rozmaitości Warschau (9/2011)

Die Liebe zum Nochniedagewesenen am Akademietheater Wien (12/2011)

Kill your Darlings! Streets of Berladelphia an der Berliner Volksbühne (1/2012)

Wir sind schon gut genug! am Schauspiel Frankfurt (3/2012)

Neues vom Dauerzustand am Schauspielhaus Hamburg (9/2012)

Don Juan an der Berliner Volksbühne (9/2012)

Macht es für Euch! am Schauspielhaus Zürich (12/2012)

KapiTal der Puppen am Staatsschauspiel Dresden (2/2013)

Die Revolver der Überschüsse am Staatstheater Stuttgart (4/2013)

Der General an der Berliner Volksbühne (5/2013)

Glanz und Elend der Kurtisanen an der Berliner Volksbühne (9/2013)

Cavalcade or Being a holy Motor am Burgtheater Wien (9/2013)

Gasoline Bill an den Münchner Kammerspielen (11/2013)

Herein! Herein! Ich atme euch ein! am Schauspielhaus Zürich (1/2014)

Je t'adorno am Schauspiel Frankfurt (3/2014)

House for Sale an der Berliner Volksbühne (9/2014)

Du weißt einfach nicht, was die Arbeit ist am Schauspiel Stuttgart (10/2014)

Rocco Darsow am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2014)

Von einem, der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte an der Berliner Volksbühne (3/2015)

Love / No Love am Schauspielhaus Zürich (5/2015)

Keiner findet sich schön in der Volksbühne Berlin (6/2015)

Service / No Service in der Volksbühne Berlin (12/2015)

Bühne frei für Mick Levčik am Schauspielhaus Zürich (4/2016)

I love you, but I've chosen Entdramatisierung in der Volksbühne Berlin (5/2016)

Stadion der Weltjugend am Schauspiel Stuttgart (7/2016)

Volksbühnen-Diskurs Teil 1 und 2 an der Volksbühne Berlin (10/2016)

High (Du weißt wovon) am Schauspielhaus Zürich (1/2017)

Ich kann nicht mehr am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2017)

Carol Reed am Burgtheater Wien (4/2017)

Dark Star an der Volksbühne Berlin (6/2017)

Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft? am Schauspiel Stuttgart (10/2017)

Hello, Mister MacGuffin! am Schauspielhaus Zürich (3/2018)

Cry Baby am Deutschen Theater Berlin (9/2018)

Ich weiß nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini-Studien) am Schauspielhaus Zürich (12/2018)

Black Maria am Deutschen Theater Berlin (1/2019)

Probleme Probleme Probleme am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (4/2019)

Deponie Highfield bei den Wiener Festwochen (5/2019)

Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt im Friedrichstadt-Palast (10/2019)

(Life On Earth Can Be Sweet) Donna am Deutschen Theater Berlin (12/2019)

Passing - It's so easy, was schwer zu machen ist ­­ an den Münchner Kammerspielen (2/2020)

Melissa kriegt alles am Deutschen Theater Berlin (8/2020)

Take the Villa and Run! am Staatstheater Nürnberg (10/2020)

Goodyear am Deutschen Theater Berlin (5/2021)

Die Gewehre der Frau Kathrin Angerer bei den Wiener Festwochen (6/2021)

Aufstieg und Fall eines Vorhangs und sein Leben dazwischen an der Berliner Volksbühne (9/2021)

J'accuse am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2021)

Herr Puntila und das Riesending in Mitte an der Berliner Volksbühne (11/2021)

Geht es Dir gut? an der Berliner Volksbühne (3/2022)

Liebe, einfach außerirdisch am Deutschen Theater Berlin (7/2022)

Und jetzt? an der Berliner Volksbühne (12/2022)

Mein Gott, Herr Pfarrer an der Berliner Volksbühne (6/2023)

Fantômas an der Berliner Volksbühne (10/2023)

ja nichts ist ok an der Berliner Volksbühne (2/2024)


Weitere Beiträge zu René Pollesch:

Presseschau: René Pollesch sitzt der ZEIT für ein Porträt Modell (9/2014)

Presseschau: Gespräch mit Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow und René Pollesch in der Süddeutschen Zeitung (3/2015)

Presseschau: Die Wiener Presse spricht vor der Premiere seines neuen Stücks im Akademietheatermit René Pollesch (4/2017)

Meldung: René Pollesch wird Intendant der Berliner Volksbühne (6/2019)

Kommentar: René Pollesch plant die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz als Autorentheater (6/2019)

Meldung: René Pollesch inszeniert im Berliner Revuetheater Friedrichstadt-Palast (7/2019)

Theaterpodcast (20): Wie das Duo René Pollesch und Fabian Hinrichs am Friedrichstadt-Palast die vermeintliche Kluft zwischen Ernst und Unterhaltung überwindet (12/2019)

Meldung: René Pollesch protestiert gegen Räumung von Athener Theater (6/2021)

Kommentar: Geräumtes Embros Theater – Warum der Protestbrief von René Pollesch eine Anmaßung ist (6/2021)

Theaterpodcast: René Polleschs Intendanzstart an der Volksbühne (10/2021)

Video: In unserer Reihe Neue Dramatik in 12 Positionen spricht René Pollesch über sein Theater (12/2021)

Bericht: Bilanz der ersten Volksbühnen-Spielzeit von Intendant René Pollesch (7/2022)

Meldung: Autor, Regisseur und Intendant René Pollesch verstorben (2/2024)

Nachrufe: Vier nachtkritik-Redakteur*innen über René Pollesch (2/2024)


Buchkritiken zu Büchern von René Pollesch:

Kill your darlings (1/2014)

Links:

twitter.com/renepollesch

www.instagram.com/renepollesch

Pommerat, Joël

Joël Pommerat, am 28. Februar 1963 in Roanne/Frankreich geboren, ist Schauspieler, Regisseur und Dramatiker.

Pommerat wurde mit 18 Jahren Schauspieler und begann mit 23 Jahren regelmäßig zu schreiben. 1990 wurde sein erstes Stück "Le Chemin de Dakar" am Pariser Théâtre Clavel uraufgeführt. In diesem Kontext gründete er die Compagnie Louis Brouillard. Die nachfolgenden Stücke wurden am Théâtre de la Main d’Or in Paris aufgeführt. Seit dieser Zeit entwickelt Pommerat seine Stücktexte oftmals zusammen mit den Schauspieler*innen während der Proben. Er definiert sich dabei als Autor der Aufführung ("auteur de spectacle") und die Mitglieder seiner Compagnie als Mitautoren. 2004 gelang Joël Pommerat mit der Uraufführung von "Au monde" am Théâtre National de Strasbourg der internationale Durchbruch.

Pommerats  Werke wurden u.a. mit dem Grand Prix de littérature dramatique, mit dem Prix Molière und dem Prix Beaumarchais ausgezeichnet. Das Festival d'Avignon präsentierte 2006 eine Werkschau seiner Inszenierungen. 2016 wurde er mit dem Europäischen Theaterpreis ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Stoffen und Stücken von Joël Pommerat:

Cet Enfant am Theater der Welt Halle (6/2008)

Je tremble 1 & 2 beim Festival d'Avignon (7/2008)

Kreise / Visionen am Schauspielhaus Düsseldorf (2/2015)

Mein Kühlraum am Landestheater Linz (12/2015)

Triumph der Freiheit nach Joël Pommerats Ça ira! am Theater Dortmund (9/2016)

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas am Burgtheater Wien (4/2016)

La Révolution #1 - Wir schaffen das schon am Theater Münster (4/2017)

La Révolution #1 - Wir schaffen das schon am Staatstheater Saarbrücken (5/2017)

Kreise / Visionen am Residenztheater München (6/2017)

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas am Staatstheater Nürnberg (12/2017)

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas am Theater Münster (4/2018)

Contes et Légendes bei den Wiener Festwochen (6/2023)

Ich zittere (1 und 2) am Theater Oberhausen (5/2024)

Weitere Beiträge zu Joël Pommerat:

Theaterbrief aus Paris (7) – Joël Pommerat ist der Theatermacher der Stunde (5/2011)

 

Portmann, Mario

Mario Portmann, geboren 1967 in Bern, ist Regisseur.

Er studierte Regie an der Schauspielakademie Zürich. Von 1997 bis 2000 war er Theaterpädagoge am Theater Altenburg-Gera, von 2011 bis 2014 Oberspielleiter am Theater Konstanz.

Portmanns Inszenierung von Günter Grass' Roman "Katz und Maus" (2006), seine erste Arbeit am Theater Konstanz, gewann den Bensheimer Theaterpreis für junge Schauspieler. Das Musiktheaterprojekt "Stadt der Hunde" an der Neuköllner Oper Berlin wurde 2010 mit dem Berliner Kinder- und Jugendtheaterpreis ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Mario Portmann:

Das Shiwago-Projekt am Theater Konstanz (1/2009)

Faust 1 am Theater Erlangen (10/2009)

Die rote Antilope am Theater Konstanz (10/2011)

Dantons Tod am Theater Erlangen (5/2014)


Weitere Beiträge zu Mario Portmann:

Meldung: Mario Portmann wird Oberspielleiter in Konstanz (5/2011)

Meldung: Demonstration gegen Theaterstück-Plakat in Konstanz (3/2014)

 

Praml, Joanna

Joanna Praml, geboren 1980 in Offenbach am Main, ist Theaterregisseurin.

Nach einer Schauspielausbildung war sie zwei Jahre festes Ensemblemitglied am Theater Marburg. Seit 2007 arbeitet sie als Regisseurin und entwickelt in partizipatorischen Recherchearbeiten sowohl mit professionellen und nicht-professionellen Darsteller*innen Stücke zu unterschiedlichen Themen. Sie wurde mehrfach zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Für ihre Inszenierung "Ein Sommernachtstraum" am Düsseldorfer Schauspielhaus wurde sie für den Deutschen Theaterpreis "Der Faust" 2017 in der Kategorie "Regie" nominiert.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Joanna Praml:

Frühlings Erwachen am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2017)

Making of Shakespare am am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2022)

Romeo und Julia am Staatstheater Nürnberg (4/2024)

Homepage:

www.joanna-praml.de

Prebble, Lucy

Lucy Prebble, geboren 1981 in Surrey/England, ist Fernseh- und Theaterautorin.

Nach einem Englisch-Studium an der Universität Sheffield schrieb sie 2004 ihr erstes abendfüllendes Stück "The Sugar Syndrom" und entwarf die TV-Serie "Secret Diary of a Call Girl" (für ITV 2). Mit ihrem epischen Revuestück über den Fall des New-Economy-Energieriesen "Enron", das am Londoner Royal Court, im West End und am New Yorker Broadway aufgeführt wurde, schuf sie eines der auch im deutschsprachigen Raum viel beachteten Stücke zur Finanzkrise.

Nachtkritiken zu Stücken von Lucy Prebble:

Enron am Staatstheater Nürnberg (10/2010)

Enron am Potsdamer Hans-Otto-Theater (10/2010)

The Effect am Theater St. Gallen (12/2015)

Enron am Theater Münster (4/2016)