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Sanchez, Rafael

Rafael Sanchez, 1975 in Basel geboren, ist Regisseur.

Sanchez begann seine Theaterlaufbahn 1994 als Schauspieler am Jungen Theater Basel, wo er auch zu inszenieren anfing. Von 2003 bis 2006 war er Hausregisseur am Theater Basel, inszenierte aber bereits auch an anderen Theatern wie der Berliner Schaubühne, dem Hamburger Thalia Theater, am Theater Essen oder dem Münchner Volkstheater. Von 2008 bis 2013 leitete er gemeinsam mit Barbara Weber das Zürcher Neumarkt Theater. Seit 2013 ist er Hausregisseur am Schauspiel Köln. 2025 übermimmt er gemeinsam mit Pınar Karabulut die Intendanz des Zürcher Schauspielhauses.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Rafael Sanchez:

Kommt ein Mann zur Welt am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2007)

Tartuffe am Schauspiel Essen (5/2008)

Nostalgie 2175 am Hamburger Thalia Theater (4/2008)

Der Boss vom Ganzen am Zürcher Theater am Neumarkt (10/2008)

Der Spiegel am Zürcher Theater am Neumarkt (5/2009)

Kasimir und Karoline am Zürcher Theater am Neumarkt (9/2009)

Sein oder Nichtsein am Deutschen Theater Berlin (11/2009). Dieser Arbeit sollte eigentlich die Fassung von Jürgen Hofmann zugrunde liegen, der in einem offenen Brief zur Causa Stellung bezog.

Die Jüdin von Toledo am Düsseldorfer Schauspielhaus/Zürcher Theater am Neumarkt (9/2010)

Nur nachts an den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin (11/2010)

Die Kommune am Deutschen Theater Berlin (1/2012)

Ein Sommernachtstraum (mit Barbara Weber) am Neumarkt Theater Zürich (6/2012)

Coriolanus am Deutschen Theater Berlin (12/2012)

In der Republik des Glücks am Deutschen Theater Berlin (11/2013)

Die Welt mein Herz am Schauspiel Köln (1/2014)

Viel gut essen am Schauspiel Köln (10/2014)

Stirb, bevor du stirbst am Schauspiel Köln (11/2015)

Troilus und Cressida am Schauspiel Köln (2/2016)

Tod eines Handlungsreisenden am Schauspiel Köln (3/2017)

Pardon wird nicht gegeben am Schauspiel Köln (5/2019)

Reise der Verlorenen am Schauspiel Köln (11/2019)

Superspreader am Théâtre National du Luxembourg (3/2021)

Triologie der Sommerfrische am Staatsschauspiel Dresden (6/2021)

Was Ihr wollt am Staatstheater Nürnberg (1/2022)

Die letzten Männer des Westens am Schauspiel Köln (3/2024)

Jeeps am Schauspiel Essen (4/2024)

Grmpf am Schauspiel Köln (9/2024)

König Lear am Burgtheater Wien (11/2024)

Blösch am Schauspielhaus Zürich (9/2025)

 

Andere Beiträge zu Rafael Sanchez:

Meldung: Schauspielhaus Zürich: Pınar Karabulut und Rafael Sanchez neue Intendanz (12/2023)

Interview: Pınar Karabulut und Rafael Sanchez über ihre Pläne fürs Schauspielhaus Zürich (3/2025)

Sargnagel, Stefanie

Stefanie Sargnagel, bürgerlich Stefanie Sprengnagel, geboren 1986 in Wien, ist Autorin und Cartoonistin.

Sargnagel studierte in der von Daniel Richter angeleiteten Klasse der Akademie der Bildenden Künste Wien Malerei. Seit 2016 ist sie freie Autorin. Sie erhielt den BKS-Bank-Publikumspreis beim Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2016. Ihre Bücher "Statusmeldungen" und "Dicht" waren Bestseller, "Statusmeldungen" wurde für das Kino verfilmt. Sargnagel gehört der satirischen Burschenschaft Hysteria an.

Nachtkritiken zu Stücken von Stefanie Sargnagel:

Ja, eh! am Rabenhof Theater Wien (4/2017)

Am Wiesnrand am Münchner Volkstheater (1/2020)

Iphigenie. Traurig und geil im Taurerland an der Volksbühne Berlin (9/2020)

Heil. Eine energetische Reinigung am Rabenhof Theater Wien (10/2022)

Weitere Beiträge zu Stefanie Sargnagel:

Porträt über die Burschenschaft Hysteria (3/2017)

Schall, Johanna

Johanna Schall, geboren am 19. September 1958 in Berlin, ist Schauspielerin und Theaterregisseurin.

Ihre Theaterausbildung nahm sie 1980 auf, ihr erstes festes Engagement als Schauspielerin führte sie von 1982 bis 1984 ans Kleist-Theater Frankfurt (Oder). Von 1984 bis 1997 war Schall Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin. Seit 1993 arbeitet Schall als Theaterregisseurin, von 2002 bis 2007 war sie Schauspieldirektorin am Volkstheater Rostock. Johanna Schall ist Enkelin Bertolt Brechts und Tochter der am 31. August 2015 verstorbenen Verwalterin der Brecht Erben GmbH, Barbara Brecht-Schall.

Texte von Johanna Schall auf nachtkritik.de:

Das Berliner Theatertreffen 2018 von außen betrachtet – Über Christopher Rüpings Inszenierung von "Trommeln in der Nacht" (5/2018)

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Johanna Schall:

Das Wintermärchen am Theater Ingolstadt (3/2012)

Shakespeares Könige. MORD MACHT TOD. bei der Bremer Shakespeare Company (1/2014)

Lehrstück Lehrstück am Theater Augsburg (2/2014)

Hamlet bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall (7/2014)

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny am Volkstheater Rostock (2/2015)

Das Sparschwein am Volkstheater Rostock (10/2017)

Münchhausen bei den Volksschauspielen Ötigheim (6/2019)

Vorwärts. Wir sind vergessen! am Neuen Theater Halle (5/2022)

Alle meine Männer am Theater Neubrandenburg/Neustrelitz (3/2024)

Das große Heft am Theater der Altmark Stendal (4/2024)


Link:

johannaschall.blogspot.com

Schamoni, Rocko

Rocko Schamoni, eigentlich Tobias Albrecht, geboren 1966 in Lütjenburg, ist Musiker, Autor, Schauspieler, Clubbetreiber, Theatermacher.

Rocko Schamoni arbeitete als Musiker und Entertainer in diversen Bands, tourte gemeinsam mit der Punk-Combo "Die Goldenen Zitronen", mit deren Sänger Schorsch Kamerun er bis heute in diversen Kontexten zusammenarbeitet. Schamoni ist festes Mitglied des Comedy-Trios Studio Braun (gemeinsam mit Heinz Strunk und Jacques Palminger), mit dem er auch Theater macht. Er ist Mitbesitzer des legendären Hamburger Golden Pudel Club und Mitglied der Satirepartei DIE PARTEI. Sein Debütroman "Risiko des Ruhms" erschien im Jahr 2000, sein berühmtestes, von Lars Jessen verfilmtes Buch "Dorfpunks" 2004. 1998 komponierte Rocko Schamoni Musik für Christoph Nels Inszenierung von Elfriede Jelineks "Ein Sportstück" am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Seither arbeitet er häufig am Theater.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Rocko Schamoni:

Dorfpunks am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (mit Studio Braun, 4/2008)

Rust - ein deutscher Messias am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (mit Studio Braun, 10/2010)

Was ihr wollt am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (Musik, 11/2010)

Fahr zur Hölle, Ingo Sachs am Deutschen Theater Berlin (mit Studio Braun, 11/2011)

Ein Sommernachtstraum am Thalia Theater Hamburg (Performer, 11/2012)

Fünf Löcher im Himmel am Staatstheater Oldenburg (Text und Regie, 4/2016)

10 Gebote am Deutschen Theater Berlin (Autor eines Textbeitrags, 1/2017)

Der goldene Handschuh am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2017)

Coolhaze am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2021)

Die Ritter des Mutterkorns
 am Theater Basel (12/2025)



Link:

www.rockoschamoni.de

Schein, Hermann

Hermann Schein, 1946 in Leipzig geboren, ist Regisseur.

Schein war Oberspielleiter in Frankfurt/Oder und Spielleiter an den Freien Kammerspielen in Magdeburg. Er inszenierte u.a. am Staatstheater Mainz, am Deutschen Theater Göttingen, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Staatsschauspiel Dresden und am Hessischen Staatstheater Darmstadt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Hermann Schein:

Buddenbrooks am Staatsschauspiel Dresden (2/2008)

Der zerbrochne Krug am Staatstheater Darmstadt (5/2008)

Doktor Hoechst am Staatstheater Darmstadt (4/2009)

Das Gegenteil von gar nichts am Staatstheater Darmstadt (11/2009)

Supernova am Staatstheater Darmstadt (11/2010)

Jud Süss am Staatstheater Darmstadt (3/2011)

Der Theatermacher / Der Raub der Sabinerinnen am Staatstheater Darmstadt (12/2011)

Schilling, Alexander

Alexander Schilling, geboren 1969 in Mannheim, ist Theaterregisseur.

Schilling studierte Politik und Philosophie in Mannheim und Baltimore (USA) und sammelte bereits während der Studienzeit erste Regieerfahrungen in der freien Szene. Von 2000 bis 2003 war er als Regieassistent am Staatstheater Nürnberg engagiert. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur unter anderem in Ingolstadt, Kassel, Leipzig, Mannheim, Münster, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Von 2006 bis 2009 war er Mitglied der künstlerischen Leitung des LOFFT.Leipzig, in der Spielzeit 2009/10 Mitglied im Leitungsteam des Theaters Ingolstadt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alexander Schilling:

Schiedsrichter Fertig am Staatstheater Nürnberg (11/2008)

Die Jüdin von Toledo an der Landesbühne Nord in Wilhelmshaven (5/2012)

Link:
alexanderschilling.info

Schilling, Árpád

Árpád Schilling, geboren 1974 in Cegléd/Ungarn, ist Theaterregisseur und künstlerischer Projektleiter.

Schilling begann mit 17 Jahren als Schauspieler, wechselte aber bald ins Regiefach. Er studierte an der Budapester Theaterakademie und gründete noch während seines Studiums 1995 sein eigenes Ensemble Krétakör (Kreidekreis), das zu einer der international erfolgreichsten Schauspielgruppen Ungarns avancierte. Schilling baute Krétakör zum Zentrum für zeitgenössische Kunstformen in Budapest aus und zur Produktionsplattform, die sich auf Projektarbeit mit Jugendlichen auch außerhalb Budapests konzentriert.

2008 wurde Schilling vom französischen Kulturminister zum "Chevalier de l’Ordre des Arts et Lettres" ernannt. 2009 erhielt er den Europäischen Theaterpreis für Neue Realitäten im Theater. In den politischen Auseinandersetzungen zwischen der ungarischen freien Künstlerszene und der rechtskonservativen Kulturpolitik unter der Regierung Viktor Orbáns trat Schilling federführend auf (u.a. Meldung vom 12. Juni 2014: Krétakör auf Schwarzer Liste der Regierung). Schilling nahm an der Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Whatever happened... to the Hungarian Theatre? im Dezember 2013 in Berlin teil. Ebenfalls zu Gast war er bei der von nachtkritik.de und Heinrich Böll Stiftung veranstalteten Konferenz Theater und Netz. Vol. 3 im Mai 2015 in Berlin.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Árpád Schilling:

Hamlet.ws bei den "Nordiske Impulser" in Bergen/Norwegen (6/2007)

Krízis – trilógia, III: A papnö / Krise – Trilogie, III: Die Priesterin bei den Wiener Festwochen (5/2012)

A Párt Die Partei The Party. The Party is over –  but we keep going! beim Steirischen Herbst (10/2014)

Eiswind / Hideg szelek am Akademietheater Wien (5/2016)

Erleichterung am Landestheater Niederösterreich (12/2017)

Der letzte Gast am Berliner Ensemble (3/2019)

Eugen Onegin am Konzert Theater Bern (1/2025)

Siehe auch: Ungarn

Schimanski, Patrick

Patrick Schimanski, 1965 in Worms geboren, ist Regisseur und Komponist.

Schimanski studierte Philosophie, Musikwissenschaft und Publizistik an der Universität Mainz. In Heidelberg absolvierte er eine Ausbildung als Tonstudio-Techniker und nahm Kompositionsunterricht. Als Musiker brachte Schimanski mehrere CDs heraus.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Patrick Schimanski:

Jeff Koons am Theaterlabor Bremen (6/2008)

Germania Tod in Berlin am Theaterlabor Bremen (6/2009)

Mütter am Theaterlabor Bremen (8/2010)

Gedächtnisambulanz am Theater Bielefeld (6/2011)

Eine Nacht im schwedischen Sommer am Theaterlabor Bremen (7/2011)

Faust am Stadttheater Bremerhaven (nur Bühnenmusik)  (11/2011)

Wir spielen, bis der Scheiß aufhört! am Theaterlabor Bremen (8/2012)

Andere Beiträge
zu Patrick Schimanski:

Blog – Abriss des Theaters Schleswig schafft Platz für ?
(12/2014)

Dokumentation der Konferenz "Klima trifft Theater" in Berlin / Präsentationen (10/2019)


Links:

www.patrick-schimanski.de

Schimmelpfennig, Roland

Roland Schimmelpfennig, 1967 in Göttingen geboren, ist Dramatiker, Autor und Regisseur.

Bevor er 1990 an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule sein Regiestudium aufnahm, arbeitete Schimmelpfennig als Journalist in Istanbul. Er gehörte zunächst der künstlerischen Leitung der Münchner Kammerspiele an und wechselte dann in der Spielzeit 1999/2000 als Dramaturg und Autor an die von Thomas Ostermeier übernommene Berliner Schaubühne.

Schimmelpfennig ist einer der meistgespielten deutschen Dramatiker, seine Stücke werden in etwa 40 Ländern aufgeführt. Einen kongenialen Regisseur fanden Schimmelpfennigs Stücke stets in dem 2009 verstorbenen Jürgen Gosch, bei dessen Begräbnis er die Trauerrede hielt. Schimmelpfennig ist mit der Dramatikerin Justine del Corte verheiratet.

2002 und 2009 erhielt er jeweils den Stückpreis des österreichischen Theaterpreises Nestroy für "Push up 1-3" sowie Besuch bei dem Vater,  2010 für sein dramatisches Gesamtwerk den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis . Schimmelpfennigs Stück "Hier und Jetzt" wurde, in der Inszenierung von Gosch, sowohl zum Theatertreffen 2009 als auch zu den Mülheimer Theatertagen 2009 eingeladen. Genauso erging es seinem bereits mehrfach nachgespielten Stück "Der goldene Drache", das er selbst am Wiener Burgtheater herausbrachte, und das ebenfalls beim Theatertreffen 2010 und bei den Mülheimer Theatertagen gastierte, wo es außerdem mit dem Mülheimer Dramatikpreis ausgezeichnet wurde. Die Laudatio hielt Ulrich Hub. 2013 trat er die 2. Saarbrückener Poetik-Dozentur für Dramatik an, seine Lektionen wurden in dem Buch "Ja und Nein. Vorlesungen über Dramatik. Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik" veröffentlicht. 2023 erhielt er für "Das Märchen von der kleinen Meerjungfrau" in Mülheimer den KinderStückePreis. 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Roland Schimmelpfennig:

Das Reich der Tiere am Deutschen Theater Berlin (9/2007, Autor)

Die Ratte am Zürcher Schauspielhaus (1/2008, Regisseur)

Calypso am Hamburger Schauspielhaus (2/2008, Autor)

Hier und Jetzt im Schauspielhaus Zürich (4/2008, Autor. Dieses Stück wurde 2009 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert. Mehr im Schimmelpfennig-Dossier auf nachtkritik-stuecke09, wo es auch einen Ruhrpod zu "Hier und Jetzt" gibt)

Idomeneus am Münchner Cuvilliés-Theater (6/2008, Autor)

Idomeneus am Deutschen Theater Berlin (4/2009, Autor)

Die Bakchen bei den Salzburger Festspielen (7/2009, Übersetzer des Euripides-Textes, szenische Lesung der unvollendeten Inszenierung von Jürgen Gosch)

Der goldene Drache im Burgtheater Wien (9/2009, Autor und Regisseur. Mehr dazu auch im Dossier zum Siegerstück der Mülheimer Theatertage 2010 auf nachtkritik-stuecke2010.de)

Der goldene Drache am Stadttheater Bern (11/2009, Autor)

Das weiße Album am Schauspiel Frankfurt (2/2010, Übersetzer der Beatles-Texte)

Der elfte Gesang am Schauspielhaus Bochum (2/2010, Autor, im Rahmen des Uraufführungsmarathon "Odyssee Europa").

Der goldene Drache am Staatstheater Kassel (6/2010, Autor)

Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes am Deutschen Theater Berlin (11/2010, Autor)

Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes am Thalia Theater Hamburg (11/2010, Autor)

Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes am Akademietheater Wien (12/2010, Autor und Regisseur)

Der goldene Drache am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (02/2011)

Wenn, dann: Was wir tun, wie und warum am Schauspiel Frankfurt (4/2011)

Die vier Himmelsrichtungen (UA) bei den Salzburger Festspielen (7/2011, Autor und Regisseur)

Das fliegende Kind (UA) am Wiener Burgtheater (2/2012, Autor und Regisseur)

Der Komet (UA) am Wiener Akademietheater (9/2012, Regisseur und Bühnenbild)

Auf der Greifswalder Straße am Theaterlabor Bremen (8/2013, Autor)

SPAM am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2014, Autor und Regisseur)

Das schwarze Wasser am Nationaltheater Mannheim (1/2015, Autor)

Das Reich der Tiere am Wiener Burgtheater (2/2015, Autor und Regisseur)

Wintersonnenwende am Deutschen Theater Berlin (10/2015, Autor)

An und Aus am Nationaltheater Mannheim (1/2016, Autor)

Die Bacchen am Theater Basel (3/2016, Bearbeitung)

Die Biene im Kopf am Consol Theater Gelsenkirchen (11/2016, Autor)

Das große Feuer am Nationaltheater Mannheim (1/2017, Autor)

Der Tag, als ich nicht mehr war am Deutschen Theater Berlin (1/2018, Autor)

Die Straße der Ameisen am Theater Kiel (6/2018, Autor)

Odyssee am Staatsschauspiel Dresden (9/2018, Autor)

Idomeneus am Landestheater Linz (4/2019)

100 Songs am Staatsschauspiel Stuttgart (6/2017, Autor, Regie, Bühne)

Die Besessenen am Staatstheater Nürnberg (9/2019, Übersetzer)

Der Riss durch die Welt am Residenztheater München (11/2019)

Der Riss durch die Welt am ETA Hoffmann Theater Bamberg (5/2021)

Siebzehn Szenen aus der Dunkelheit am Staasschauspiel Stuttgart (7/2021)

Anthropolis I: Prolog/Dionysos am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2023)

Anthropolis II: Laios am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2023)

Anthropolis III: Ödipus am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2023)

Iokaste (Anthropolis IV) am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2023)

Antigone am Theater Dortmund (1/2025)

Echo 72. Israel in München an der Staatsoper Hannover (1/2025)

Krieg und Frieden am Theater Magdeburg (5/2025)

See aus Asche – das Lied der Nibelungen bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2025)


Andere Beiträge zu Roland Schimmelpfennig

Buchkritik: Ja und Nein – Roland Schimmelpfennigs Vorlesungen über Dramatik (9/2014)

Buchkritik: An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts – Roland Schimmelpfennings erster Roman (3/2016)

Schirach, Ferdinand von

Ferdinand von Schirach, 1964 in München geboren, ist Jurist, Schriftsteller und Dramatiker. 

Nach seinem Jurastudium arbeitete von Schirach viel Jahre als Jurist und Strafverteidiger. 2009 erschien sein Erzählband "Verbrechen", in dem er auf der Basis von Fällen aus seiner Berufserfahrung ethische Dilemmata in der Rechssprechung populär aufbereitete. Sein erstes Theaterstück "Terror", das sich ebenfalls mit einem ethischen Dilemma auseinandersetzt, wurde 2015 uraufgeführt.

Nachtkritiken zu Stücken von Ferdinand von Schirach:

Terror am Deutschen Theater Berlin (10/2015)

Terror / Der zerbrochne Krug am Schauspiel Frankfurt (10/2015)

Gott am Berliner Ensemble (9/2020)

Gott am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2020)

Gott am Residenztheater München (7/2021)

Sie sagt. Er sagt. im Theater in der Josefstadt Wien (9/2024)

Andere Beiträge zu Ferdinand von Schirach:

Presseschau: Die FDP-Politiker Gerhart Baum und und Burkhard Hirsch kritisieren Ferdinand von Schirachs Stück "Terror" (8/2016)

Essay: Wozu braucht man eigentlich noch Juristen? – Ein Beitrag aus Juristensicht zur Debatte um Ferdinand von Schirachs Theaterstück "Terror" von Rupprecht Podszun (10/2016)

Video: Ferdinand von Schirachs Gerichtsstück "Terror" ist der Hit auf deutschsprachigen Bühnen – Elske Brault hat sich in Karlsruhe umgehört, was den Erfolg ausmacht (10/2016)

Blog: Theater im Fernsehen und Fernsehtheater. Zum Beispiel bei der ARD und 3sat (10/2016)

Presseschau: Die Zeit schreibt über die "Terror"-Verfilmung, die deutsche Verfassung und die Gefahren der direkten Demokratie (10/2016)

Kolumne Aus dem bürgerlichen Heldenleben: Aus dem Alltag einer Theaterabgrenzungsbeauftragten – Esther Slevogt über gescriptete und andere Realitäten (10/2016)

Essay: Goldene Zeiten – Der Dramaturg Harald Wolff über Theater als Erfahrungsräume für Demokratie (11/2016)

Meldung: Publikumspreis der Berliner TheaterGemeinde an "Terror" am Deutschen Theater (3/2017)

Essay: Heimvorteil – Christian Rakow widerspricht Dieter Haselbachs Forderung nach einem Ende des Stadttheatersystems (2/2017)

Meldung: Werkstatistik 2016/17 des Deutschen Bühnenvereins erschienen (7/2018)

Meldung: Bühnen-Werkstatistik 2017/18 erschienen (7/2019)

Meldung: Deutscher Bühnenverein: Werkstatistik 2018/2019 (7/2029)

Kolumne Als ob: Vielleicht mal beten – Michael Wolf wünscht sich mehr Philosophie im Theater (12/2020)


Link:

www.schirach.de