Das Haus auf Monkey Island - Rebekka Kricheldorfs neues Stück von Matthias Kaschig in Oldenburg uraufgeführt
Dies Haus kennt die geheimsten Wünsche
Mythos VOEST - In Linz surfen Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger durch die nicht unkomplizierte Geschichte des österreichischen Stahlkonzerns
In Linz, da stinkt’s
von Martin Thomas Pesl
Linz, 22. Februar 2019. Die VOEST als Thema eines Theaterabends – warum erst jetzt? Bedeutung und Thema des "Mythos VOEST" für die Stadt Linz liegen ja auf der Hand. Während der erste Teil der dokumentarischen Stückentwicklung von Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger in den Kammerspielen des Landestheaters läuft, fragt man sich allerdings das Gegenteil: Den Linzer*innen von der VOEST erzählen, heißt das nicht Eulen nach Athen tragen? Die wissen das doch alles. Sebastian Hufschmidt muss sich nur eine Brille aufsetzen, schon lacht der halbe Saal, weil er ihn als Dr. Eder erkennt, den aktuellen Vorstandsvorsitzenden. Die Rede Hermann Görings zur Eröffnung der zunächst nach ihm benannten Stahlwerke wird angeblich sogar in Oberösterreichs Schulen durchgenommen.
Kriegsbeute - Das langerwartete erste Stück aus dem Autorenprogramm des Berliner Ensembles von Laura Linnenbaum uraufgeführt
Angst ums schmutzige Geld
von Michael Wolf
Berlin, 23. Februar 2019. Als Oliver Reese vor knapp zwei Jahren seine Pläne für das Berliner Ensemble vorstellte, war von einem Autorenprogramm die Rede. Dramatiker sollten schon während des Schreibprozesses eng mit ihren Regisseuren zusammenarbeiten. Keine schlechte Idee. Seit geraumer Zeit befindet sich das Machtgefälle in einem unguten Verhältnis. Regisseure basteln an Stücken herum oder streichen so rigoros, dass mancher Autor seinen eigenen Text nicht wiedererkennt. Eine enge Kooperation, so das Versprechen, könnte das Vertrauen beider Parteien befördern und letztlich zu besseren Texten und Inszenierungen führen.
Titus Andronicus - In Bern deutet Mizgin Bilmen Shakespeares Splatter-Tragödie als Abgesang aufs Heute
Ronald McDonalds Rache
von Maximilian Pahl
Bern, 22. Februar 2019. Ach, wie schön ist Rom! Da lässt es sich verkriechen. Also im Schriftzug "ROM": Jürg Wisbach räkelt sich als Tribun auf dem M, am O steht der baldige Kaiser Stéphane Maeder und im oberen Bogen des R findet als mörderisch glamouröser Gotensohn David Brückner gerade so Platz. Neben die drei roten Lettern hat Cleo Niemeyer einen Holzsarg auf die Berner Bühne gestellt und das war's: Beverly Hills liegt am Tiber und die Welt, als Schauplatz nur noch nominell vorhanden, die liegt sowieso im Argen. Shakespeares Splatter-Stück "Titus Andronicus" biete sich da an als "Stück unserer Zeit", erzähle es doch vom "Endstadium" einer Demokratie, steht im Programmheft zu Mizgin Bilmens Inszenierung geschrieben.
Regie: Sebastian Wirnitzer
Regie: Swentja Krumscheidt
Regie: Adriana Altaras
Regie: Christoph Marthaler
Regie: Nurkan Erpulat
Regie: Oliver Frljić
Regie: Bettina Bruinier
Regie: Anna-Sophie Mahler feat. Peaches
Regie: Susanne Zaun & Marion Schneider
Regie: Carl Philip von Maldeghem
Regie: Christine Hofer
Regie: Roger Vontobel
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