Menschenfeind - Bettina Rehm treibt Molière in Rudolstadt die Komik aus
Ein Sportstück
Das Versprechen - Nora Schlocker dramatisiert am Theater Basel Dürrenmatts Requiem auf den Kriminalroman als Geschichte über Macht und Ohnmacht
Das sogenannte Menschenmögliche
von Claude Bühler
Basel, 16. November 2018. Der Schmerz als archaisches Grundmotiv, dass wir, was uns am Kostbarsten ist, nicht schützen können, habe sie beim Wiederlesen mehr getroffen als der Kriminalroman an sich, sagt Nora Schlocker im Programmheft. Uns diesen Schmerz frisch fühlbar zu machen, lässt die Regisseurin ab Einlass eine Gruppe Kinder auf der Bühne herumtollen. Wir, die wir alle wissen, dass es in Dürrenmatts Roman von 1958 um einen Kindsmord geht, lassen uns die Ohren mit Kieksern, Schreien, Gesängen füllen, sehen die schutzlosen, weißen Ärmchen und fröhlich hüpfenden Körperchen, erleben die ungestüme, ungebremste Lebensenergie.
Tot sind wir nicht - Maik Priebe inszeniert die Uraufführung von Svenja Viola Bungartens Stück am Theater Münster
Zwei Todesfälle und ein Orca
von Gerhard Preußer
Münster, 16. November 2018. Nein, ganz tot sind wir nicht, nur halb. Eine alternde Gesellschaft sind wir. Da geschieht es uns Recht, dass uns eine junge Autorin ein lustiges Stück über das Sterben liefert. Warum verrennt sie sich in ein so morbides Thema? Weil es zwei Glanzrollen für ältere Schauspielerinnen ergibt. Von solchen Schauspielerinnen gibt es viele (von solchen Zuschauerinnen noch mehr), von solchen Rollen wenige. Deshalb hat Svenja Viola Bungarten, die gerade erst den Berliner Studiengang "Szenisches Schreiben" abgeschlossen hat, ein Stück über zwei alte Frauen und eine Leiche geschrieben.
Regie: Rosmarie Vogtenhuber
Regie: Lucia Bihler
Regie: Sebastian Klink
Regie: Barbara Bürk, Clemens Sienknecht
Regie: Benny Claessens
Regie: Thomas Köck und Elsa-Sophie Jach
Regie: Nuran David Calis
Regie: Anna-Elisabeth Frick
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