Hedda Gabler - Stefan Pucher inszeniert Nina Hoss im Ibsen-Klassiker zum Auftakt der Ruhrfestspiele 2013
Auf Leinwandgröße
Wastwater - Ulrich Matthes inszeniert seine Kollegen vom Deutschen Theater Berlin in Simon Stephens' Erfolgsstück
In der Schablonenfabrik
von Eva Biringer
Berlin, 27. April 2013. Im metaphorischen Sinn ist der Flughafen ein Platzhalter für die Unbehaustheit des modernen Menschen. Die Schauplätze von "Wastwater", dem vielfach ausgezeichneten Drama des britischen Autors Simon Stephens, liegen in unmittelbarer Nähe eines solchen "Nicht-Ortes" (in den Worten des Anthropologen Marc Augé): ein Hotelzimmer, eine Obstwiese und ein Lagerhaus in der Flughafenperipherie. Florian Lösches Bühne ist eine schräg abfallende Startrampe oder Landebahn, je nachdem. Eiskalte Neonröhren sind oft die einzige Lichtquelle. Wenn sie hektisch flackern, donnern Flugzeuge über die Bühne hinweg und erinnern die Menschen unter sich an ihr transitorisches Dasein.
Wolf unter Wölfen - Am Berliner Deutschen Theater entdramatisiert Roger Vontobel den Roman von Hans Fallada
Roulette auf Vollnarkose
von Christian Rakow
Berlin, 19. April 2013. Also wie muss man sich das wohl vorstellen? Roger Vontobel, noch etwas erschöpft von seiner poppigen Hamlet-Revue, die er unlängst (wenigstens eine Halbzeit lang) im Dresdener Staatsschauspiel abfeuerte, sagt sich: "Puh, schon wieder eine Revue", und lässt sich ganz tief in seinen Regiesessel im Großen Haus des Deutschen Theaters Berlin fallen.
Sklaven - Andreas Kriegenburg lässt am DT Berlin Spaßterror-Clowns auf fünf Courteline-Einakter los
Hochgezüchtete Freiheit
von Georg Kasch
Berlin, 28. März 2013. Wenn ein Stück in der Schlusspointe "Ein charmanter Abend!" gipfelt, dann muss zuvor die Hölle losgewesen sein. So endet nicht nur George Courtelines Einakter "Die Boulingrins", in der ein Schmarotzer statt aufs erwartete Vorzeigepaar auf ein diabolisches Ehegespann trifft, das nicht nur einander, sondern auch dem Gast das Leben zur Hölle macht. So endet auch Andreas Kriegenburgs Spaßinferno "Sklaven" in den Kammerspielen des Deutschen Theaters: Sieben Hyper-Individualisten und Terrorclowns catwalken auf dem Spiegelboden im glänzend-glitzernden Bühnenkasten herum, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, hinter der Doppeltür auf der Trashhalde aufeinander mit Plastik-Maschinengewehren zu feuern.
Regie: Dimiter Gotscheff
Regie: Simon Solberg
Regie: Alize Zandwijk
Regie: Dimiter Gotscheff
Regie: Tom Kühnel, Jürgen Kuttner
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