lexikon
| Begriff | Definition |
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| Houvardas, Yannis | Yannis Houvardas, geboren 1950, ist ein griechischer Regisseur. Ausgebildet wurde Houvardas an der Royal Academy of Dramatic Art in London, die er 1975 abschloss. Danach war er als Schauspieler in London und Athen engagiert und arbeitete ab 1977 auch als freischaffender Regisseur, nicht nur in Griechenland, sondern auch in Schweden, Norwegen und Finnland. In Deutschland inszenierte Houvardas am Staatstheater Wiesbaden und an der tri-bühne Stuttgart. Er war Mitbegründer des Theatriki Syntechnia und dort bis 1980 als Intendant und Schauspieler tätig. Später gründet er die Notos Theatre Company, die er von 1991 bis 2007 leitete. Von 2007 bis Mai 2013 war er Künstlerischer Direktor des griechischen Nationaltheaters in Athen. Woyzeck am Zürcher Theater Neumarkt (3/2012) Die Marquise von O. am Wiener Akademietheater (4/2013) Die Ratten am Münchner Residenztheater (10/2013) |
| Hove, Ivo van | Ivo van Hove, geboren 1958 in Heist-op-den-Berg / Belgien, ist Regisseur. Van Hove studierte Jura und absolvierte seine Ausbildung zum Regisseur in Brüssel. 1981 gründete er mit dem Bühnenbildner Jan Versweyveld die Theatergruppe AKT. 1988 inszenierte er bei Het Zuidelijk Toneel in Eindhoven, wo er zwei Jahre später Generalintendant wurde und Furore machte mit Julien Greens "Süden". Ab 2001 war er Intendant des größten Theaterensembles der Niederlande: der Toneelgroep Amsterdam. Daneben leitete er sechs Jahre, bis 2004, das Holland Festival. Er inszeniert klassische und moderne Theaterliteratur ebenso wie Filmstoffe und Opern. Van Hoves Inszenierungen gastierten bei internationalen Festivals in Edinburg und Venedig, in Lissabon, Verona, Rom und bei den Wiener Festwochen. Seit 2024 leitet van Hove die Ruhrtriennale. Römische Tragödien bei den Wiener Festwochen (6/2008) Rocco und seine Brüder bei der Ruhrtriennale (9/2008) Teorema bei der Ruhrtriennale (9/2009) Der Menschenfeind an der Berliner Schaubühne (9/2010) Ludwig II. an den Münchner Kammerspielen (3/2011) Opening Night – Aufführung der Toneelgroep von 2006 bei den Wiener Festwochen (5/2011) Edward II. an der Berliner Schaubühne (12/2011) Seltsames Intermezzo an den Münchner Kammerspielen (5/2013) Antigone bei den Ruhrfestspielen (5/2015) Kings of War bei den Wiener Festwochen (6/2015) Obsession bei den Wiener Festwochen (5/2017) Vu du Pont bei Theater der Welt in Hamburg (6/2017) Ein wenig Leben bei den Ruhrfestspielen (5/2019) I Want Absolute Beauty bei der Ruhrtriennale (8/2024) I Did It My Way bei der Ruhrtriennale (8/2025)
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| Hübner, Kurt | Kurt Hübner, 1916 in Hamburg geboren und 2007 in München gestorben, war Schauspieler, Theaterregisseur und einer der bedeutendsten westdeutschen Theaterintendaten der Nachkriegszeit. Nachruf: Der Entdecker des westdeutschen Nachkriegstheaters (8/2007) Nachtkritik: War da was? Die Hübner Jahre am Theater Bremen (5/2013) |
| Hübner, Lutz | Lutz Hübner, geboren 1964 in Heilbronn, ist Dramatiker. Hübner absolvierte zunächste eine Schauspielausbildung in Saarbrücken (wo er auch ein erstes Engagement einging), bevor er in Münster Germanistik, Philosophie und Soziologie studierte. Als Regisseur und Schauspieler war er in Karlsruhe, Neuss und Magdeburg tätig. In Neuss lernte er Sarah Nemitz kennen, damals ebenfalls Schauspielerin in Ensemble. Seit 1996 lebt er als freier Schriftsteller und Regisseur in Berlin. In der Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins erscheint er regelmäßig als einer der meistgespielten Gegenwartsdramatiker auf deutschen Bühnen. Hübner greift mit seinen meist klassisch dialogisch gearbeiteten Dramen schnell und pointiert aktuelle Zeit(geist)themen auf. Bekannt wurde er für seine an ein jugendliches Publikum gerichteten Stücke wie "Das Herz eines Boxers", für das er 1998 den Deutschen Jugendtheaterpreis erhielt. Seit 2001 entstanden zahlreiche Stücke in Kollaboration mit Sarah Nemitz, mit der er seit 1994 verheiratet ist. Anstand in schweren Zeiten – Laudatio für das Berliner Grips Theater zum Preis der Deutschen Theaterverlage (5/2021) Neue Dramatik in zwölf Positionen (6) – Sarah Nemitz und Lutz Hübner über den Wert von Geschichten (7/2021)
Geisterfahrer am Schauspiel Hannover (9/2008) Nachtgeschichte am Schauspiel Essen (9/2009) Frau Müller muss weg am Staatsschauspiel Dresden (1/2010) Blütenträume am Renaissance Theater Berlin (11/2010) Die Firma dankt am Staatsschauspiel Dresden (1/2011) Frau Müller muss weg am Grips-Theater Berlin (2/2012) Was tun am Staatsschauspiel Dresden (10/2012) Europa am Staatsschauspiel Dresden (5/2013) Bochum am Schauspielhaus Bochum (10/2013) Der Gast ist Gott am Grips Theater Berlin (3/2014) Ein Exempel am Staatsschauspiel Dresden (6/2014) Wir Glücksritter Beitrag zum Blogprojekt für das Theater Rampe Stuttgart (7/2014) Einfach nur Hallo im Kurzdramenprojekt "Vom Ende der Kindheit" am Theater Chemnitz (6/2015) Phantom (Ein Spiel) am Nationaltheater Mannheim (9/2015) Wunschkinder am Schauspielhaus Bochum (5/2016) Willkommen am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2017) Abend über Potsdam am Hans Otto Theater Potsdam (4/2017) Willkommen am Essener Grillo-Theater (12/2017) Phantom (Ein Spiel) am Grips Theater Berlin (6/2018) Abiball am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2018) Furor am Schauspiel Frankfurt (10/2018) Die Wahrheiten am Schauspiel Stuttgart (1/2020) Die fünf Leben der Irmgard Keun am Düsseldorfer Schauspielhaus (1/2023) Was war und was wird an den Hamburger Kammerspielen (9/2023) Lob der Gerechten am Theater Regensburg (9/2025) The Drop am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2025)
Bericht: Gegenwärtig irgendwie unverzichtbar – Der Dramatiker Lutz Hübner, der das Privatfernsehen im Theaterformat neu erfunden hat (6/2006) Meldung: Lutz Hübners Stück "Ehrensache": BGH erlaubt Aufführung (9/2008) Meldung: Die Nominierungen für den Mülheimer Dramatikerpreis 2009 (3/2009) Meldung: Stück-Auswahl für den Mülheimer Dramatikerpreis 2011 steht fest (3/2011) Presseschau: In der "Welt" porträtiert Stefan Keim den Dramatiker Lutz Hübner (12/2012) Meldung: INTHEGA-Preise u.a. für Lutz Hübner und Theater Strahl (10/2014) Meldung: Lutz Hübner erhält Preis der Autoren (5/2016) |
| Hüller, Sandra | Sandra Hüller, geboren 1978 im thüringischen Suhl, ist Schauspielerin. Sandra Hüller studierte von 1996 bis 2000 an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 1999 bis 2001 war sie am Theaterhaus Jena engagiert, 2001 bis 2002 am Schauspiel Leipzig, 2002 bis 2006 am Theater Basel, 2007 an den Münchner Kammerspielen und von 2018 bis 2023 als Gast am Schauspielhaus Bochum. Bekannt wurde Hüller durch ihre Rolle als Michaela Klingler in Hans-Christian Schmids Film "Requiem" (2004). Für ihre Darstellung der an Epilepsie erkrankten jungen Frau erhielt sie bei der Berlinale 2006 den Silbernen Bären als beste Darstellerin. Internationalen Erfolg hatte sie mit "Toni Erdmann" von Maren Ade (2014), für den sie den Bayerischen Filmpreis, den Deutschen Filmpreis und, gemeinsam mit ihrem Filmpartner Peter Simonischek, die Europäischen Filmpreise als beste Schauspieler*innen erhielt. Seither ist Sandra Hüller beständig in europäischen Kinofilmen zu sehen. 2023 wurden gleich zwei Filme mit ihr in der Hauptrolle in Cannes ausgezeichnet, "Anatomie d'une chute" (R: Justine Triet) und "The Zone of Interest" (R: Jonathan Glazer). 2003 wurde Hüller in der Umfrage von "Theater heute" zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gewählt, seither ist sie dort viermal als Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet worden. Mit Sebastian Nüblings Basler Inszenierung von Dido und Äneas, in der sie die Hauptrolle spielte, war sie 2007 erstmals zum Theatertreffen in Berlin eingeladen, wo sie seither immer wieder mit wechselnden Inszenierungen gastierte. Auf dem Theatertreffen 2013 erhielt Hüller den 3sat-Preis für ihren Auftritt in Elfriede Jelineks Die Straße. Die Stadt. Der Überfall, inszeniert von Johan Simons an den Münchner Kammerspielen. 2019 erhielt Sandra Hüller den Gertrud-Eysoldt-Ring, 2020 wurde sie mit dem Bundesverdienstorden und als Officier de l´ordre des Arts et des Lettres ausgezeichnet. Sandra Hüller gehörte zu jenen Schauspieler:innen, die in einer von Ulrich Matthes an der Akademie der Künste kuratierten und auf DVD aufgezeichneten Gesprächsreihe, Rede und Antwort zu ihrer Spielweise standen. Mit dem FARN collective (um Regisseur Tom Schneider) erarbeitet Hüller eigene Theaterproduktionen, die durch viele Häuser im deutschsprachigen Raum touren. Dido und Aeneas, Gastspiel des Theater Basel beim Berliner Theatertreffen (5/2007) Mamma Medea an den Münchner Kammerspielen (12/2007) Drei Farben: Blau Weiß Rot an den Münchner Kammerspielen (3/2009) Virgin Queen im Prater der Berliner Volksbühne (6/2009) Parzival am Schauspiel Hannover (1/2010) Gesäubert / Gier / 4.48 Psychose an den Münchner Kammerspielen (1/2012) Gesäubert / Gier / 4.48 Psychose im Shorty zum Gastspiel beim Berliner Theatertreffen (5/2012) Die Straße. Die Stadt. Der Überfall an den Münchner Kammerspielen (10/2012) Die Straße. Die Stadt. Der Überfall als Gastspiel beim Berliner Theatertreffen (5/2013) Seltsames Intermezzo an den Münchner Kammerspielen (5/2013) Gasoline Bill an den Münchner Kammerspielen (11/2013) März an den Münchner Kammerspielen (2/2014) À corps perdu an den Münchner Kammerspielen (11/2014) Bilder einer großen Liebe am Zürcher Theater Neumarkt (4/2016) Penthesilea bei den Salzburger Festspielen (8/2018) Hamlet am Schauspielhaus Bochum (6/2019) Die Hydra am Schauspielhaus Bochum (10/2019) The Shape of Trouble to Come am Schauspiel Leipzig (6/2021) Der Würgeengel am Schauspielhaus Bochum (3/2023) I Want Absolute Beauty auf der Ruhrtriennale (8/2024) Penthesil:e:a:s am Neuen Theater Halle (Regie, 4/2025) Kolumne Zeug & Stücke: Teresa Präauer über "Toni Erdmann" (9/2016) Meldung: Sandra Hüller und Peter Simonischek erhalten Europäische Filmpreise (12/2016) Meldung: Gertrud-Eysoldt-Ring an Sandra Hüller (12/2019) Meldung: Theaterpreis Berlin 2020 für Sandra Hüller (1/2020) Meldung: Bundes-Verdienstorden für Sandra Hüller (9/2020) Filmkritik: "Sisi & Ich" von Frauke Finsterwalder (3/2023) Meldung: Cannes-Preise für Filme mit Sandra Hüller (5/2023) Meldung: Schauspielerin Sandra Hüller erhält Douglas-Sirk-Preis (8/2023) Meldung: Schauspielerin Sandra Hüller für Oscar nominiert (1/2024) |
| Hussein, Atif Mohammed Nour | Atif Mohammed Nour Hussein, 1967 in Berlin (Ost) geboren, ist Regisseur, Szenograf, Autor und Puppenbauer. 1996 schloss Hussein sein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin ab. Engagements am Maxim-Gorki Theater Berlin, der Berliner Volksbühne, dem Hans-Otto-Theater Potsdam u.a. folgten zunächst Arbeiten als Bühnenbildner sowie später zahlreiche Regiearbeiten an der Oper in Halle, dem Bayrischen Staatstheater, dem Ballhaus Naunynstrasse, dem Ugandan National Theatre Kampala u.a. Von 2001 bis 2009 war er Produktionsleiter, Ausstattungsleiter und künstlerischer Leiter des Puppentheater Halle und am Neuen Theater Halle. Er wurde mit dem Max-Reinhardt-Preis und dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet. Hussein engagiert sich auch aktivistisch gegen Rassismus, u.a in der Organisation Bühnenwatch. Seit 2023 schreibt er für nachtkritik.de die Kolumne Grand Guignol im Opernhaus. Das Echo von Willy Brandt (11/2020) Alle Kolumnen (ab 2023) Small Town Boy am Staatstheater Karlsruhe (6/2016) (Regie) Und Pippa tanzt! am Schauspiel Köln (3/2015) (Puppenbau) Mais in Deutschland und anderen Galaxien am Ballhaus Naunynstraße Berlin (2/2015) (Regie) Der gute Mensch von Sezuan am Schauspiel Köln (9/2013) (Puppenbau) Small Town Boy am Badischen Staatstheater Karlsruhe (6/2016) Identitti am Stadttheater Ingolstadt (12/2024) Meldung: Auswahl der Hamburger Privattheatertage 2018 (4/2018) Bericht: Diskussion über Rassismus und Johan Simons' Inszenierung "Die N*" am Hamburger Schauspielhaus (10/2014) Bericht: Blackfacing in Sebastian Baumgartens "Johanna der Schlachthöfe" – In einer Sonderveranstaltung der Berliner Festspiele treffen Welten aufeinander (6/2013) Meldung: Anti-Blackfacing-Störaktion im Deutschen Theater Berlin (2012) (Hier hat sich Atif Mohammed Nour Hussein in den Kommentaren mehrfach zu Wort gemeldet) Rückblick: Kommentar-Momente 2012 (12/2012) |
| Hüster, Henri | Henri Hüster, 1989 in Berlin geboren, ist Regisseur. Seine Theaterlaufbahn begann Hüster als Regieassistent am Theater Linz. 2012 nahm er ein Regiestudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg auf. Seit 2015 enstanden eigene Regiearbeiten, unteranderem in Linz, Wuppertal, Hamburg und Bern. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Tänzerin und Choreografin Vasna Aguilar. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Henri Hüster: Schloß an der Loire am Staatstheater Nürnberg (6/2018) Versuch über die Schwierigkeit, nein zu sagen am Theater Lichthof Hamburg (1/2019) Richard III. an den Wuppertaler Bühnen (5/2019) Theater der Nacht am Theater Lichthof Hamburg (10/2019) Der Zauberberg an den Wuppertaler Bühnen (5/2023) Johann Holtrop am Theater Paderborn (5/2024)
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| Ibrahim, Miriam | Miriam Ibrahim, Regisseurin Miriam Ibrahim wurde 1981 in Stuttgart geboren und studierte an der Stage School Hamburg Gesang, Schauspiel und Tanz, im Stella Adler Studio New York City Schauspiel und an der FU Berlin Theaterwissenschaft und Sozial-/Kulturanthropologie. Als Schauspielerin war sie von 2005 bis 2009 tätig, u.a. in "Mutter Afrika" am Schauspielhaus Hamburg, "Hexenjagd" am Theater Bonn und "Hair" am Theater an der Rott. 2011 gründete sie den Verein The Shades of Gray, mit dem sie eigene Originalstücke und -performances umsetzte. zB. "Sakharam Binder", "Wunschkonzert", "Sterntaler", "Vestiges". 2017-2019 arbeitete sie als Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen, danach war sie Dramaturgin am Theater Oberhausen und am Schauspielhaus Zürich. Seit Januar 2024 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Miriam Ibrahim: Link: |
| Icke, Robert | Robert Icke, geboren 1986, ist ein britischer Autor und Regisseur. Er arbeitet für Theater und Film. In Cambridge studierte Icke Englisch und war im Anschluss Regieassistent bei Thea Sharrock, Michael Attenborough und Trevor Nunn sowie Co-Leiter der Theaterkompanie Headlong. Von 2013 bis 2019 war er Associate Director des Londoner Almeida Theatre. Seither arbeitet er freiberuflich Icke ist bekannt für seine Bearbeitungen klassischer Theatertexte. 2018 adaptierte er Sophokles' "Oedipus" für Ivo van Hoves Kompanie Toneelgroep Amsterdam. Für "The Doctor" nach Arthur Schnitzlers "Professor Bernhardi" erhielt er 2019 den Evening Standards Award als Bester Regisseur; der Text war als bestes Stück beim Laurence Olivier Award nominiert. 2019 wurde Icke für seine deutsche Adaption der "Orestie" am Schauspiel Stuttgart mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet.
nachtkritken zu Arbeiten von Robert Icke: Hexenjagd am Theater Basel (01/2019) Iwanow am Schauspiel Stuttgart (11/2019) Die Ärztin am Burgtheater Wien (1/2022) Die Ärztin am Schauspiel Hannover (10/2022) Die Ärztin am Schauspielhaus Graz (12/2022) Die Ärztin am Theater St. Gallen (11/2023) Die Ärztin am Residenztheater München (11/2024)
Weitere Beiträge zu Robert Icke: Kurt-Hübner-Preis für Robert Icke (12/2018) |
| Inklusionstheater | Der Begriff Inklusionstheater bezeichnet Projekte im Bereich Darstellende Kunst, bei denen Schauspieler*innen, Choreograf*innen und Performer*innen oder Tänzer*innen mit und ohne Behinderungen zusammen arbeiten. Allerdings ist die Verwendung des Begriffes umstritten. "Ich finde, dieses Wort 'Inklusionstheater' ist ein Unding und ein Widerspruch in sich, weil es Inklusion schon wieder zu einem Spezialgebiet macht – was auch ganz oft so ist. Also man sagt, das ist ein 'inklusives Festival' und das ist eben was, was wieder genau nicht inklusiv ist, sondern was dann wieder eine Sonderabteilung ist. Und eigentlich, theoretisch und streng genommen, wenn es inklusiv wäre, dann wäre die Gesellschaft inklusiv und dann gäbe es diese Kategorie nicht mehr," sagte beispielsweise der Dramaturg Marcel Bugiel, damals Mitorganisator und Kurator des Berliner Festivals "No Limits" 2015 in einem Radiointerview.
Das Blaumeier-Atelier in Bremen – Theater von Leuten mit und ohne Behinderung (6/2007) Wie Schauspieler*innen mit Behinderungen die großen Off-Bühnen erobern von Georg Kasch (11/2012) Über die Emanzipation bei Jérôme Bels "Disabled Theatre" von Benjamin Wihstutz (5/2013) Mehr zum Status Quo des Theaters im Umgang mit Behinderung auf der Bühne, vier Jahre nach "Disabled Theater" von Georg Kasch (4/2016) Das No Limits Festival 2017 in Berlin (11/2017) Inklusion im Theater – Zum Stand der EntwicklungenInklusion im Theater – Zum Stand der Entwicklungen (1/2024)
Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna an der Deutschen Oper Berlin (4/2008) Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir auf der Ruhrtriennale in Duisburg (9/2008), auch: Bericht von der Eröffnung des Berliner Theatertreffens 2009, zu der es auch einen Redaktionsblog gibt (5/2009) Der Zwischenstand der Dinge am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2008) Via Intolleranza II in der Koninklijke Vlaamse Schouwburg in Brüssel (5/2010) Food Court beim No Limits Festival (11/2011) Weiberrevue XL am Theater RambaZamba / No Limits Festival (11/2011) Ganesh Versus the Third Reich bei den Wiener Festwochen (5/2012) Disabled Theater beim Festival d'Avignon (7/2012), auch: Shorty zum Gastspiel beim Theatertreffen 2013 (5/2013) Dschingis Khan. Eine musikalische Völkerschau am FFT Düsseldorf, auch: Videointerview mit Monster Truck Stallerhof am Deutschen Theater Berlin (2/2013) Parzivalpark auf Kampnagel (10/2013) Regie von Monster Truck in den Sophiensaelen Berlin (4/2014) Mars Attacks! in der Roten Fabrik Zürich (5/2014) Madame Bovary am Staatstheater Darmstadt (10/2014) Schwestern an den Berliner Sophiensaelen (11/2014) Prinz Friedrich von Homburg am Staatstheater Darmstadt (12/2014) Ein Bericht für eine Akademie / In der Strafkolonie am Staatstheater Darmstadt (4/2015) Display! Sortiert euch! am Theater Rampe Stuttgart (7/2015) De Utvalgte (Die Auserwählten) beim No Limits Festival (11/2015) Onkel Wanja am Staatstheater Darmstadt (2/2016) Der gute Mensch von Downtown am Theater Ramba Zamba (2/2016) Die beste aller möglichen Welten am Staatstheater Darmstadt (3/2016) Die 120 Tage von Sodom von Milo Rau und Theater Hora in Zürich (2/2017) Die Räuber im Theater Ramba Zamba Berlin (9/2017) Die Frauen vom Meer im Theater Ramba Zamba (2/2018) Reverberations im Wiener Tanzquartier (3/2018)
Redaktionsblog: Zum Tod von Achim von Paczensky (1/2010) Presseschau: Anke Dürr im kulturSpiegel über "Disabled Theater" und andere Produktionen mit behinderten Schauspieler*innen (4/2013) Meldung: Alfred-Kerr-Darstellerpreis beim Berliner Theatertreffen an Julia Häusermann vom Theater Hora (5/2013) Presseschau: Matthias Dell hat auf freitag.de massive Einwände gegen Jérôme Bels Inszenierung "Disabled Theater" (5/2013) Presseschau: Die SZ über Theater mit Schauspieler*innen mit Behinderung (5/2013) Presseschau: Die SZ über das Staatstheater Darmstadt, das mit Jana Zöll und Samuel Koch zwei Schauspieler im Rollstuhl engagiert hat (9/2014) Presseschau: Im Darmstädter Echo hält Intendant Karsten Wiegand am Kurs des Theaters fest (6/2015) Meldung: Schweizer Grand Prix Theater 2016 für Theater Hora (5/2016) Meldung: Gisela Höhne übergibt Leitung des Ramba Zamba Berlin (6/2017) Meldung: Tanzkongress – Offener Brief fordert Inklusion (6/2019) |
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- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne





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