Über meine Leiche - Stefan Hornbachs preisgekröntes Stück uraufgeführt am Theater Osnabrück
Drei Farben Weiß
Der Sturm - Christian Stückl erzählt Shakespeares Spätwerk am Münchner Volkstheater mit Witz und Bühnendonner
Shitstorm
von Willibald Spatz
München, 28. Oktober 2016. Das Schönste ist immer noch ein Abenteuerspielplatz, wo man klettern und abstürzen, einbrechen und rauskrabbeln kann und der garantiert keine Abnahme durch den TÜV bekommt. Stefan Hageneier hat ein Schiffswrack auf der Bühne des Münchner Volkstheaters eingerichtet mit gefährlich in den Weg rankenden Planken und Löchern in den Brettern, die den Boden bilden, in die man prächtig stolpern und schmerzhaft hinfallen kann. Und Christian Stückl jagt seine Schauspieler-Mannschaft knapp zwei Stunden über dieses Klettergerüst, zu deren und des Publikums wachsendem Vergnügen.
Point Of No Return - Yael Ronen und ihr Ensemble zeigen an den Münchner Kammerspielen einen Abend über Befindlichkeiten in Zeiten des Terrors
Amoklauf mein Einfühlspiel
von Shirin Sojitrawalla
München, 27. Oktober 2016. Dieser Abend funktioniert wie das sprichwörtliche Pfeifen im Walde: Wird die Angst zu groß, sucht sie sich ihre Kanäle, um zu entweichen. Dabei war ursprünglich alles verhältnismäßig harmlos angedacht. Yael Ronens erster Ausflug an die Münchener Kammerspiele war als eine Art Fortsetzung ihrer Erotic Crisis geplant. Unter dem Titel "Point Of No Return" wollten sie und ihr Ensemble unserem Liebesleben in Zeiten des Internets (Dating-Apps und Cyber-Sex) nachspüren.
Walls - Iphigenia in Exile - Eine koreanisch-deutsche Koproduktion betrachtet am Deutschen Theater Berlin Goethes Fluchtgeschichte 'Iphigenie auf Tauris' aus heutiger Sicht
"Wo ist denn der Humanismus hin?"
von Sophie Diesselhorst
24. Oktober 2016. Am Ende ist sie die (Berliner) Mauer, die weiße Plane, mit der die schmale Spielfläche in den Kammerspielen des Deutschen Theaters ab Szene zwei nach hinten abgehängt war und über die manchmal Videobilder flimmerten. Sabine Waibel erzählt ziemlich umständlich von einem David-Bowie-Konzert im Jahr 1987, natürlich auf der Westseite, und wie der Wind of Change Bowies Versprechen We can be heroes just for one day in Klangfetzen auch auf die Ostseite geblasen habe.
Regie: Victor Bodo
Regie: Falk Richter und Anouk van Dijk
Regie: Jürgen Kruse
Regie: Volker Lösch
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