Sie haben die Wahl!

15. Januar 2025. Der Countdown läuft: Nur noch bis Mitternacht ist noch Zeit für die Publikumsabstimmung! Unsere Autor*innen haben ihre Lieblingsproduktion der Theatersaison 2024 aufgestellt. 42 Stücke insgesamt. Welche haben Sie gesehen, welche kriegen Ihre Unterstützung? Zehn Favoriten des nachtkritik-Theatertreffens 2025 werden gekürt.

Hier geht's zur Nominiertenliste und zur Abstimmung

8. Januar 2025. Wir haben unsere Korrespondent:innen und Redakteur:innen gefragt: Welche Produktion im Zeitraum vom 7. Januar 2024 bis 22. Dezember 2024 war die für Sie persönlich die wichtigste? Welche Inszenierung ragte in der Spielzeit heraus?

Jede:r hatte eine Stimme, Doppelungen wollten wir nicht ausschließen. Wir listen hier die 42 Nominierungen alphabetisch und nach Ländern geordnet. Wenn man die verlinkten Titel anklickt, klappen jeweils die Begründungen für die Auswahl auf. Manche Produktionen erhielten mehrfache Nominierungen.

Und nun sind Sie, liebe Leser:innen, gefragt: Welchen Nominierungen schließen Sie sich an? Welchen Produktionen wollen Sie Ihre Unterstützung geben? Am Ende dieser Seite können Sie bis 15. Januar 2025 für eine bis maximal zehn Inszenierungen stimmen.

Technischer Hinweis: Sollte der Abstimmungs-Button fehlen, kann das daran liegen, dass von einem anderen Gerät aus demselben Netz bereits votiert wurde. Von jeder IP-Nummer kann nur einmal abgestimmt werden. Theater haben oftmals nur eine gemeinsame IP-Nummer. Versuchen Sie aber bitte in jedem Fall: 1. die Seite zu erneuern, 2. einen anderen Browser zu benutzen. 3. Die Cookies für die nachtkritik.de-Website zu löschen. Sobald Sie abgetimmt haben, erscheint unmittelbar die Anzeige "Sie haben bereits abgestimmt".

Das 10er-Tableau des nachtkritik-Theatertreffens 2025 wird am 17. Januar 2025 veröffentlicht.

Zur Abstimmung

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Sachsen

Österreich

Schweiz

Zur Abstimmung

Kommentare  
nachtkritik-Theatertreffen: Grmpf
tolles stück
nachtkritik-Theatertreffen: Heldenplatz fehlt!
Hin und hergerissen, ob ich "Heldenplatz" (Burgtheater, Castorf) oder "Parallax" nominieren soll, habe ich mich für Parallax entschieden, weil ich dachte, "Heldenplatz" würde sowieso irgendwer auf ihrer/seiner Liste haben. Jetzt ist es auf nk gar nicht nominiert. Das tut mir Leid- es ist großartig und ich hoffe, dass die Jury des TT es nicht übergeht. (Und "Parallax" auch nicht)
nachtkritik-Theatertreffen: Darmstädter Macbeth
Soo schade! daß d. starke und sehr originelle Darmstädter "Macbeth" nicht nominiert ist.
Ich finde es ist großartig.
nachtkritik-Theatertreffen: Und oder oder oder
Ich stimme für Und oder oder oder... Residenztheater München

+++
Vielen Dank, aber den Link zum Abstimmungs-Modul finden Sie ober- und unterhalb der Liste der Nominierten. Stimmenabgaben in den Kommentaren können wir leider nicht zählen.
Herzliche Grüße
Ihre nachtkritik.de-Redaktion
nachtkritik-Theatertreffen: Robert Wilson
Robert Wilson erhielt 2023 den Praemium Imperiale, "einen der wichtigsten internationalen Kulturpreise", wie nachtkritik berichtete. Seine aktuelle, großartige und durchgängig ausverkaufte Inszenierung "Moby Dick" im Düsseldorfer Schauspielhaus hat aber leider keine Besprechung bei nachtkritik erhalten und taucht wohl deshalb auch nicht in der obigen Liste auf. Schade und für mich unverständlich.

(Anm. Redaktion. Es können beim nachtkritik-Theatertreffen auch Inszenierungen nominiert werden, die keine nachtkritik-Besprechung bekommen haben.)
nachtkritik-Theatertreffen 2025: Lübbe dabei und doch vermisst
Ich vermisse Lübbes WOYZECK aus Leipzig.
nachtkritik-Theatertreffen: Kinder- und Jugendtheater fehlt
Es ist enttäuschend, dass das Kinder- und Jugendtheater in der Auswahl des Theatertreffens (Nachtkritik) keine Berücksichtigung fand. In einer Zeit, in der kulturelle Bildung und Theater für junge Menschen mehr denn je gefördert werden sollten, ist es unverständlich, warum diese wichtige Sparte aus der Auswahl herausfällt. Das Kinder- und Jugendtheater leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur künstlerischen Vielfalt und zur Förderung von Kreativität und kritischem Denken bei jungen Menschen. Dass diese Form des Theaters nicht die Anerkennung erhält, die sie verdient, ist ein bedauerliches Zeichen dafür, wie wenig Wert manchmal auf die Theaterarbeit für die nächste Generation gelegt wird. Es bleibt zu hoffen, dass dies keine wiederkehrende Tendenz wird und das Kinder- und Jugendtheater bald wieder die Aufmerksamkeit erhält, die ihm gebührt.
nachtkritik-Theatertreffen: Deutschlandmärchen
Unser deutschlandmärchen nach dincer gücyeter soll gewinnen Yallah wer nicht macht auf Flasche
nachtkritik-Theatertreffen: Schleswig-Holstein
Eine Inszenierung aus Schleswig-Holstein hat es leider nicht zu einer Nominierung geschafft. Mein Favorit "Das Paradies der Ungeliebten" von Robert Menasse am Landestheater Schleswig-Holstein in der Regie von Joanna Lewicka, deren FAUST-prämierte "Antigone" am Theater Plauen-Zwickau auch für das NKTT nominiert ist, bleibt aber allemal einen Besuch wert. Was der Nachtkritiker Falk Schreiber am 24.9.2023 unter "Dreckiger Job" zur Inszenierung von "Die Ministerin" aus der Feder von Dirk Kurbjuweit in seiner Nachtkritik zur Premiere schlußfolgerte, gilt, so empfinde ich es, erst recht für "Das Paradies der Ungeliebten"; dort heißt es:"Was man dem Theater aber tatsächlich hoch anrechnen darf: dass es mit einer klugen Inszenierung und herausragenden Schauspieler:innen eine diskutable Vorlage in einen alles in allem sehenswerten Abend verwandelt hat." Bereits Falk Schreibers Kritik vom 24.6.2023 zu "Durchforsten" hebt die schauspielerische Leistung des Ensembles hervor (und nicht nur diese). Nun handelt es sich bei "Das Paradies der Ungeliebten" allerdings meineserachtens um mehr als einen
"bloß" diskutablen Text, und die Regiearbeit Joanna Lewickas mit besagtem Ensemble
dürfte dem prämierten Vorgänger kaum nachstehen, und, wer die Geschichte dieses Stückes, seine quasi Emigration zur Haiderzeit von der Wiener Burg nach Darmstadt und sein "Comeback" in Schleswig (beide Male durch Martin Apelt forciert) zur (leider scheint es so) Kicklzeit nachzeichnet, wird kaum umhin können im Grunde, von einem "Stück der Stunde" zu handeln; ja, so verstiegen es klingen mag: eigentlich müßte die Wiener Burg ein Gastspiel dieser Inszenierung ins Auge fassen angesichts der nunmehr sich eingestellt habenden Aktualität zuzeiten der FPÖ-ÖVP-Verhandlungen, zumal das auch ein gehöriges
Maß an Selbstkritik enthielte bezüglich des seinerzeitigen Verschwindenlassen dieses ursprünglichen Auftragswerkes der Burg im "Giftschrank" (wie passend dieser Ausdruck angesichts des Medizingiftes jener Schlangen im Stück). Frei nach dem Fußballschlager
"It`s coming home" und nahe dran an einer ironischen Verwendung des von Sellner auf Kickl herabgekommenen (und so oft frequentierten) R-Wortes.
Gespenstisch war es, in den Nachrichten die Fußball-Demonstrationen in Georgien zu verfolgen, um gleichsam parallel dazu in Schleswig dazu ein Schauspiel zu finden, in dem die Rollennamen der Dänischen Fußball-Europameistermannschaft des Jahres 1992 entlehnt worden sind. Was Theater leisten kann, wenn es sich auf seine Qualitäten besinnt, statt vorzuspielen, die bessere Politik zu sein, verhandelt dieses Stück mustergültig auf der Grundlage gleichsam der Funktion des Schauspieles im Schauspiel im "Hamlet", läßt innerhalb des "Gleichnisses" verschiedenste Fragen (siehe Nachtkritik von Michael Laages) durchspielen zu Populismus, Politainment und einer Demokratie ohne Demokraten etwa bishin zum gewaltsamen Widerstand und Tyrannenmord (Brian Laudrup insofern in der Hamletposition, dessen Kußszeneneninszenierung schließlich ähnlich fehlgeht wie Hamlets "Mausefalle" (in der Stadt "Vienna")) beziehungsweise der Selbstermächtigung/Selbstermutigung dazu, läßt aber innerhalb dieses Gleichnisses letztlich den Populisten Peter Schmeichel "gewinnen", um uns, dieses als Spiel verstehen lassend, letztlich doch gewinnend in die Wirklichkeit zu entlassen..
nachtkritik-Theatertreffen: Und Bayern?
Sorry, liebe Nachtkritik-Schreiber:innen, was ist da schief gelaufen. Ich selbst bin im Ruhrgebiet groß geworden und besuche heute noch hin und wieder das wunderbare Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Johan Simon und andere Theater. Doch die Zahlenverhältnisse NRW - Bayern erscheinen mir unpassend. Liegt es daran, dass es mehr Nachtkritik-Schreiber:innen in NRW und wenige in Bayern gibt? Was ist z. B. mit "Baumeister Solness" an den Münchner Kammerspielen?
nachtkritik-Theatertreffen: GRMPF
Frech-lustige Zivilcourage, in der Metaebene hingegen düster. Für mich bereichernde, fesselnde Schauspielkunst.
nachtkritik-Theatertreffen: Schleswig-Holstein
Lieber Arkadij Zarthäuser,
Ihrem Artikel in der nachtkritik-Theatertreffen: Schleswig-Holstein
#9Arkadij Zarthäuser11.01.2025 12:51 stimme ich vollkommen zu.
Mit freundlichen Grüßen
Reiner Schmedemann
nachtkritik-Theatertreffen: Theater Köln / Depot
Sehr gut regt zum Nachdenken an
nachtkritik-Theatertreffen: Modus
Lieber Reiner Schmedemann, vielen Dank für Ihre Zustimmung und den freundlichen Gruß, den ich hier und jetzt aus der Stadtbücherei in Kiel gerne erwidere !
Naja, wir können uns ein wenig damit trösten, daß die Schleswiger Inszenierung sich in illustrer Gesellschaft mit anderen Sachen befindet, die auch nicht nominiert wurden; das gilt beispielsweise sowohl für den "Puntilla", welchen Sie gerade kommentierten (und den ich am Schach-Bundesliga-Sonntag in Hamburg auch beinahe besucht hätte), als auch für den Abend "Gesetze Schreddern" von Kevin Rittberger in der Realnische 0, ein Abend, der Lust auf komplizierte, auch waghalsige, rechtsphilosophische Begründungsgeschäfte macht, wenn es für den Menschen darum geht, Pflanze, Tier und damit letztlich sich selbst gerechter zu werden - und dieses bereits bei der Gestaltung seiner staatsrechtlichen Grundverfasstheit (sprich: Braucht es eine umfassende Reform unseres Grundgesetzes zu einer Ökologischen Verfassung ? Wie könnte eine solche aussehen und grundgelegt werden ??). Ute Hannig und Samuel Weiss (vielen Dank an ihn für die ausgeliehene Lesebrille an dieser Stelle) gelingt es, auf völlig unaufgeregte Weise ebenso charmant wie konzentriert zu fesseln, zu berühren: vor allem im Dreiklang Frau Peikert, Herr Mustermann und -natürlich- Puya (der Pottwaldame) !
Frau Hift sprach es bereits an: das ist eben der Modus des NK-Theatertreffens.
Wie oft mögen Abende wie die von mir als Beispiel genannten auf Platz 2 bei einer Kritikerin, einem Kritiker einlaufen ??
nachtkritik-Theatertreffen: Echoes of ‘78
Kontakthof – Echoes of '78! Nichts kann das erzählen, was die Zeit in diesem Stück erzählt. Das beste was ich seit langem gesehen habe. Zum Lachen, zum Weinen, echt.
nachtkritik-Theatertreffen: Ergänzung des Übersehenen
@14: Danke für Ihre herrlichen Ausführungen. - Zum Ansatz über den jeweiligen Platz 2 nachzudenken, kommt mir mehrerlei in den Sinn. Zum Ersten vermute ich, dass dort ein breiteres, aber kein fundamental anderes Bild entstünde. Zum Zweiten finde ich die aktuelle Auswahl durchaus schon unerwartet vielfältig. Freilich fehlt immer irgendetwas (Relevantes). Drittens wäre die Ausweitung auf drei (bzw. größer eins) Nominierungen pro Nominierendem schon effektvoll. Viertens wäre auch die Ausweitung auf mehr Nominierende vielfaltssteigernd im Allgemeinen. Fünftens: Dieses Forum erlaubt ja gerade die Ergänzung um "Übersehenes", selbstredend ohne Votieroption. - In diesem Sinne resonant ins Spiel gebrachte Arbeiten sind sogar womöglich mit mehr Sichtbarkeit versehen als eine der vielen zur Abstimmung stehenden.
Kommentar schreiben