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Mitchell, Katie

Katie Mitchell, geboren am 23. September 1964 in Reading/Großbritannien, ist Regisseurin.

Sie studierte am Magdalen College in Oxford. Ab 1988 Assistentin und von 1996 bis 1998 Hausregisseurin bei der Royal Shakespeare Company. 2000 bis 004 Hausregisseurin am Royal Court Theatre. Seit 1994 Inszenierungen am Royal National Theatre in London, wo sie seit 2003 auch Associate Director ist. Opern- und Schauspielinszenierungen führten sie nach Dublin, Kopenhagen, Mailand, New York, Stockholm und zu den Salzburger Festspielen.

In der Spielzeit 2008/09 inszenierte sie zum ersten Mal in Deutschland: Wunschkonzert von Franz Xaver Kroetz am Schauspiel Köln, das 2009 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Katie Mitchell:

Wunschkonzert am Schauspiel Köln (12/2008)

Fräulein Julie an der Schaubühne Berlin (9/2010)

Die Wellen am Schauspiel Köln (2/2011)

Wastwater am Royal Court Theatre, Gastspiel bei den Wiener Festwochen (5/2011)

Die Ringe des Saturn am Schauspiel Köln (5/2012)

Reise durch die Nacht am Schauspiel Köln (10/2012)

Die gelbe Tapete an der Schaubühne Berlin (2/2013)

Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2013)

Atmen an der Berliner Schaubühne (11/2013)

Wunschloses Unglück am Burgtheater Wien (2/2014)

Footfalls / Neither an der Berliner Staatsoper (6/2014)

The Forbidden Zone bei den Salzburger Festspielen (7/2014)

2071 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2014)

Glückliche Tage am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2015)

Reisende auf einem Bein am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2015)

Ophelias Zimmer an der Schaubühne Berlin (12/2015)

Schatten (Eurydike sagt) an der Schaubühne Berlin (9/2016)

Psychose 4.48 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2017)

Schlafende Männer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2018)

Bluets am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2019)

Orlando an der Schaubühne Berlin (9/2019)

(Kein) Weltuntergang an der Schaubühne Berlin (9/2021)

Der Kirschgarten am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2022)

Bernarda Albas Haus am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2024)

Bluets an der Schaubühne Berlin (4/2026)


Weitere Beiträge zu Katie Mitchell:

Der Theaterpodcast (18): Wie prägen Film und Video Theaterarbeiten und Ästhetiken? Mit Ersan Mondtag, Voxi Bärenklau und Katie Mitchell (10/2019)

Mitterer, Felix

Felix Mitterer, geboren am 6. Februar 1948 in Achenkirch/Tirol), ist Dramatiker und Drehbuchautor.

Felix Mitterer arbeitet seit 1977 als freier Theater-, Hörspiel- und Drehbuchautor. Mitterer bezeichnet sich selbst als "Tiroler Heimatdichter" und arbeitet mit Mundart und aus dem Volksstück bekannten Formen. Berühmt machte ihn Ende der 1980er Jahre die Fernseh-Satire "Die Piefke-Saga" über das Verhältnis von Deutschen und Österreichern am Beispiel des Tourismus in Tirol.

Mitterer wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1978 mit dem Kunstpreis der Stadt Innsbruck für Dramatische Dichtung; 1991 mit Adolf-Grimme-Preis in Silber und Romy für "Die Piefke-Saga", 2001 mit dem Ernst-Toller-Preis, 2013 mit dem Ödön-von-Horvath-Preis, mit mehreren ORF-Hörspielpreisen und etlichen Nestroy-Nominierungen (und 2015 einem Nestroy-Preis für "Glanzstoff") und 2018 mit der Ehrenmitgliedschaft des Theaters in der Josefstadt Wien – dort wurden viele seiner Stücke uraufgeführt, die meisten davon von der Regisseurin Stephanie Mohr.

Nachtkritiken zu Stücken von Felix Mitterer:

Der Panther im Theater in der Josefstadt (11/2007)

Der Patriot im Stadttheater Walfischgasse Wien (11/2008)

Wast - Wohin? bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel (7/2012)

Jägerstätter im Theater in der Josefstadt (6/2013)

Der Boxer im Theater in der Josefstadt (1/2015)

Galápagos im Theater in der Josefstadt (3/2017)

In der Löwengrube im Theater in der Josefstadt (3/2018)

Brüderlein fein bei den Raimundspielen Gutenstein (7/2019)

Zemlinsky im Theater in der Josefstadt Wien (3/2026)

Moğul, Tuğsal

Tuğsal Moğul, 1969 in Neubeckum geboren, ist Regisseur, Schauspieler, Theaterautor und Arzt.

Nach dem Abitur begann Moğul zunächst, Medizin zu studieren. Nach dem 1. Staatsexamen nahm er parallel dazu an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ein Schauspielstudium auf. Nach dem erfolgreichen Abschluß beider Studien arbeitete er in Berlin erst als Arzt. 2008 gründete er mit den den Künstler*innen Bettina Lamprecht, Carmen Dalfogo, Stefan Otteni, Dietmar Pröll und Ariane Salzbrunn das Ensemble "Theater Operation". Sein Debütstück "Halbstarke Halbgötter" wurde auf medizinischen Kongressen, in deutschen Theater und auf Festivals gezeigt. Ein weiterer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die in der Auseinandersetzung mit Migration, Rassismus und Rechtsextremismus. Neben seiner Theaterarbeit ist Moğul weiterhin als Arzt tätig.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Tuğsal Moğul:

Die deutsche Ayşe. Türkische Lebensbäume am Theater Münster (3/2013)

Auch Deutsche unter den Opfern am Zimmertheater Tübingen (1/2016)

Deutsche Konvertiten am Pumpenhaus Münster (6/2016)

Wir haben getan, was wir konnten am Schauspielhaus Hamburg (9/2020)

And now Hanau bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2023)

Unsere Elf am Schauspiel Hannover (5/2024)

 

Andere Beiträge zu Tuğsal Moğul:

Meldung: Preise beim NRW-Theatertreffen vergeben (4/2014)

Theaterbrief aus der Türkei: Über Demokratien reden – Tuğsal Moğuls NSU-Stück "Auch Deutsche unter den Opfern" in der Türkei auf Tour (12/2023)

 

Link:
tugsalmogul.de

Mohr, Stephanie

Stephanie Mohr, 1972 in Genua geboren, ist eine Regisseurin.

Die Österreicherin Stephanie Mohr wuchs in Paries und Wien auf und arbeitete von 1991 bis 1995 als Regieassistentin am Wiener Burgtheater u.a. bei Claus Peymann, Leander Haußmann und Paulus Manker. Seither ist sie als freie Regisseurin tätig. 2012 erhielt sie den Nestroy-Preis für die beste Regie für ihre Inszenierung "Woyzeck & The Tiger Lillies" an den Vereinigten Bühnen Wiens. Am Theater in der Josefstadt Wien hat sie mehrere Uraufführungen des Autors Felix Mitterer inszeniert.
 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stephanie Mohr:

Courasche oder Gott lass nach bei der Ruhrtriennale (10/2007)

So leben wir und nehmen immer Abschied am Burgtheater Wien (4/2009)

Der Boxer im Theater in der Josefstadt Wien (1/2015)

Die Geschichte vom Franz Biberkopf am Schauspiel Frankfurt (9/2015)

Totes Gebirge im Theater in der Josefstadt Wien (1/2016)

Galápagos im Theater in der Josefstadt Wien (3/2017)

In der Löwengrube im Theater in der Josefstadt Wien (3/2018)

König Lear am Stadttheater Klagenfurt (10/2018)

Glaube und Heimat im Theater in der Josefstadt Wien (2/2019)

Immer noch Sturm am Landestheater Linz (12/2019)

Professor Bernhardi am Landestheater Linz (5/2023)

Ostern im Theater in der Josefstadt Wien (9/2025)

Zemlinsky im Theater in der Josefstadt Wien (3/2026)

Link:

www.stephaniemohrregie.com

 

Weitere Beiträge zu Stephanie Mohr:

Meldung: Nestroy-Preise 2012 in Wien vergeben (11/2012)

Mondtag, Ersan

Ersan Mondtag, geboren 1987 in Berlin, ist Regisseur.

Mondtag hospitierte bei so unterschiedlichen Künstlern wie Frank Castorf und Claus Peymann und assistierte und performte beim norwegischen Extremperformer Vegard Vinge (u.a. in der Langzeit-Ibseniade John Gabriel Borkman). Ab 2011 studierte er Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München, brach das Studium allerdings nach zwei Jahren ab. Mit Kommilitonen gründete er 2012 in München die Performance-Gruppe "Kapitael zwei Kolektif", die Dauerperformances, experimentelle Partyformen und interdisziplinäre Theaterarbeiten konzipierte.

Zusammen mit Olga Bach kreierte Mondtag die neuntägige Dauerperformance "Konkordia" für die Schaustelle der Pinakothek der Moderne. In der Spielzeit 2013/14 war er Mitglied im Regiestudio des Schauspiel Frankfurt und wurde mit dort entstandenen Arbeiten zwei Mal zum Münchner Festival "Radikal Jung" eingeladen. Mit seiner Kasseler Kreation "Tyrannis" wurde Mondtag 2016 erstmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Der in Bern entstandene Abend "Die Vernichtung" brachte ihm 2017 die zweite Einladung zum Theatertreffen ein, 2019 folgte eine Theatertreffen-Einladung für "Das Internat".

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Ersan Mondtag:

2. Sinfonie am Schauspiel Frankfurt (11/2013)

Das Schloss am Schauspiel Frankfurt (3/2014)

Orpheus# am Schauspiel Frankfurt (6/2014), eingeladen zum Festival Radikal Jung 2015)

Tyrannis am Staatstheater Kassel (12/2015), (eingeladen zum Theatertreffen 2016 und zum Festival Radikal Jung 2016)

Schnee am Thalia Theater Hamburg (2/2016)

Der alte Affe Angst am Schauspiel Frankfurt (4/2016)

Iphigenie am Schauspiel Frankfurt (9/2016)

Die Vernichtung am Konzert Theater Bern (10/2016), (eingeladen zum Theatertreffen 2017)

Schere Faust Papier am Thalia Theater Hamburg (12/2016)

Ödipus und Antigone am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2017)

Das Erbe an den Münchner Kammerspielen (6/2017)

Die Orestie am Thalia Theater Hamburg (10/2017)

Die letzte Station am Berliner Ensemble (12/2017)

Das Internat am Theater Dortmund (2/2018)

Kaspar Hauser und Söhne am Theater Basel (4/2018)

Wonderland Ave. am Schauspiel Köln (6/2018)

Salome am Maxim Gorki Theater Berlin (12/2018)

Doktor Alıcı an den Münchner Kammerspielen (1/2019)

Die Räuber am Schauspiel Köln (3/2019)

Hass-Tryptichon. Wege aus der Krise bei den Wiener Festwochen (5/2019)

De Living am HAU Berlin (6/2019)

Baal am Berliner Ensemble (9/2019)

Die Verdammten am Schauspiel Köln (12/2019)

PAUL oder Im Frühling ging die Erde unter beim Kunstfest Weimar (8/2020)

Wut am Schauspiel Köln (9/2020)

wagner – der ring des nibelungen (a piece like fresh chopped eschenwood) am Berliner Ensemble (6/2021)

It's going to get worse am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2021)

Der Freischütz am Staatstheater Kassel (2/2022)

Geschwister am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2022)

Phaedra am Schauspiel Köln (11/2022)

Woyzeck am Scharoun Theater Wolfsburg / Berliner Ensemble (9/2023)

Double Serpent am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (9/2024)

Toto oder Vielen Dank für das Leben am Wiener Burgtheater (10/2024)

Double Serpent im Shorty zum Theatertreffen-Gastspiel (5/2025)

Das Rote Haus am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2025)

Munich Machine am Residenztheater München (2/2026)

Die Vögel am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (3/2026)


Weitere Beiträge zu Ersan Mondtag:

Der Theaterpodcast (18): Wie prägen Film und Video Theaterarbeiten und Ästhetiken? Mit Ersan Mondtag, Voxi Bärenklau und Katie Mitchell (10/2019)

Meldung: Im Streit – Regisseur Ersan Mondtag und Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" (2/2021)

Kolumne: Esther Slevogt zum Streitfall zwischen Ersan Mondtag und Olga Bach mit der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" (2/2021)


Link:www.mondtag.com

Monster Truck

Monster Truck ist eine Performance-Gruppe, die sich 2005 in Gießen gründete. Ihr Name bezieht sich auf die Monstertruck-Auto-Shows aus der Stuntszene. Derzeit gehören zum festen Kern der Gruppe, die sich projektweise erweitert: Manuel Gerst, Sahar Rahimi und Ina Vera.

Im April 2015 wurde die Premiere von Monster Trucks "Welcome to Germany" vom Schauspiel Leipzig aufgrund "künstlerischer Differenzen" abgesetzt – Streitpunkt war eine rund zwanzigminütige Szene, in der live auf der Bühne wortlos ein totes Schwein zerteilt wurde. "Welcome to Germany" wurde dann im Mai 2015 in den koproduzierenden Berliner Sophiensaelen gezeigt.

Nachtkritiken zu Produktionen von Monster Truck:

Live Tonight! beim Körber Studio Junge Regie (4/2007)

Dschingis Khan. Eine musikalische Völkershow im FFT Düsseldorf (9/2012)

Who's there? im Schauspiel Leipzig (10/2013)

Regie in den Sophiensälen Berlin (4/2014)

Welcome to Germany in den Sophiensälen Berlin (5/2015)

Display! Sortiert euch! im Theater Rampe Stuttgart (7/2015)

Sorry in den Sophiensälen Berlin (5/2016)

Phaedra in den Sophiensaelen Berlin (2/2019)

Marat/Sade im Schauspielhaus Bochum (6/2019)

Warten auf: Warten auf Godot am Theater Neumarkt Zürich (12/2020)

Andere Beiträge zu Monster Truck auf nachtkrititik.de:

Videointerview: Videointerview Monster Truck – Dschingis Khan (11/2012)

Meldung: Einladungen zum Festival Radikal Jung 2015 (2/2016)

Meldung: Premiere von Monster Truck in Leipzig untersagt (4/2015)

Link:

www.monstertrucker.de

Siehe auch: Inklusionstheater

Monteiro Freitas, Marlene

Marlene Monteiro Freitas, geboren 1979 auf den Kapverdischen Inseln, ist Choreographin und Performerin.

Sie studierte Tanz an der School for Contemporary Dance P.A.R.T.S. in Brüssel, an der Escola Superior de Dança in Lissabon und an der Fundação Calouste Gulbenkian in Lissabon. Ihre Choreographien sind regelmäßig auf großen internationalen Kunst- und Performancefestivals zu sehen, etwa auf dem Kunstenfestivaldesarts in Brüssel, dem Athens & Epidaurus Festival, den Wiener Festwochen oder der Ruhrtriennale.

2018 erhielt sie den Silbernen Löwen für Tanz der Biennale di Venezia. Monteiro Freitas gründete die Company Compass und arbeitete mit dem Musiker Vasco Martins zusammen. Darüber hinaus ist sie Co-Gründerin von P.OR.K, einer Produktionsgemeinschaft für Darstellende Kunst in Lissabon. Ab 2026 wird sie zur Künstlerischen Leitung der Berliner Volksbühne gehören.

Nachtkritiken zu Produktionen von Marlene Monteiro Freitas:

Bacchae – Prelude to a Purge beim Steirischen Herbst in Graz (10/2017)

Cattivo beim Festival Theaterformen in Braunschweig (7/2020)

Mal. Embriaguez Divina beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel Hamburg (8/2020)

Pierrot lunaire bei den Wiener Festwochen (6/2021)

Lulu bei den Wiener Festwochen (5/2023)

idiota beim Festival "Performing Exiles" der Berliner Festspiele (6/2023)

Nôt beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel Hamburg (8/2025)

Andere Beiträge zu Marlene Monteiro Freitas:

Meldung: Volksbühne Berlin: Matthia Lilienthal wird Intendant (2/2025)

Morgenroth, Daniel

Daniel Morgenroth, geboren 1984 in Coburg, ist Regisseur und Theaterleiter.

Daniel Morgenroth (nicht zu verwechseln mit dem Berliner Schauspieler gleichen Namens) studierte Anglistik, Spanisch, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften an der Universität Passau (Diplom 2011) sowie Text & Performance Studies an der Royal Academy of Dramatic Art und dem King's College London mit Schwerpunkt Playwriting, Regie und Performance (Master of Arts 2008). Mit der von ihm selbst gegründeten Performancegruppe Knights of the Light Entertainment inszenierte er Stücke in Passau und Würzburg.

Von 2009 bis 2010 arbeitete er als persönlicher Assistent von Robert Wilson. 2015 erwarb er seinen Doktortitel an der Technischen Universität Dortmund mit einer Arbeit zum Thema "Authenticity in Contemporary Theater and Performance: Make It Real" (London: Bloomsbury 2017). Ab November 2017 war er Referent und stellvertretender Intendant am Theater Konstanz bei Intendant Christoph Nix. Seit der Saison 2021/22 leitet Morgenroth als Intendant das Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz und Zittau.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Daniel Morgenroth:

Mein Kampf am Theater Konstanz (Dramaturgie, 4/2018)

Malfi am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau (5/2023)

Mouawad, Wajdi

Wajdi Mouawad, geboren am 16. Oktober 1968 in Dair al-Qamar/Libanon, ist ein kanadischer Dramatiker und Theaterleiter. Er schreibt auf Französisch.

Mouawad leitete von 2007 bis 2012 das Centre national des Arts im kanadischen Ottawa, 2009 fungierte er als künstlerischer Berater für das Festival d'Avignon, seit 2011 in selber Funktion für das GrandT-Nantes. In Frankreich wurde Mouawad mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seit 2016 leitet er das Théâtre national de la Colline in Paris.

Nachtkritiken zu Stücken von Wajdi Mouawad:

Verbrennungen am Burgtheater Wien (9/2007)

Verbrennungen in Gießen (11/2007)

Verbrennungen am Hans Otto Theater Potsdam (11/2007)

Der Sonne und dem Tod kann man nicht ins Auge sehen an der Schaubühne Berlin (10/2008)

Wälder am Staatstheater Darmstadt (10/2009)

Verbrennungen am Deutschen Theater Berlin (9/2012)

Verbrennungen am Linzer Landestheater (11/2014)

Himmel am Jungen Schauspielhaus Hamburg (2/2015)

Hochzeit bei den Cromagnons in Kassel (4/2015)

Phèdre(s) am Pariser Théâtre l'Odéon (3/2016)

Himmel am Theater Neumarkt Zürich (9/2016)

Vögel am Schauspiel Stuttgart (11/2018)

Vögel am Burgtheater Wien (9/2019)

Vögel am Schauspiel Köln (9/2019)

Vögel am Thalia Theater Hamburg (12/2019)

Die Wurzel aus Sein am Burgtheater Wien (4/2025)

Die Wurzel aus Sein am Theater Münster (1/2026)

 

Weitere Beiträge zu Wajdi Mouawad:

Meldung vom 6. April 2016 – Wajdi Mouawad wird Leiter des Théâtre de la Colline

Meldung vom 1. Juli 2020 - Europäischer Dramatiker* innen Preis verliehen

Mouchtar-Samorai, David

David Mouchtar-Samorai, geboren 1942 in Bagdad und als Kind mit seinen Eltern nach Israel emigriert, ist Theater- und Opernregisseur.

Mouchtar-Samorai studierte Schauspiel und Regie ab 1969 in Tel Aviv an der Habima Drama School und anschließend in London an der Royal Academy of Arts. Nachdem er zunächst als Schauspieler in Tel Aviv tätig war, begann er in den 1970er Jahren in Glasgow und später in London als Regisseur zu arbeiten.

Seit 1975 inszeniert er in Deutschland. Insgesamt fünf Mal war er Gast beim Berliner Theatertreffen: 1980 mit seiner Inszenierung von Nikolai Gogols "Der Revisor", 1981 mit William Shakespeares "Viel Lärm um nichts", 1982 mit Christopher Marlowes "Eduard II., zuletzt 1996 mit Arthur Millers "Der große Knall", erarbeitet am Theater Bonn.

Seinen tänzerischen, bildersatten Inszenierungsstil hat Mouchtar-Samorai nicht nur im Sprechtheater, sondern auch in der Oper verfolgt. Für seine Inszenierung von Giuseppe Verdis "Macbeth" am Bremer Theater erhielt er 1997 den Bayerischen Theaterpreis.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von David Mouchtar-Samorai:

Faust I am Landestheater Linz (1/2009)

Merlin oder Das wüste Land am Theater Bonn (5/2010)

Eyolf Trauma am Nationaltheater Luxemburg (4/2011)

Wie es euch gefällt am Theater Bonn (1/2012)

Die Hose / Bürger Schippel bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2013)

Synonyme - redigiert: sle