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Mayr, Franz-Xaver

Franz-Xaver Mayr, geboren 1986 in Hallein, ist Theaterregisseur.

Franz-Xaver Mayr alias FX Mayr  studierte Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Für seine Diplominszenierung "Antigone" wurde er 2016 zum Körber Studio für junge Regie nach Hamburg eingeladen. 2016 gewann er gemeinsam mit Korbinian Schmidt den Nachwuchswettbewerb des Theaters Drachengasse für die Produktion "Die großen Kinder unsrer Zeit".

Am Schauspielhaus Wien inszenierte er 2017 das Gewinnerstück des Hans-Gratzer-Stipendiums, "Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt" von Miroslava Svolikova. Mit dieser Regiearbeit wurde Mayr für den Nestroy-Preis 2017 in der Kategorie "Bester Nachwuchs männlich" nominiert und war zu den Autorentheatertagen 2017 in Berlin eingeladen.

Für die Autorentheatertagen 2017 inszenierte Franz-Xaver Mayr auch die Uraufführung von Yade Yasemin Önders "Kartonage", die ins Repertoire des Wiener Burgtheater-Kasinos übernommen wurde. Auch seine Uraufführung von Mirolsava Svolikovas "europa flieht nach europa" bei den Autorentheatertagen 2018 wurde vom Burgtheater übernommen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Franz-Xaver Mayr:

Heldenplatz am Schauspielhaus Graz (1/2020)

Hundert Jahre weinen oder hundert Bomben werfen am Theater Basel (10/2019)

Autos am Schauspielhaus Wien (1/2019)

europa flieht nach europa bei den Autorentheatertagen 2018 des Deutschen Theaters Berlin (6/2018)

Kartonage bei den Autorentheatertagen 2017 des Deutschen Theaters Berlin (6/2017)

Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt am Schauspielhaus Wien (1/2017)

Lobeer am Schauspiel Stuttgart (5/2022)

Penthesilea / Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin am Schauspielhaus Graz (2/2023)

Als die Götter Menschen waren am Nationaltheater Mannheim (1/2024)

Sonne/Luft am Schauspiel Stuttgart (5/2024)

Leichter Gesang im Rahmen der "Langen Nacht der Autorinnen" am Deutschen Theater Berlin (6/2024)

Der Revisor am Nationaltheater Mannheim (11/2024) 

2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger am Theater Heidelberg (4/2025)

Leichter Gesang am Deutschen Theater Berlin (9/2025)

McBurney, Simon

Simon McBurney, geboren 1957 in Cambridge/England, ist Schauspieler, Autor und Regisseur.

Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des preisgekrönten Theaterkollektivs "Complicité", dessen Arbeiten seit 1983 weltweit zu sehen sind (die weiteren Gründungsmitglieder sind Annabel Arden, Fiona Gordon und Marcello Magni). Seine Inszenierungen zeigen immer wieder eine puristische, von filigraner Tonarbeit getragene, hörspielartige Ästhetik. 2008 erhielt McBurney den Konrad Wolf Preis für herausragende Leistungen auf den Gebieten der darstellenden Kunst und der Film- und Medienkunst der Berliner Akademie der Künste. 2009 gewann er beim "Shun-kin" den Yomiuri Theater Preis als Bester Regisseur (als erster nicht-japanische Gewinner dieses Preises).

Als Schauspieler war McBurney in diversen Filmproduktionen zu sehen, unter anderem in "Mission Impossible – Rogue Nation" (Regie: Christopher McQuarrie, 2015), "Die Entdeckung der Unendlichkeit" (Regie: James Marsh, 2014), "Magic in the Moonlight" (Regie: Woody Allen, 2014), "Dame, König, Ass, Spion" (Regie: Tomas Alfredson, 2011) und "Jane Eyre" (Regie: Cary Fukunaga, 2011).

Nachtkritiken zu Arbeiten von Simon McBurney:

A Disappearing Number bei den Ruhrfestspielen (5/2007)

The Master and Margarita bei den Wiener Festwochen (6/2012)

Ungeduld des Herzens an der Berliner Schaubühne (12/2015)

The Encounter an der Berliner Schaubühne (6/2016)

De Kersentuin / Der Kirschgarten am Internationaal Theater Amsterdam (6/2019)

Michael Kohlhaas an der Berliner Schaubühne (7/2021)

Link:

www.complicite.org

Meded, Mateja

Mateja Meded, geboren 1989 in Jugoslawien und ab 1992 in Deutschland aufgewachsen, ist Schauspielerin, Autorin und Regisseurin.

Meded studierte Schauspiel an der Filmuniversität Babelsberg und spielte bereits während ihres Studiums am Maxim Gorki Theater Berlin, unter anderem in Yael Ronens preisgekrönter Stückentwicklung "Common Ground". Meded ist in diversen Kunstbereichen tätig, als Autorin, Vortragende, Videomacherin, Teilnehmerin der Architekturbiennale Venedig, Performerin und Regisseurin. Eine enge Arbeitsbeziehung verbindet sie mit dem Autor Thomas Köck.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Matjea Meded:

Common Ground am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2014)

Zement am Maxim Gorki Theater Berlin (1/2015)

In unserem Namen am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2015)

Dickicht am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2017)

Solastalgia am Schauspiel Frankfurt (9/2022)

the world flames like a discokugel (styx spricht) im Theater RambaZamba Berlin (12/2022)

keeping up with the penthesileas im Theater Neumarkt Zürich (5/2023)

Fotzenschleimpower gegen Raubtierkaputtalismus bei den Wiener Festwochen (6/2024)

KI essen Seele auf (ORPHEAI) am Schauspiel Stuttgart (11/2025)

Weitere Beiträge von und zu Mateja Meded:

Video: Adventskalender 2018 – Was würden Schauspieler*innen im kommenden Jahr gern auf der Bühne sagen? (12/2018)

Video: Kommentar zum Nobelpreis für Peter Handke (10/2019)

Essay: Die Biografie als Material – Authentizität und Ausbeutung (11/2023)

Meese, Jonathan

Jonathan Meese, geboren am 23. Januar 1970 in Tokio, ist Autor, Regisseur und Bildender Künstler.

Jonathan Meese studierte von 1995 bis 1998 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Zuerst auf Installationen, Aktionen und Performances konzentriert, arbeitet Meese seit 2004 auch am Theater.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von und unter Beteiligung Jonathan Meese:

Generaltanz den Erzschiller bei den Mannheimer Schillertagen (6/2013)

Fuck off, Amerika an der Volksbühne Berlin (2/2008)

Erkundungen für die Präzisierung des Gefühls für einen Aufstand am Schauspiel Köln (3/2007)

Mondparsifal Alpha 1-8 (Erzmutterz der Abwehrz) bei den Wiener Festwochen (6/2017)

Lolita (R)evolution (Rufschädigendst) – Ihr Alle seid die Lolita Eurer selbst! am Theater Dortmund (2/2020)

1000 Jahre Boys am Volkstheater Wien (5/2021)

Die Monosau an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin (2/2023)

Weitere Beiträge zu Jonathan Meese:

Nachtkritik: Das Prinzip Meese – Antú Romero Nunes' lässige Uraufführung einer zeitgeistigen Bedeutungshuberei (8/2010)

Buchkritik: Jonathan Meese: Ausgewählte Schriften zur Diktatur der Kunst (4/2012)

Meldung: Jonathan Meese wird 2016 in Bayreuth Parsifal inszenieren (6/2012)

Presseschau – Die Welt beleuchtet den Umgang mit rechter Symbolik bei Evgeny Nikitin und Jonathan Meese (8/2012)

Meldung: Ermittlungen gegen Meese eingestellt (1/2014)

Meldung: Bayreuther Festspiele sagen Jonathan Meese ab (9/2014)

Presseschau:  Jonathan Meese wettert im Freitag gegen Kulturschleimer, die Bayreuther Festspiele und alle Ich-Mönche (7/2015)

Blog:  Schon wieder! Skandal! In Bayreuth! (7/2016)

Link:

www.jonathanmeese.com

Mehler, Christoph

Christoph Mehler, geboren 1974 in Berlin, ist Regisseur.

Nach einer Schauspielausbildung 1999 bis 2003 war Mehler am Deutschen Theater Berlin Regieassistent u.a. bei Die Tragödie des Macbeth, Jürgen Kruse und Armin Petras. 2006 bis 2009 leitete er die kleine Spielstätte "Box und Bar" am DT. Von 2011 bis 2015 war Mehler Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt. Mehler inszeniert regelmäßig auch an weiteren deutschsprachigen Bühnen. Darüber hinaus arbeitet er seit 2015 als Gastdozent der Regieklasse an der HfMDK Frankfurt. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Christoph Mehler Schauspieldirektor am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christoph Mehler:

Dantons Tod in der Box des Deutschen Theaters Berlin (11/2007)

Am Tag der jungen Talente am Staatstheater Nürnberg (4/2008)

Baal in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin (4/2009)

Richard III. am Staatstheater Nürnberg (2/2010)

In einem finsteren Haus am Theater Konstanz (4/2010)

Wenn dann: Was wir tun, wie und warum am Schauspiel Frankfurt (4/2011)

Liliom am Schauspiel Frankfurt (9/2011)

Woyzeck am Staatstheater Nürnberg (12/2011)

Iwanow am Schauspiel Frankfurt (2/2012)

Die Opferung von Gorge Mastromas (UA) bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen/Schauspiel Frankfurt (5/2012)

Des Teufels General am Schauspiel Frankfurt (11/2012)

Kasimir und Karoline am Schauspiel Frankfurt (2/2013)

Othello am Schauspiel Leipzig (10/2013)

Der weiße Wolf am Schauspiel Frankfurt (2/2014)

Angry Bird (UA) am Staatstheater Nürnberg (2/2015)

1984 am Staatstheater Nürnberg (10/2015)

Ein Sommernachtstraum am Theater Augsburg (2/2016)

Caligula am Staatstheater Darmstadt (8/2017)

Die Tragödie des Macbeth am Deutschen Theater Göttingen (4/2019)

Professor Mamlock am Staatstheater Braunschweig (1/2023)

Der große Schlaf am Theater Oberhausen (5/2023)

Firnis am Staatstheater Saarbrücken (6/2024)

Hamlet am Theater Ingolstadt (10/2024)

Tod eines Handlungsreisenden am Staatstheater Saarbrücken (4/2025)

future 2 (lose your self) am Staatstheater Saarbrücken (6/2025)

Richard III. am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken (1/2026)

Meister, Gerhard

Gerhard Meister, 1967 im Schweizer Emmental geboren, ist Schriftsteller.

Meister studierte Geschichte und Soziologie und schreibt seit 1996 Theaterstücke, Hörspiele und Spoken-Word-Texte. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter der Salzburger Stier sowie Literaturpreise von Stadt und Kanton Bern.

Nachtkritiken zu Stücken von Gerhard Meister:

Amerika am Theater Biel-Solothurn (10/2008)

Die leuchten in der Nacht am Theater Marie Aarau (3/2010)

In meinem Hals steckt eine Weltkugel am Theater Bremerhaven (6/2011)

Die Töchter des Danaos am Konzert Theater Bern (12/2015)

Das grosse Herz des Wolodja Friedmann am Schauspielhaus Zürich (3/2018)

Lauter vernüftige Leute am Vorarlberger Landestheater Bregenz (3/2019)

Link:

gerhardmeister.ch

Melle, Thomas

Thomas Melle, geboren 1975 in Bonn, ist Autor von Prosa- und Theatertexten sowie Übersetzer.

Melle studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. 2006 war er beim Ingeborg-Bachmann-Preis vertreten, 2009 wurde sein Stück "PARTNER" zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. 2011 erschien Melles erster Roman "Sickster". Mit dem Roman "3000 Euro" (2014) ebenso wie mit seiner autobiographischen Depressionsstudie "Die Welt im Rücken" (2016) stand er auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Mit seinem Theatertext "Bilder von uns" wurde er 2016 erstmals zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Melle erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen.

Nachtkritiken zu Texten von Thomas Melle auf der Bühne:

Schmutzige Schöpfung – Making of Frankenstein am Theaterhaus Jena (10/2008)

Endstation Echtzeit im Berliner Theaterdiscounter (7/2009)

Das Herz ist ein lausiger Stricher am Theaterhaus Jena (2/2010)

Jazz (im Rahmen des Kurzstück-Reigens "Reality Check") am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2011)

Sickster am Theater Bremen (1/2012)

Licht frei Haus am Wuppertaler Schauspiel (6/2012)

Aus euren Blicken bau ich mir ein Haus am Wuppertaler Schauspiel (3/2013)

Nichts nichts am Landestheater Tübingen (6/2014)

3000 Euro am Theater Bremen (5/2015)

Bilder von uns am Theater Bonn (1/2016)

Ännie am Theater Bremen (11/2016)

Die Welt im Rücken im Burgtheater Wien (3/2017)

Versetzung am Deutschen Theater Berlin (11/2017)

Der letzte Bürger am Theater Bonn (1/2018)

Bilder von uns am Schauspielhaus Graz (3/2018)

Unheimliches Tal / Uncanny Valley an den Münchner Kammerspielen (10/2018)

Überwältigung bei den Nibelungenfestspielen Worm (7/2019)

König Lear an den Münchner Kammerspielen (9/2019)

Ode am Deutschen Theater Berlin (12/2019)

Die Lage am Schauspiel Stuttgart (9/2020)

Maß für Maß am Thalia Theater Hamburg (10/2020)

König Lear am Theater St. Gallen (4/2021)

König Lear am Renaissance Theater Berlin (6/2021)

Die Lage am Hans Otto Theater Potsdam (3/2022)

Der Steppenwolf am Deutschen Theater Berlin (5/2022)

Bilder von uns am Münchner Volkstheater (3/2023)

König Lear am Schauspielhaus Zürich (10/2024)

Die Welt im Rücken am Schauspiel Stuttgart (9/2025)

Die Bakchen am Staatsschauspiel Dresden (10/2025)


Kritiken zu Büchern von Thomas Melle:

Sickster – Der furiose Debütroman von Thomas Melle zeigt die wahnhaft wuchernde Welt der Wachstumsökonomie (12/2011)

3000 Euro – Thomas Melles zweiter Roman zu Wohlstandsverwahrlosung und Selbstverwirklichungslügen (9/2014)

Weitere Beiträge zu Thomas Melle:

Meldung: Nominierungen für den Heidelberger Stückemarkt 09 (4/2009)

Meldung: Melle und Meyerhoff auf Buchpreis-Longlist (8/2016)

Meldung: Thomas Melle auf Shortlist des Deutschen Buchpreises (9/2016)

Meldung: Dramatiker Thomas Melle doppelt ausgezeichnet (7/2017)

Meldung: Nestroypreise 2017 in Wien vergeben (11/2017)

Meldung: Einladungen zum Berliner Theatertreffen 2018 (1/2018)

Meldung: Nominierungen für den Mülheimer Dramatikerpreis 2018 (2/2018)

Das Berliner Theatertreffen 2018 von außen betrachtet: Der Psychiater Daniel Ketteler über Jan Bosses Inszenierung von Thomas Melles "Die Welt im Rücken" (5/2018)

Menardi, Wolfgang

Wolfgang Menardi, geboren am 26. September 1977 in Innsbruck, ist Bühnenbildner, Regisseur und Theater-, Film- und Fernsehschauspieler.

Wolfgang Menardi wurde von 1998 bis 2002 an der Otto-Falckenberg-Schule in München als Schauspieler ausgebildet. Es folgten Engagements an den Münchner Kammerspielen, am Théâtre national de la Colline in Paris, am Théâtre national de Strasbourg, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Köln und bei der Ruhrtriennale. Bis 2012 war er Ensemblemitglied des Bayerischen Staatsschauspiels München. Zudem war er regelmäßig für Film und Fernsehen tätig.

Parallel zu seiner Tätigkeit als Schauspieler entstanden erste Arbeiten als Regisseur und Bühnen- und Kostümbildner in Frankreich und Deutschland. 2012 begann er neben seiner schauspielerischen Tätigkeit ein Studium der Architektur an der Universität der Künste Berlin. Heute arbeitet er im gesamten deutschsprachigen Raum sowie international als Regisseur und Ausstatter, letzteres in regelmäßiger Zusammenarbeit mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Falk Richter, Yael Ronen, Johan Simons, Bernadette Sonnenbichler, Thom Luz oder Thorleifur Örn Arnarsson.

Nachtkritiken zu Regiearbeiten von Wolfgang Menardi:

Heit bin e ned munta wuan am Volkstheater Wien (2/2024)

Ich zittere 1 und 2 am Theater Oberhausen (5/2024)

Opening Night am Staatstheater Mainz (9/2025)

Richard III. am Burgtheater Wien (11/2025)

Die Wörter sind böse am Schauspiel Köln (1/2026)


Link:

wolfgangmenardi.com

Mensching, Steffen

Steffen Mensching, geboren 1958 in Ost-Berlin, ist Schriftsteller, Sänger, Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter.

Berühmtheit erlangte der studierte Journalist und Kulturwissenschaftler in den 1980er Jahren in der DDR als politischer Kabarettist im Duo "Mensching & Wenzel", gemeinsam mit dem Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel. Mensching war Mitautor der regierungskritischen "Resolution von Rockmusikern und Liedermachern zur inneren Situation" im September 1989. Seit 1990 trat Mensching vor allem als Autor und gelegentlich als Regisseur in Erscheinung. 2009 übernahm er Intendanz und Geschäftsführung des Theaters Rudolstadt in Thüringen.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Steffen Mensching:

Die hellen Haufen am Theater Rudolstadt (2/2013)

 

Weitere Beiträge zu Steffen Mensching:

Meldung: Steffen Mensching wird 2008 Intendant in Rudolstadt (7/2007)

Buchkritik: Schermanns Augen – Steffen Menschings wendungsreicher Gulag-Roman (10/2018)

Meldung: Steffen Mensching bleibt Intendant in Rudolstadt (7/2020)

Meldung: Thüringer Literaturpreis 2021 für Steffen Mensching (6/2021)

Merck, Nikolaus

NikolausMerck2018 LillyMerckJPGNikolaus Merck, geboren am 26. Juli 1957 in Darmstadt und gestorben am 9. Dezember 2022 in Berlin, war Dramaturg, Theaterkritiker und Mitgründer von nachtkritik.de.

Nikolaus Merck wuchs als Sohn einer Industriellenfamilie in Darmstadt auf. Seine Mutter war die Tochter des bedeutenden Theologen Ernst Lange. In seiner Geburtsstadt Darmstadt begann Merck nach dem Abitur zunächst ein Studium der Fotografie, bevor er nach Berlin (West) zog, um an der Freien Universität Theaterwissenschaft und Geschichte zu studieren.

Unmittelbar nach der Wende ging er als Dramaturg ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin und blieb dort vier Jahre lang. Ab der zweiten Hälfte der 1990er Jahre arbeitete er als freier Theaterkritiker, vor allem für die Frankfurter Rundschau, das Fachblatt "Theater derZeit", die taz und die Zeit. 2001 veröffentlichte er ein Gesprächsbuch mit dem großen DDR-Theaterkritiker Martin Linzer: 'Ich war immer ein Opportunist'. 12 Gespräche über Theater und das Leben in der DDR, über geliebte und ungeliebte Zeitgenossen".

Gemeinsam mit Petra Kohse, Konrad von Homeyer, Dirk Pilz und Esther Slevogt gründete Nikolaus Merck 2007 das Theaterportal nachtkritik.de. Hier war er von 2007 bis 2010 Chefredakteur und von 2020 bis 2022 Geschäftsführer. Bis zuletzt war er dem Projekt außerdem als Gesellschafter, Redakteur und Autor verbunden.

Beiträge zu Nikolaus Merck auf nachtkritik.de:

Nachruf: Der Theaterkritiker und Mitgründer von nachtkritik.de Nikolaus Merck ist gestorben (12/2022)

Podcast: Der Theaterpodcast #53: Schule der Einsamkeit (1/2023)

Ausgewählte Texte von Nikolaus Merck auf nachtkritik.de:

Feuilleton: @ letzte kommentare – Das nachtkritik-Theaterjahr 2008 in acht Kapiteln (1/2009)

Feuilleton: @ letzte kommentare – Das Theaterjahr 2009 in 11 Kapiteln (12/2009)

Vortrag: Vortrag über nachtkritik.de und Theaterkritik im Netz vor dem Künstlerischen Ausschuss des Bühnenvereins in Hamburg (3/2011)

Videoblog: Theatertreffen 2016 – Zum Gastspiel von Ersan Mondtags "Tyrannis" (5/2016)

Rezension: Das Berliner Theatertreffen 2018 von halbaußen betrachtet – Nikolaus Merck über Falk Richters Jelinek-Uraufführung "Am Königsweg" vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2018)

Reisebericht: Gerechtigkeit für den Osten – Eine herbstliche Reise nach Thüringen und Sachsen (11/2019)

>Liste aller Texte von Nikolaus Merck auf nachtkritik.de.