lexikon
| Begriff | Definition |
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| von Rad, Corinna | Corinna von Rad, 1971 in New York geboren, ist Theater- und Opernregisseurin. Corinna von Rad studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie inszeniert als freie Regisseurin im gesamten deutschsprachigen Raum. Sie war Hausregisseurin am Schauspiel Frankfurt, am Theater Neumarkt Zürich und am Nationaltheater Weimar. Seit 2009 ist sie Gastprofessorin für Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Corinna von Rad: Prinzessinnendramen am Schauspiel Frankfurt (10/2008) Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten am Theater Basel (5/2010) Hotel Savoy oder Ich hol' dir vom Himmel das Blau am Schauspiel Stuttgart (6/2024) |
| von Studnitz, Andreas | Andreas von Studnitz, geboren am 9. Februar 1954 in Bonn, ist Regisseur und Intendant. Von Studnitz studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und arbeitete ab 1979 als Schauspieler, Regieassistent, Oberspielleiter, Regisseur und Gastregisseur u.a. in Bochum, Bremen, Dortmund, Essen, Frankfurt, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Lübeck, Nürnberg, Tübingen, Wien, Wiesbaden. Seit der Spielzeit 2006/2007 ist er Intendant des Dreisparten-Theaters Ulm, wo er auch regelmäßig inszeniert. 2018 löst Kay Metzger ihn in dieser Funktion ab. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Andreas von Studnitz: Döner zweier Herren am Theater Pforzheim (6/2013) Die Bakchen (Pussy Riot) am Theater Ulm (4/2015) Judith am Theater Ulm (3/2016) Dogville am Theater Ulm (10/2017)
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| von Treskow, Christian | Christian von Treskow, geboren 1968 in Wolfenbüttel, ist Theaterregisseur und ehemaliger Intendant. Christian von Treskow studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Köln und ab 1992 Regie an der HfD "Ernst Busch" Berlin. 1996/97 war er Hausregisseur am Deutschen Theater Berlin tätig, wo er mit Thomas Ostermeier die Spielstätte Baracke leitete. 1997 gründete er in Berlin die freie Gruppe Theater Oklahoma. Als freischaffender Regisseur arbeitet er im gesamten deutschsprachigen Raum. Von 2009 bis 2014 war Christian von Treskow Schauspielchef an den Wuppertaler Bühnen. Als er gegen die Sparpolitik der Stadt protestierte, wurde sein Vertrag nicht verlängert. Hier seine Abschiedsrede im Wortlaut. Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christian von Treskow: Trilogie der Sommerfrische an den Wuppertaler Bühnen (10/2012) Viel Lärmen um nichts an den Wuppertaler Bühnen (4/2014) Der Untergang des Egoisten Fatzer beim Brechtfestival Augsburg (2/2018) |
| Vontobel, Roger | Roger Vontobel, 1977 in Zürich geboren und in Johannesburg/Südafrika aufgewachsen, ist Regisseur. Nach einem Schauspielstudium an der American Academy of Dramatic Arts in Pasadena studierte er von 2001 bis 2005 Schauspielregie an der Universität Hamburg. Noch während des Studiums gründete er die freie Gruppe VONTOBELhamburg, mit der er auch die Lessing-Variation "[fi'lo:tas]" realisierte, mit der er bekannt wurde und die zum Theaterspektakel Zürich, zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen, zum Edinburgh Fringe Festival oder dem Impulse-Festival eingeladen wurde. 2005 gewann er den Impulse-Preis für eine Auseinandersetzung mit Kleists "Die Herrmannschlacht". Seit 2005 arbeitet Vontobel auch am Schauspiel Essen, den Münchner Kammerspielen, dem Berliner Maxim Gorki Theater und dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2009 richtet er die szenische Lesung eines Siegerstücks Der Mann der die Welt aß von Nis-Momme Stockmann ein. Seine im Januar 2010 am Schauspiel Essen entstandene Inszenierung von Ibsens "Peer Gynt" wurde zum NRW Theatertreffen 2010 eingeladen. Mit seinem Dresdner "Don Carlos" gewann er zudem 2010 den Theaterpreis FAUST des Deutschen Bühnenvereins in der Sparte Regie und war damit außerdem zum Theatertreffen 2011 eingeladen. Von 2011 bis 2016 war er Hausregisseur am Schauspielhaus Bochum. Seit 2016 arbeitet Roger Vontobel als Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Vontobel Schauspieldirektor am Konzert Theater Bern. Die Familie Schroffenstein an den Münchner Kammerspielen (4/2007) pool (no water) am Schauspiel Frankfurt (10/2007) Die Helden auf Helgeland am Hamburger Schauspielhaus (1/2008) Lilja 4-ever an den Münchner Kammerspielen (4/2008) Die Orestie am Schauspiel Essen (9/2008) Clavigo am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2008) Lass mich Dein Leben leben! Dirty Control 2 (UA) an den Münchner Kammerspielen (3/2009) Das Käthchen von Heilbronn am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2009) Don Carlos am Staatschauspiel Dresden (3/2010) Penthesilea bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (Koproduktion mit dem Schauspielhaus Hamburg) (6/2010) Die Labdakiden am Schauspielhaus Bochum (10/2010) Alle meine Söhne am Deutschen Theater Berlin (12/2010) Die Jungfrau von Orléans am Schauspielhaus Bochum (6/2011) Was ihr wollt am Schauspielhaus Bochum (11/2011) König Richard III. am Schauspielhaus Bochum (9/2012) Hamlet am Staatsschauspiel Dresden (11/2012) Im Dickicht der Städte am Schauspielhaus Bochum (2/2013) Wolf unter Wölfen am Deutschen Theater Berlin (4/2013) Die Nibelungen am Schauspielhaus Bochum (10/2013) Hedda Gabler am Schauspielhaus Bochumg (3/2014) Schöne neue Welt am Staatsschauspiel Dresden (9/2014) Einsame Menschen am Schauspielhaus Bochum (11/2014) Wie es euch gefällt am Schauspiel Köln (5/2015) Die Zuschauer am Staatsschauspiel Dresden (9/2015) Rose Bernd am Schauspielhaus Bochum (10/2015) Ein Volksfeind am Schauspiel Köln (5/2016) Gilgamesh am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2016) Medea am Düsseldorfer Schauspielhaus (3/2017) Kampf des N*** und der Hunde am Schauspielhaus Bochum (5/2017) Der Kaufmann von Venedig am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2018) Siegfrieds Erben bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2018) Momentum am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2018) Vor Sonnenaufgang am Schauspiel Frankfurt (2/2019) Fight Club am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2019) Brand am Schauspiel Frankfurt (10/2019) Das Rheingold. Eine andere Geschichte am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2021) Maria Stuart an den Bühnen Bern (11/2021) Wilhelm Tell am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2023) Grand Horizons an den Bühnen Bern (4/2023) Der Diplomat bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2024) Der Revisor an den Bühnen Bern (10/2024) Die heilige Johanna der Schlachthöfe am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2025) Trophäe an den Bühnen Bern (3/2026)
Weitere Beiträge zu Roger Vontobel: Meldung: Roger Vontobel wird Schauspieldirektor in Bern (6/2019) Meldung: Konzert Theater Bern: Neuer Name, neue Leitung (6/2021)
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| Vornam, Axel | Axel Vornam, geboren 1956 in Castrop-Rauxel, ist Regisseur und Theaterintendant. Nach der Übersiedlung seiner Eltern in die DDR 1967 wuchs Vornam in Leipzig auf. Im Anschluss an eine Ausbildung zum Wirtschaftskaufmann studierte er 1980 bis 1985 Schauspiel-Regie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Er arbeitete anschließend in Thüringen, als Regisseur in Meiningen (1985 bis 1988) und als Schauspieldirektor am Theater Rudolstadt (1988 bis 1995). Von 1995 bis 1998 leitete Vornam das Schauspiel in Greifswald/Stralsund, von 2001 bis 2003 war er Chefregisseur am Landestheater Schleswig-Holstein. Von 2003 bis 2008 arbeitete er als Intendant und Geschäftsführer am Theater Rudolstadt. Seit 2008 leitet er als das Theater Heilbronn, wo er zur Spielzeit 2014/2015 das "Junge Theater" als eigene Sparte aufbaute. Nachtkritiken zu Arbeiten von Axel Vornam: In seiner frühen Kindheit ein Garten am Theater Heilbronn (6/2009) Exit Europa. Requiem für einen Kontinent am Theater Heilbronn (4/2011) Die Schatzsucher am Theater Heilbronn (2/2013) Enron am Theater Heilbronn (1/2014) Weitere Texte: Aufschwung West – Axel Vornam aus Rudolstadt hilft dem Theater Heilbronn wieder auf die Beine von Arnim Bauer (12/2008) |
| Vorozhbyt, Natalka | Natalka Vorozhbyt, geboren 4. April 1975 in Kyiv/Ukraine, ist Dramatikerin und Drehbuchautorin. Zusammen mit dem deutschen Regisseur Georg Zheno gründete sie das Theater der Vertriebenen, in dem Flüchtlinge aus dem Donbas ihre Geschichten erzählen können. Sie ist Kuratorin der Festivals "Doncult" und "GOGOLFEST" und Mitbegründerin des Festivals "Week of actual play". Ihre Stücke wurden in ukrainischen Theatern (Wildes Theater, Kyiver Junges Theater und Drama- und Komödientheater am linken Ufer des Dnepr, Akademisches Ukrainisches Regionales Musik- und Dramatheater Tschernihiw, benannt nach Taras Schewtschenko), in Russland, Großbritannien, Polen, den USA, Lettland und Deutschland aufgeführt. Sie arbeitete mit der Royal Shakespeare Company zusammen. 2004 erhielt sie den Literaturpreis "Eureka" für das Stück "Galka Motalko". 2020 erhielt sie den Preis des Filmclubs Verona und den "Film Circle Opening of the Year" Award für ihren Film "Bad Roads". Ebenfalls 2020 wurde sie mit dem “Women in Arts Award" ausgezeichnet, für ihren Beitrag zur Film- und Theaterindustrie. Im Jahr 2021 erhielt sie den "Oleksandr-Dovzhenko-Staatspreis" der Ukraine für ihren herausragenden Beitrag zur Entwicklung des ukrainischen Kinos. Nachtkritiken zu Stücken von Natalka Vorozhbyt: Zerstörte Straßen am Deutschen Theater Göttingen (12/2022) Green Corridors an den Münchner Kammerspielen (4/2023) Non-existent am Schauspiel Essen (2/2024) Non-existent am Staatstheater Mainz (10/2024) Andere Texte von und mit Natalka Vorozhbyt: Interview Natalka Vorozhbyt - Wie geht es der ukrainischen Kultur- und Theaterszene und den Menschen? (5/2024) |
| Vorschlag:Hammer | Vorschlag:Hammer ist ein freies Theater- und Performancekollektiv. Die Gruppe wurde 2009 gegründet und besteht im Kern aus den Theatermacher:innen Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann, Stephan Stock und Bernhard la Dous. Mitglieder des Kollektivs studierten Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim sowie Schauspiel in Bern und Zürich. Von 2015-2022 erhielt das Kollektiv die Spitzenförderung des Landes NRW. Arbeiten von Vorschlag:Hammer wurden mit den Jurypreisen des Körber Studio Junge Regie und des Best OFF – Festivals Freier Theater ausgezeichnet, 2017 erhielt ihre Produktion "Die Erfindung der Gertraud Stock" eine Einladung zum Impulse Theater Festival. Mit ihrer für Telgram adaptierten ironischen Crime-Story "Twin Speaks" gastierten Vorschlag:Hammer beim von nachtkritik.de veranstalteten Festival des freien Netztheaters "Zoom in". Vorschlag:Hammer ist Teil des Netzwerks cobratheater.cobra. Nachtkritiken zu Arbeiten von Vorschlag:Hammer: Tears in Heaven am Berliner Ballhaus Ost (4/2011) Die Leiden der jungen Wörter am Berliner Ballhaus Ost (4/2015) Twin Speaks im Rahmen des Überblickstexts zum Netztheater "Intime Räume" (7/2020) Das kranke Haus am Theater Rote Fabrik in Zürich (3/2022) Weitere Beiträge zu Vorschlag:Hammer: Meldung: Vorschlag:Hammer zu "Augenblick mal!"-Festival eingeladen (10/2022)
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| Vulesica, Anita | Anita Vulesica, geboren am 14. Februar 1974 in München, ist Schauspielerin und Theaterregisseurin. Anita Vulesica wuchs in Zadar (Kroatien) und in Berlin auf. Sie studierte von 1997 bis 2001 an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin. Ihr erstes Engagement hatte sie am Theaterhaus Jena. Sie spielte unter anderem am Nationaltheater Weimar, an der Berliner Schaubühne, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, in Halle und Stuttgart. Sie war im Ensemble des Centraltheaters Leipzig und am Schauspiel Frankfurt. Von 2011 bis 2017 gehörte sie dem Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin an. Seit 2015 führt sie regelmäßig Regie und schreibt eigene Texte. 2021 und 2022 gewann sie mit ihren Grazer Inszenierungen "dritte republik (eine vermessung)" und "Galand" den Nestroy-Preis für die beste Bundesländeraufführung. Nachtkritiken zu Regiearbeiten von Anita Vulesica: Der Gehülfe am Theater Basel (12/2019) dritte republik (eine vermessung) am Schauspielhaus Graz (9/2020) Fiskus am Burgtheater Wien (5/2021) Garland am Schauspielhaus Graz (11/2021) Jugojugoslavija an den Bühnen Bern (3/2022) Die kahle Sängerin am Schauspielhaus Graz (11/2022) Der Raub der Sabinerinnen am Burgtheater Wien (4/2023) Die Gehaltserhöhung am Deutschen Theater Berlin (5/2024) Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2024) Der Liebling am Deutschen Theater Berlin (3/2025) Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh beim Theatertreffen Berlin (5/2025) Eine Minute der Menschheit im Deutschen Theater Berlin (11/2025) Andere Beiträge zu Anita Vulesica auf nachtkritik.de: In der Podcast-Reihe "Applaus, Applaus" sprach Vulesica über ihre Kindheit zwischen Kroatien und Deutschland und ihre Karriere im Theaterbetrieb. Auf nachtkritik.plus diskutierte sie anlässlich ihrer Inszenierung "Garland" mit Autorin Svenja Viola Bungarten und Nachtkritikerin Christine Wahl das Schreiben und Inszenieren von Komödien. |
| Wächter, Suse | Suse Wächter, geboren 1969 in Sangerhausen, ist eine der bedeutendsten Puppenspielerinnen und -bauerinnen im deutschsprachigen Theater. Aufgewachsen in der ehemaligen DDR, absolvierte Suse Wächter ein Puppenspiel-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Meist werden ihre Figuren offen geführt, die Puppenspieler sind dabei sichtbar. Das Zusammenwirken ihrer künstlichen Figuren mit Schauspielern, zum Teil auch mit Sängern oder Tänzern, wurde zur Eigenart vieler Inszenierungen. "Helden des 20. Jahrhunderts" ist ein zentrales Projekt ihres Schaffens – eine Ahnengalerie von mehr als 70 Miniatur-Porträts berühmter Persönlichkeiten, einer Art "Ensemble der Untoten". Wächter arbeitete bisher unter anderem am TAT Frankfurt, am Thalia Theater Hamburg, an der Schaubühne Berlin, an der Volksbühne Berlin, an der Bayrischen Staatsoper München, am Schauspielhaus Zürich, dem Staatsschauspiel Hannover, dem Schauspiel Köln und bei den Salzburger Festspielen. Nachtkritiken zu Inszenierungen von und mit Suse Wächter: Fordlandia am Schauspiel Köln (9/2007) Go West - Eine Familie wandert aus am Schauspiel Graz (3/2008) Wenn es Nacht wird am Ballhaus Ost (3/2010) Helden der Oper an der Neuköllner Oper in Berlin (4/2010) Agrippina – Die Kaiserin aus Köln am Schauspiel Köln (11/2010) Der Untergang des Hauses Usher im Residenztheater (3/2013) Brecht am Theater Oberhausen (10/2013) Hört, hört! Die Bauhaus-Protokolle – der große Streit von WeimarHört, hört! Die Bauhaus-Protokolle – der große Streit von Weimar beim Kunstfest Weimar (8/2018) Brechts Gespenster am Berliner Ensemble (9/2022) |
| Walburg, Lars-Ole | Lars-Ole Walburg, 1965 in Rostock geboren, ist Regisseur und Theatermacher. Bevor Walburg zwischen 1989 und 1992 an der Berliner FU Germanistik und Theaterwissenschaft studierte, arbeitete er als Redakteur beim Fernsehen. Gemeinsam mit Stefan Bachmann, Thomas Jonigk, Tom Till und Ricarda Beilharz gründete Walburg 1992 das Theater Affekt. 1996 bis 1998 war er Regisseur und Dramaturg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, 1998 bis 2003 stellvertretender Schauspieldirektor und Chefdramaturg am Theater Basel, wo er dann von 2003 bis 2006 Schauspieldirektor wurde. Von 2009 bis 2019 leitete Lars-Ole Walburg als Intendant das Schauspiel Hannover. Als freischaffender Regisseur arbeitet er seither u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Burgtheater Wien und am Schauspielhaus Zürich. 1999 wählten die Kritiker*innen der Zeitschrift Theater heute Walburg zum Nachwuchsregisseur des Jahres. 2000 wurde er mit seiner Basler Ibsen-Inszenierung "Der Volksfeind" zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Am 6. November 2010 trat Walburg als Redner bei der Anti-Atom-Großdemo in Gorleben auf. Dieser Idiotie wollen wir nicht erliegen – Redebeitrag bei einer Demonstration gegen einen Atomülltransport nach Gorleben (11/2010) Die Orestie am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2007) Schnee am Münchner Kammerspiele (2/2008) Es geht uns gut am Burgtheater Wien (5/2008) Kaspar Häuser Meer an den Münchner Kammerspielen (10/2008) Wolokolamsker Chaussee/Das Leben des Autors am Schauspiel Hannover (10/2009) Parzival am Schauspiel Hannover (1/2010) Schwarze Jungfrauen am Schauspiel Hannover (3/2010) Die Panne am Schauspielhaus Zürich (10/2010) Der Silbersee am Schauspiel Hannover (03/2011) Staatsfeind Kohlhaas am Schauspiel Hannover (9/2011) Zwanzigtausend Seiten am Schauspielhaus Zürich (2/2012) Nora oder Ein Puppenheim am Schauspiel Hannover (4/2012) Tod und Wiederauferstehung der Welt meiner Eltern in mir am Schauspiel Hannover (9/2012) Tolstoi. Licht und Finsternis am Schauspiel Hannover (2/2013) Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull am Schauspielhaus Zürich (4/2013) Das Wirtshaus im Spessart am Schauspiel Hannover (9/2013) Corpus Delicti am Schauspiel Hannover (3/2014) Wie ich Johnny Depps Alien-Braut abschleppte am Schauspiel Hannover (4/2015) Perplex am Schauspiel Hannover (11/2015) Amerikanisches Detektivinstitut Lasso am Schauspiel Hannover (2/2016) Rocco und seine Brüder bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2016) Die Nacht von Lissabon am Schauspiel Hannover (2/2017) Hool bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2017) Das siebte Kreuz am Theater Oberhausen (3/2018) Der schwarze Obelisk am Schauspiel Hannover (8/2018) heiner 1-4 (engel fliegend, abgelauscht) am Berliner Ensemble (1/2019) antigone. ein requiem im Akademietheater Wien (9/2020) Die Wache am Staatstheater Kassel (1/2022) Merlin oder das wüste Land am Schauspiel Essen (4/2023) Singletreff am Staatstheater Kassel (12/2023) Vor dem Fest am Schauspiel Hannover (2/2024) König Lear am Staatstheater Kassel (1/2026) |
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- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
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- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne





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