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Richter, Pia

Pia Richter, geboren 1987 in Celle/Niedersachsen, ist Theaterregisseurin.

Richter studierte Theater- und Literaturwissenschaft an der LMU München, bevor sie 2011 in den Studiengang Regie der Otto Falckenberg Schule wechselte. Seit 2017 arbeitet sie als freie Regisseurin. Ihre Inszenierungen wurden zu zahlreichen Nachwuchsfestivals eingeladen, unter anderem zum "Körber Studio Junge Regie" in Hamburg und zur Ruhrtriennale-Masterclass in Mülheim.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Pia Richter:

Ulrike Maria Stuart beim Körber Studio Junge Regie in Hamburg (6/2015)

Das Vorsprechen als szenischer Beitrag zur Inszenierung von Boris Nikitin an den Münchner Kammerspielen (11/2015)

Ein Berg, viele am Schauspiel Leipzig (9/2020)

Hotel Pink Lulu am Schauspiel Leipzig (11/2021)

Romeo und Julia am Schauspiel Leipzig (10/2022)

Woyzeck am Theater Oberhausen (12/2022)

Das Licht im Kasten (Straße? Stadt? Nicht mit mir!) am Landestheater Tübingen (12/2023)

Der zerbrochne Krug am Saarländischen Staatstheater Stuttgart (11/2024)

Link:

piarichterregie.com

Rieger, Silvia

Silvia Rieger, geboren 1957, Schauspielerin und Regisseurin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Silvia Rieger gehört seit 1985 zum Stamm der Castorf-Spieler, seit sie im Theater Anklam die Titelrolle in Henrik Ibsens "Nora" spielte – mit Henry Hübchen als Helmer. Ihr Regiedebüt gab sie 2008 an der Volksbühne mit "Faust 2", einem Exerzitium für Johann Wolfgang von Goethe mit zwei Schauspielern: Silvia Rieger und Michael Klobe.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Silvia Rieger:

Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar an der Volksbühne Berlin (6/2009, Regisseurin und Schauspielerin)

Pastor Ephraim Magnus an der Volksbühne Berlin (2/2010, Regisseurin und Schauspielerin)

Redaktionsblog zu Die Mutter an der Volksbühne Berlin (01/2011, Regisseurin und Schauspielerin)


Siehe auch: Frank Castorf, René Pollesch

Riemenschneider, Alexander

Alexander Riemenschneider, geboren 1981, ist Regisseur.

Nach dem Studium der Germanistik, Musik- und Medienwissenschaft in Bonn nahm er sein Regiestudium an der Hamburger Theaterakademie auf. Für seine Inszenierung "Von Mäusen und Menschen" am Deutschen Schauspielhaus Hamburg wurde er 2010 mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet. Ab der Spielzeit 2021/22 leitet er zusammen mit Christina Schulz das Berliner Theater an der Parkaue.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alexander Riemenschneider:

hamlet ist tot. keine schwerkraft in der Box des Deutschen Theaters Berlin (12/2010)

Hamlet am Theater Bremen (10/2012)

Aber sicher! am Theater Bremen (3/2013)

räuber.schuldengenital am Residenztheater München (3/2013)

Die Unvernünftigen sterben aus am Schauspielhaus Bochum (9/2014)

Die Familie Schroffenstein am Theater Bremen (4/2016)

Das Mädchen mit dem Fingerhut bei den Ruhrfestspielen / DT Berlin (5/2017)

Was ihr wollt am Theater an der Parkaue Berlin (1/2024) 

On Air On Fire am Theater an der Parkaue Berlin (11/2025)

Rietzschel, Lukas

Lukas Rietzschel, geboren am 16. März 1994 in Räckelwitz/Sachsen, ist Schriftsteller.

Lukas Rietzschel wuchs in Kamenz in der sächsischen Oberlausitz auf und studierte an der Universität Kassel zunächst Politikwissenschaft und Germanistik, anschließend an der Hochschule Zittau/Görlitz Kulturmanagement. Er lebt in Görlitz und ist seit 2017 Parteimitglied der SPD. 2022 war er Mitgründer des PEN Berlin. Sei Debütroman "Mit der Faust in die Welt schlagen" über die Radikalisierung von Jugendlichen im Osten erschien 2018. Er wurde ebenso wie der Nachfolger "Raumfahrer" fürs Theater adaptiert. Das Drama "Widerstand", 2021 in einer Online-Inszenierung am Schauspiel Leipzig uraufgeführt, ist Rietzschels erstes Theaterstück.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Lukas Rietzschel:

Mit der Faust in die Welt schlagen am Staatsschauspiel Dresden (9/2019)

Widerstand am Schauspiel Leipzig (5/2021)

Raumfahrer am Staatstheater Cottbus (9/2022)

Widerstand am Theater Bautzen (3/2023)

Das beispielhafte Leben des Samuel W. am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz-Zittau (1/2024)

Der Girschkarten am Schauspiel Leipzig (11/2025)

 

Rimini Protokoll

Rimini Protokoll ist ein dreiköpfiges Dokumentartheater-Kollektiv, bestehend aus Helgard Haug, Daniel Wetzel und Stefan Kaegi, das in verschiedenen Konstellationen arbeitet.

Mit "Wallenstein" wurden Haug und Wetzel 2006 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Entstanden ist das Projekt für die Schillertage Mannheim 2005, dazu ein Originaltonbeitrag.

Mit "Karl Marx: Das Kapital, Erster Band" gewann Rimini Protokoll den Mülheimer Dramatikerpreises '07. Die Wahl der Jury löste eine Debatte darüber aus, was unter einem Dramatiker überhaupt zu verstehen sei. Hier die Zusammenschau dieser Auseinandersetzung und zwei Originalbeiträge zum Thema von Michael Börgerding und Oliver Bukowski.

Für "Das Kapital" wurden Rimini Protokoll außerdem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 2008 ausgezeichnet. Im Juni 2011 wurde das Gesamtwerk von Rimini Protokoll mit dem Silbernern Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig ausgezeichnet, außerdem wurden sie 2011 die ersten Preisträger*innen der Poetik-Professur der Universität des Saarlandes. 2014 erhielten Rimini Protokoll für ihre Hörspielfassung von "Qualitätskontrolle" den renommierten Deutschen Hörspielpreis der ARD, 2015 übernahmen Rimini Protokoll die Schlingensief-Gastprofessur in Bochum. Der Band Experten des Alltags beschreibt die Arbeitsweise des Kollektivs. Zum 20. Geburtstag der Gruppe gab Esther Boldt 2019 eine Werkschau für nachtkritik: Rastlose Recherchekunst auf dem Pflaster der Gegenwart.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen und Stücken von Rimini Protokoll:

Peymannbeschimpfung am Staatstheater Stuttgart (9/2007)

SOKO São Paulo auf dem Spielart-Festival in München (11/2007)

Breaking News am Berliner Hebbel am Ufer (1/2008)

100 Prozent Berlin am Berliner Hebbel am Ufer (2/2008)

Airport Kids am Théâtre de Vidy, Lausanne (6/2008)

Black Tie am Berliner Hebbel am Ufer (12/2008)

Radio Muezzin am Berliner Hebbel am Ufer (3/2009)

Hauptversammlung im ICC Berlin (4/2009)

Der Zauberlehrling am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2009)

Heuschrecken am Schauspielhaus Zürich (9/2009)

Vùng biên gió’i am Staatsschauspiel Dresden (10/2009)

Best Before am HAU Berlin (5/2010)

Prometheus in Athen bei Ruhr 2010 in Essen (7/2010)

Drei Fliegen mit einer Klappe am Heidelberger Kunstverein (09/2010)

Mr. Dağacar and the Golden Tectonics of Trash beim Istanbuler Kulturhauptstadtfestival Istanpoli (10/2010)

Bodenprobe Kasachstan am Berliner HAU (04/2011)

Radioortung 2: 50 Aktenkilometer am Berliner HAU (5/2011)

Herrmann's Battle im Kleist-Forum Frankfurt/Oder (10/2011)

Lagos Business Angels am HAU Berlin (3/2012)

Prometheus in Athen bei den Wiener Festwochen (6/2012)

Remote Berlin am Berliner HAU (4/2013)

Qualitätskontrolle am Staatstheater Stuttgart (6/2013)

Situation Rooms bei der Ruhrtriennale (8/2013)

Volksrepublik Volkswagen am Staatstheater Hannover (10/2014), Regie: Stefan Kaegi

Welt-Klimakonferenz am Deuschen Schauspielhaus Hamburg (11/2014)

Hausbesuch Europa am HAU Berlin (5/2015)

Adolf Hitler: Mein Kampf, Bd. 1 & 2 beim Kunstfest Weimar (9/2015)

Brain Projects am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2016)

Top Secret International (Staat 1) an den Münchner Kammerspielen (12/2016)

Gesellschaftsmodell Großbaustelle (Staat 2) am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2017)

Nachlass am Staatsschauspiel Dresden (6/20017)

Weltzustand Davos (Staat 4) am Schauspielhaus Zürich (1/2018)

Do’s & Don’ts beim Sommerfestival Kampnagel (8/2018)

Unheimliches Tal / Uncanny Valley an den Münchner Kammerspielen (10/2018)

Play* Europeras 1 & 2 an der Oper Wuppertal (2/2019)

Chinchilla Arschloch waswas bei Schauspiel Frankfurt und Künstlerhaus Mousonturm (4/2019)

Black Box. Phantomtheater für 1 Person am Staatstheater Stuttgart (7/2020)

Die Konferenz der Abwesenden am Staatsschauspiel Dresden (6/2021)

Utopolis am Schauspiel Köln (9/2021)

All right. Good night. am Berliner HAU (12/2021)

Urban Nature am Nationaltheater Mannheim (7/2022)

Shared Landscapes bei den Berliner Festspielen (8/2023)

Chinchilla Spinoff, waswas am TD Berlin (11/2023)

Societé Anonyme im Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2023)

All right. Good night. am Theater Lindenhof Melchingen (5/2024)

Prinzip Held* im Militärhistorischen Museum Berlin-Gatow (6/2024)

Spiegelneuronen bei den Salzburger Festspielen (8/2024)

Ever Given. Eine Kipp-Punkt-Revue am Volkstheater Wien (12/2024)

Futur4 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (5/2025)

Sweat. Ein Musclical im Radialsystem Berlin (8/2025)

Die Zauberformel von Zürich am Schauspielhaus Zürich (11/2025)

Die Zeitreise am Staatstheater Cottbus (3/2026)

 

Andere Beiträge zu Rimini Protokoll:

Buchkritik: Experten des Alltags. Das Theater von Rimini Protokoll (12/2007)

Bericht: Fadjr International Theatre Festival Iran – Hinfahren oder protestierend wegbleiben? Jörg Karrenbauer von Rimini Protokoll war mit "Remote X" beim Festival (1/2018)

Werkschau: Rastlose Recherchekunst auf dem Pflaster der Gegenwart – Zum 20. Geburtstag des Regiekollektivs Rimini Protokoll von Esther Boldt (12/2019)

Videogespräch: Helgard Haug und John von Düffel im Gespräch (8/2022)

Meldung: Helgard Haugs All right. Good night ist Stück des Jahres (8/2022)

Theaterpodcast (63): Calle Fuhr und Helgard Haug von Rimini Protokoll über Dokumentartheater (12/2023)

Link:

www.rimini-protokoll.de

Rinke, Moritz

Moritz Rinke, 1967 in Worpswede geboren, ist Autor und Dramatiker.

Rinke, Absolvent des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, war zunächst Feuilletonist und Redakteur bei der Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel", bevor er 1999 für das Theater zu schreiben begann.

Sein Stück "Wir lieben und wir wissen nichts" wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis 2013 nominiert.

Im Herbst 2018 gehörte Rinke dem Leitungsteam des Berliner Ensembles unter der Intendanz Oliver Reeses an. Nach Ablauf der ersten Spielzeit endete die Zusammenarbeit "aufgrund unterschiedlicher künstlerischer Auffassungen".

Beiträge von Moritz Rinke auf nachtkritik.de:

Nichts ist älter als die Uraufführung von gestern Abend (10/2009)

Videointerview: Moritz Rinke diskutiert mit Thomas Köck (5/2022)

 

Nachtkritiken zu Stücken von Moritz Rinke:

Die Nibelungen am Staatstheater Stuttgart (6/2010)

Wir lieben und wir wissen nichts am Schauspiel Frankfurt (12/2012)

Westend am Deutschen Theater Berlin (12/2018)

Der Mann, der sich Beethoven nannte an der Neuköllner Oper Berlin (12/2021)

Sophia oder Das Ende der Humanisten am Theater in der Josefstadt Wien (2/2026) 

Sophia oder Das Ende der Humanisten am Renaissance-Theater Berlin (3/2026)

Buchkritiken zu Werken von Moritz Rinke

Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García (8/2021)

 

Mehr zu Moritz Rinke

Positionen der Kritik III – Die Reaktionen auf "Westend", Moritz Rinkes Bearbeitung von Goethes "Wahlverwandtschaften" zeigt, wie die Theaterkritik zunehmend ihre Literaturkenntnis einbüsst, Essay von Kai Bremer (1/2019)

Rittberger, Kevin

Kevin Rittberger, geboren 1977 in Stuttgart, ist Regisseur und Autor, der die eigenen Stücke oft selbst inszeniert. 

Rittberger studierte Neuere deutsche Literatur und Publizistik in Berlin. 2010 erhielt er den Kurt-Hübner-Regiepreis. Sein von Felicitas Brucker uraufgeführtes Stück "Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung" brachte ihm 2011 eine Einladung zu den Mülheimer Theatertagen ein. 2012 erhielt er den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis.

Texte von Kevin Rittberger auf nachtkritik.de:

Kevin Rittberger kritisiert die Realismus-Diskussion in der Berliner Akademie der Künste zur Buchvorstellung "Lob des Realismus" von Bernd Stegemann (5/2015)

Brecht 2027: ein ästhetisch-politischer Ansatz (12/2015)

Über antiquierte Grenzziehungen und die Möglichkeiten einer modernen Schauspielästhetik (11/2016)

Pflanzentheater? – Kevin Rittberger antwortet Tobias Rausch und findet alte Dualismen in neuer Verpackung (11/2019)

... und im Foyer sitzen die Hacker. Was kann das Theater in der Klimakrise bewirken? - Theaterkünstler*innen zum Weltklimastreik (7/2023)

Theater in der Klimakrise - Wo liegt die Hoffnung jenseits der Kollapsologien? (2/2025)

Nachtkritiken zu Arbeiten von Kevin Rittberger:

Fast Tracking oder der Tod der Kunqu-Oper am Schauspielhaus Hamburg (11/2008, Regisseur und Autor)

Die Abschaffung der Arten am Deutschen Theater Berlin (11/2009, Regisseur)

Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung am Wiener Schauspielhaus (4/2010, Autor)

Die Marquise von O. bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2010, Regisseur)

Puppen am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2011, Regisseur und Autor)

Lasst euch nicht umschlingen, ihr 150000000! bei den Ruhrfestspielen (5/2012, Regisseur und Autor)

Kimberlit. Ein Bestiarium am Schauspiel Frankfurt (2/2013, Autor)

plebs coriolan am Schauspielhaus Wien (4/2013, Autor und Regisseur)

Radio Cooperativa im E-Werk Weimar (11/2014, Autor)

Peak White 2/16 und Peak White 3/16 beim Offshore Festival am Stadttheater Bremerhaven (6/2016)

Peak White - Wirr sinkt das Volk am Theater Heidelberg auch selbst inszeniert (9/2016)

Peak White oder wirr sinkt das Volk am Deutschen Theater Göttingen (9/2016)

IKI.Radikalmensch im Rahmen von Spieltriebe 8 am Theater Osnabrück (9/2019)

The Männy. Eine Mensch-Tierverknotung am Schauspiel Hannover (2/2020)

Schwarzer Block am Maxim Gorki Theater (9/2020)

Wir sind nach dem Sturm am Staatstheater Hannover (11/2022)

Der Entrepreneur am Residenztheater München (12/2022)

Zwei Sonnen und ein Untergang am Theater Münster (11/2023)

vom zeugenschutz des raubwürgers am Theater Neumarkt Zürich (3/2024)

Weitere Texte zu Kevin Rittberger:

Kathrin Röggla antwortet auf Kevin Rittbergers Kritik der Buchvorstellung "Lob des Realismus" in der Berliner Akademie der Künste und plädiert für eine Diskussion über Ästhetik und Herrschaftsstrukturen (5/2015)


Link:

www.kevinrittberger.de

 

Ritter, Niklas

Niklas Ritter, geboren 1972 in Berlin, ist Videokünstler und Regisseur.

Er studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und arbeitete danach u.a. am Schauspiel Leipzig, am Schauspiel Hannover, am Schauspiel Köln, am Staatsschauspiel Dresden, am Schauspiel Frankfurt und am Berliner Maxim Gorki Theater. Als Videokünstler verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Regisseuren Armin Petras und Sebastian Baumgarten.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Niklas Ritter:

Carmen Kittel oder Ich wünsch mir Sonnenstrand am Anhaltischen Theater Dessau (5/2010)

Enron am Hans Otto Theater Potsdam (10/2010)

Hamlet am Anhaltischen Theater Dessau (10/2011)

Liebe Kannibalen Godard am Schauspiel Stuttgart (12/2013)

Skizze eines Sommers am Hans Otto Theater Potsdam (12/2017)

Welt am Draht am Vorarlberger Landestheater Bregenz (10/2018)

Talk Radio am Stadttheater Bremerhaven (12/2018)

Antoinette Capet – Die Österreicherin am Vorarlberger Landestheater Bregenz (11/2019)

Die Hauptstadt am Deutschen Theater Göttingen (7/2020)

Alle meine Söhne am Voralberger Landestheater Bregenz (5/2021)

Zerstörte Straßen am Deutschen Theater Göttingen (12/2022)

Atlas streikt am Vorarlberger Landestheater Bregenz (9/2023)

GRM.Brainfuck am Deutschen Theater Göttingen (12/2023)

Amerika am Vorarlberger Landestheater Bregenz (5/2025)

Rodrigues, Tiago

Tiago Rodrigues, 1977 in Amadora / Portugal geboren, ist Schauspieler, Regisseur und Dramatiker.

Mit 21 Jahren verließ Rodrigues die Theaterschule, um sich der belgischen Kompanie tg STAN anzuschließen. Dort wirkte er an der Entwicklung verschiedener englisch- oder französischsprachiger Performances mit, deren Gastspiele ihn durch über 15 Länder führten. 2003 gründete er zusammen mit Magda Bizarro in Lissabon die Kompanie Mundo Perfeito, die über 30 Theaterstücke produziert hat. 2015 wurde er zum künstlerischen Leiter des TNDM (Teatro Nacional Dona Maria II) ernannt. 2018 erhielt er den Innovationspreis des Europäischen Theaterpreises, 2019 den Pessoa-Preis. Seit Herbst 2022 ist er Künstlerischer Leiter des Festivals d'Avignon. Rodrigues unterrichtet an mehreren europäischen Theaterschulen sowie in Workshops und ist neben der Theaterarbeit auch weiterhin als Schauspieler, Drehbuchautor und Dramatiker tätig.

Nachtkritiken zu Inszenierungen und Stücken von Tiago Rodrigues:

António e Cleópatra beim Festival Theaterformen in Hannover (7/2015)

Sopro bei den Wiener Festwochen (6/2019)

Catarina oder von der Schönheit, Faschisten zu töten bei den Wiener Festwochen (6/2021)

La cerisaie (Der Kirschgarten) beim Festival d'Avignon (7/2021)

Iphigenie beim Festival d'Avignon (7/2022, als Autor)

Hécube, pas Hécube beim Festival d'Avignon (7/2024)

Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten am Schauspielhaus Bochum (Regie: Mateja Koleznik) (2/2026)


Andere Beiträge zu Tiago Rodrigues:

Bericht: Die klug kuratierte Auswahl des Berliner F.I.N.D.-Festivals lenkt den Blick auf die Leerstellen der Ideologien  (4/2024)

Meldung:  Avignon – Theaterfestival ruft zu Boykott von Le-Pen-Partei auf (7/2024)

Roesler, Julia

Julia Roesler, 1978 in Göttingen geboren, ist Regisseurin.

Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim, wo sie inzwischen auch Lehrbeauftragte ist. Ihre Inszenierungen entstehen als Gemeinschaftsarbeiten mit der Theatergruppe werkgruppe2, deren Gründungsmitglied sie ist. Die Arbeit der werkgruppe2 wird zum Dokumentartheater gerechnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Julia Roesler:

Friedland am Deutschen Theater Göttingen (5/2009)

Soldaten am Deutschen Theater Göttingen (6/2011)

Rotlicht am Deutschen Theater Göttingen (4/2013)

Polnische Perlen am Staatstheater Braunschweig (3/2014)

Blankenburg am  Staatstheater Oldenburg (6/2014)

Erdbeerwaisen am Staatstheater Braunschweig (10/2014)

Fliehen & Forschen am Staatstheater Braunschweig (3/2015)

Die Georgier am Theater Ingolstadt (11/2016)

Arbeiterinnen bei den Ruhrfestspielen (5/2021)


Link:

www.werkgruppe2.de

 

Siehe auch: werkgruppe2, Dokumentartheater